Nynomic AG: Auftragsbestand wächst auf neues Rekordniveau

Die Wedeler Nynomic AG hat erste, noch vorläufige Kennzahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 ermittelt

in Wirtschaft & Branchen

Im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni wurde konzernweit ein Umsatz von circa 29,3 Millionen Euro erzielt,  19 Prozent weniger als im gleiche Vorjahreszeitraum, sowie ein EBIT von circa 3,6 Millionen Euro - was ein Minus von 44 Prozent zum Vorjahr bedeutet .

"Das erste Halbjahr 2019 verlief verhalten, jedoch entlang der bereits am Kapitalmarkt kommunizierten Jahresprognose. Die aktuelle Unsicherheit, insbesondere in den Investitionsgütermärkten für Halbleiter und Elektronik sowie die wirtschaftlichen Aussichten unter den derzeitigen makroökonomischen Rahmenbedingungen wirkten sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres dämpfend aus. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass das erste Halbjahr in den Geschäftsjahren 2017 und 2018 jeweils über den planerischen Erwartungen lag und dabei stark durch positive Effekte aus dem Bereich der Halbleiterindustrie geprägt war", teilte das Unternehmen mit.

Die sehr positive Entwicklung des Auftragseingangs in Höhe von 32,0 Millionen Euro (plus 19 Prozent) und der zum Stichtag erneute Rekord-Auftragsbestand in Höhe von 38 Millionen Euro (plus 19 Prozent) bestätigten jedoch die weiterhin hohe Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen der Nynomic Gruppe und damit die strategische Ausrichtung, so das Unternehmen..

Infolgedessen sehe das Management die Nynomic Gruppe nach der aktuellen makroökonomischen Abkühlung mittel- und langfristig nach wie vor bestens aufgestellt, da die wesentlichen Wachstumstreiber wie Automatisierung, Einsatz smarter und miniaturisierter Messtechnik in neuen Anwendungsbereichen sowie die Vernetzung intelligenter Maschinen und Produkte (Industrie 4.0 / IoT) weiter an Bedeutung gewinnen werden. Insofern sehe die Gesellschaft keine Veranlassung, von dem mittelfristigen Wachstumsziel von 100 Millionen Euro Umsatz bei rund 15 Prozent EBIT-Marge abzurücken.

Die Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr 2019 werde daher vom Management weiterhin bestätigt. Demnach erwarten die Vorstände Maik Müller und Fabian Peters wie bisher einen Konzernumsatz zwischen 67 und 70 Millionen Euro sowie eine EBIT-Bandbreite von circa 8 bis 10,5 Millionen Euro, wobei sich der Prognoseerreichungsgrad nach aktueller Erkenntnislage eher im unteren Bereich des Zielkorridors bewegen werde. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 20.8.2019)

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