Neue Elbcubes in geändertem Design

Bauprojekt im Businesspark Elbufer an geänderte Bedingungen angepasst

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Die weiteren Elbcubes werden in geändertem Design errichtet. Foto: Behrend Schaaf Guzielski
Die weiteren Elbcubes werden in geändertem Design errichtet. Foto: Behrend Schaaf Guzielski

Ein Elbcube im BusinessPark Elbufer ist bereits fast vollständig bezogen - jetzt stellten die AP Architektenpartner Behrend Schaaf Guzielski im Planungsausschuss vor, wie es in dem Gewerbepark hoch über dem Ufer des Stroms weitergehen soll. Die ursprüngliche Planung aus dem Jahr 2014 wurde dabei aktualisiert.

Wie die Architekten erläuterten, gab es in den vergangenen Jahren steigende Anforderungen in Hinblick auf Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Ressourcenschutz, Energieverbräuche, die berücksichtigt werden sollen. So erarbeiteten die Architekten eine Machbarkeitsstudie zur Optimierung der weiteren Bauabschnitte der Cubes, die alle fünf Geschosse bekommen sollen.

Mehrere Anpassungen werden die Folge sein. Beispielsweise werden die Außenwände als Lochfassade statt als Pfosten-Riegel-Glasfassade ausgeführt. Dabei sollen bei der Außenwand Holzrahmen-Elemente zum Einsatz kommen, die  Sichtfassade werde als langlebige Faserzementfassade ausgeführt. Ein optimiertes Heiz-, Kühl- und Lüftungskonzept wird mit weniger Technik auskommen. Außenliegender Sonnenschutz wird berücksichtigt.

Im Innenbereich wird künftig auf ein Sicherheitstreppenhaus statt zwei Treppen(-häuser) gesetzt, die zusätzliche Außentreppe entfällt. So könne die Nutzung der Flächen im Gebäude verbessert werden.

Als Ergebnisse sehen die Architekten eine städtebauliche Qualität durch zeitgemäße und zeitlose Architektur. Der bereits errichtete Cube 7 mit seinen sieben Etagen bleibt als Alleinstellungsmerkmal und „Hochpunkt Hafen“ und folgt damit dem Masterplan des Businessparks Elbufer Wedel. Dabei werde der Anteil an Transparenz weiter im hohen Maße erhalten, denn Fensterflächen im Vergleich zu Cube 7 würden nur unwesentlich verringert.

Weitere Pluspunkte auf der Liste der Architekten: Energieverbräuche fürs Heizen und Kühlen werden reduziert. Der Einsatz nachhaltiger Baustoffe wird erhöht und die Außenwand durch Holzrahmenbauweise in punkto CO² optimiert. In Summe werde laut Architekten eine Verlängerung des Lebenszyklus des Gebäudes und erhöhte Recyclingquote erreicht.

Außerdem gebe es einen Nutzflächenzuwachs durch Planungsoptimierung ohne weitere Versiegelung von Boden. Das bedeute: mehr gewerbliche Nutzung im Businesspark durch fünf-stockige Bauweise aller vier Cubes. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH mit Material Architektenpartner, 25.3.2022)

Letzte Änderung: 25.03.2022

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