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Stadtsparkasse bleibt auf gutem Kurs

Bilanz des Wedeler Geldinstituts für 2021

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Die Vorstände Marc Cybulski und Florian Graßhoff werten das abgelaufene Geschäftsjahr als "zufriedenstellend".
Die Vorstände Marc Cybulski und Florian Graßhoff werten das abgelaufene Geschäftsjahr als "zufriedenstellend".

Die Stadtsparkasse Wedel hat ein weiteres Pandemie-Jahr mit vielen Herausforderungen gemeistert. Als „zufriedenstellend“ werteten die Vorstände Marc Cybulski und Florian Graßhoff bescheiden ein Ergebnis, das deutlich oberhalb der eigenen Planzahlen liegt. Die Bilanzsumme stieg einmal mehr um acht Prozent von 691 auf 746 Millionen Euro. Die Kreditzusagen erreichten erneut das Rekordniveau von 107 Millionen Euro, davon wurden allein 91,7 Millionen Euro für den Wohnungsbau zugesagt.

Gute Nachricht fürs erste Quartal des neuen Jahres: Trotz deutlich gestiegener Zinsen setzte sich der positive Trend bei Krediten vorerst fort. Wermutstropfen: Vor dem Hintergrund der Entwicklungen in der Welt werden die Zinsen aller Voraussicht noch steigen, für Häuslebauer und Wohnungskäufer wird es teurer ebenso wie für alle, deren Zinsbindung jetzt ausläuft und die „verlängern“ müssen. Aber niemand muss deswegen in Panik verfallen. „Wir stehen unseren Kundinnen und Kunden weiter zur Seite. Unser Team kann sehr gut einschätzen, welche individuellen Finanzierungen bei ihnen zu schultern sind“, so die Vorstände.

Dass die Sparkassen-Expertinnen und –Experten auf dem Gebiet der Finanzierung erfolgreich agieren, zeigt sich ebenso in puncto Corona. „Wir freuen uns, auch im zweiten Jahr keine Ausfälle verzeichnen zu müssen. Durch Stundungen, Aussetzen von Krediten und Vermittlung von Hilfen der Kreditanstalt für Wiederaufbau konnten Unternehmen vor dem Aus bewahrt werden“, sagte Vorstandsvorsitzender Marc Cybulski und ergänzte: „Die weitreichenden Maßnahmen des Bundes helfen.“

Die Vorstände bedankten sich bei ihren Kundinnen und Kunden für das Verständnis bei der Einführung von Verwahrentgelten auf Spar- und Girokonten. Eheleute, die mehr als 300.000 Euro und Einzelpersonen, die mehr als 150.000 Euro auf den Konten haben, werden mit 0,5 Prozent belastet – das ist genau der Satz, den auch die Sparkasse bei der Bundesbank zahlen muss, damit sie Geld verwahrt. „Sollte sich das aufgrund steigender Zinsen wieder ändern, werden wir auch dies an unsere Kundschaft weitergeben. Wir wollen daran nichts verdienen“, versprach Cybulski.

Verwahrentgelte und der Mangel an attraktiveren anderen Anlagen bescherte dem Geldinstitut einen Boom im Wertpapiergeschäft. Hier verzeichneten die Geldexpertinnen und –Experten mit 64 Millionen Umsatz beim Handel einen Anstieg von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Doch eine andere wichtige Zahl ist noch beeindruckender: Mit einem Nettoabsatz von neuen Wertpapieren in Höhe von 18,9 Millionen Euro wurde eine Steigerung von 204 Prozent verbucht.

Zum überwiegenden Teil sind das Anteile an Investmentfonds mit verschiedenen Schwerpunkten, unter anderem mit Geldanlagen, die besonders Unternehmen mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell im Fokus haben. „Die Wertpapierkultur kommt nun auch bei Kunden an, die bisher die Chancen des Aktienmarktes noch nicht genutzt haben“, so Marc Cybulski. Das alles macht sich im Ergebnis bemerkbar. Rund 1,4 Millionen Euro flossen in die Stärkung des Eigenkapitals. Das Jahresergebnis liege damit deutlich oberhalb der eigenen Planzahlen.

Schlaglichter von weiteren guten Nachrichten: Auch im siebten Jahr wurden wieder 600.000 Euro an den städtischen Haushalt als Gegenleistung für die 2014 ausgegebene Anleihe gezahlt, die die Stadt gewährt hatte. 100.000 Euro wurden an Vereine und andere Institutionen als Spenden und Sponsoring ausgezahlt, womit die Stadtsparkasse ihrem selbstgegebenen gesellschaftlichen Auftrag nachkommt.

Und es werden zwei neue Geldautomaten aufgestellt, um Kundinnen und Kunden Wege zu Barem zu verkürzen. Einer wird am neuen Hotel am Hafen positioniert und der andere in wenigen Wochen bei Edeka, Budnikowsky und Aldi am Marienhof.

Darüber hinaus bleibt die Personalstärke stabil bei knapp 79 Personen. Sie wird eher noch wachsen, weil durch den demografischen Wandel in nächster Zeit, viele KnowhowTrägerinnen und Träger zu ersetzen sind – und damit der Übergang zu neuen Kräften reibungslos von statten geht, werden für eine Übergangszeit Nachwuchs-Talente an der Seite der „alten Hasen“ arbeiten. Junge Leute, die eine Chance bei der Stadtsparkasse möchten, sind gern gesehen. Fürs laufende Jahr sind noch zwei Ausbildungsplätze frei. Nähere Informationen dazu erteilt Ausbildungsleiterin Sandra Dannowski unter Sandra.Dannowski(at)sparkasse-wedel.de. Natürlich werden auf „Rechenkünste“ und gutes Benehmen weiterhin Wert gelegt – doch die Steifheit früherer Banker-Tage ist vorbei. Beispielsweise duzt man sich im Team – vom Azubi bis zum Vorstand. (Stadtsparkasse Wedel, 30.4.2022)

Letzte Änderung: 27.04.2022

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