Schatten und Licht in der Zukunft

Neujahrsempfang der Stadtsparkasse mit Rückschau und Ausblick

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Die Sparkassenvorstände Marc Cybulski (links) und Florian Graßhoff (rechts) nutzten gemeinsam mit Bürgermeister Gernot Kaser den Neujahrsempfang für vielem Gespräche.
Die Sparkassenvorstände Marc Cybulski (links) und Florian Graßhoff (rechts) nutzten gemeinsam mit Bürgermeister Gernot Kaser den Neujahrsempfang für viele Gespräche.

Auch in Zeiten großer Herausforderungen lässt sich das Team der Stadtsparkasse weder Optimismus noch Tatkraft vermiesen. Während manchen in der Gesellschaft angesichts von Virenangst und Kriegsgeschehen nicht nach Festen zumute ist, setzte das Geldinstitut bewusst einen Kontrapunkt: Der traditionelle Neujahrsempfang für Kundschaft, Geschäftspartnerinnen und -partner sowie Aktive aus öffentlichen Institutionen fand statt - mehr noch, es war wichtig, dass das passierte. Denn nur über Gespräche, Austausch und das Netzwerken entstehen neue Ideen, neue Projekte und (neue) gute Stimmung.

Stadtpräsident Michael Schernikau und Bürgermeister Gernot Kaser, der kraft Amtes dem Verwaltungsrat des Geldinstitutes vorsitzt, und viele andere Gäste hörten die Worte von Sparkassen-Vorstand Marc Cybulski, der auf gleich drei Jahre zurückblickte, da die Empfänge der vergangenen Jahre wegen Corona ausfallen mussten.

Marc Cybulski berichtete von den Anstrengungen der Sparkasse, in 2020 die lokale Wirtschaft durch diverse Maßnahmen zu unterstützen und Zusammenbrüche von Unternehmen während der Pandemie-Wirren zu verhindern. 2021 war das Jahr der großen Renovierung der Hauptstelle inklusive Aufnahme des "Untermieters", der Stadtwerke Wedel, mit denen sich die Sparkasse nun die Immobilie an der Gorch-Fock-Straße teilt - eine Liason, bei der es nur Gewinner gibt.

Und natürlich war der Krieg gegen die Ukraine im vorigen Jahr die gravierendste Herausforderung. Die Rückkehr der Inflation mit insbesondere für den Bau- und Immobilienmarkt schlechten Auswirkungen dämpfte die wirtschaftliche Entwicklung. Marc Cybulski sorgt sich deshalb um den Markt für Mietwohnungen. Die ohnehin schon angespannte Situation werde dadurch verschärft, dass viele Leute, die bisher Wohneigentum erwerben wollten, es durch die gestiegenen Preise nicht mehr können, sodass der Mietwohnungsmarkt zusätzlich belastet blieb und bleibt. Der Vorstand äußerte die Hoffnung, dass dies durch neue staatliche Förderung zumindest etwas abgefedert wird.

Aber es gab neben den Schatten auch Licht, denn auch die Spar-Zinsen sind zurück. Das mindert die Inflation zumindest etwas, aber laut Vorstand Marc Cybulski bleibe es weiterhin dabei: Wer sein Vermögen schützen will, sollte (auch) auf Wertpapiere setzen. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 16.1.2023)

Letzte Änderung: 16.01.2023

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