Start frei für die Rotary "JobTour Wedel"!

Verein stellt die Hilfe für Berufs-Einsteigerinnen und -Einsteiger neu auf - Olaf Breitkreuz folgt Günter Gerland als Projektleiter

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Dir Rotarier Olaf Breitkreuz (links) und Günter Gerland hoffen auf hohe Resonanz der Unternehmen auf das "JobTour"-Projekt. Foto: Frenzel
Die Rotarier Olaf Breitkreuz (links) und Günter Gerland hoffen auf hohe Resonanz der Unternehmen auf das "JobTour"-Projekt. Foto: Frenzel

Es ist eine Erfolgsgeschichte, die seit mittlerweile 15 Jahren andauert: das Wedeler Berufsstart-Modell des Rotary Clubs. Hunderte von Jugendlichen erhielten durch die Rotarier auf Messen und in Vorträgen wertvolle Informationen über die Berufswelt, Praktikumsplätze und Ausbildungsstellen - oder auch die Erkenntnis, weiterführende Schulen zu besuchen, um die Grundlagen für den Einstieg in den Traumberuf zu verbessern. Jetzt gibt es bei Rotary zum einen einen Wechsel in der Projektleitung und zum anderen ein renoviertes Konzept, das die künftigen Azubis noch effektiver begleiten soll.

Günter Gerland, der dieses Projekt in den vergangenen Jahren federführend prägte und entwickelte, zieht sich aus der ersten Reihe zurück, und Olaf Breitkreuz, der auch bereits seit sechs Jahren in der Sache aktiv ist, übernimmt. Gerland bilanzierte: "Es war eine spannende Zeit mit vielen schönen Erfolgserlebnissen."

Diese spannende Zeit wird weitergehen, aber angepasst nach Erfahrungen aus der Pandemie und noch zielgerichteter für Unternehmen und potenzielle Azubis. "JobTour Wedel" heißt das Schlagwort. Die Neuerung: Es wird keine Messe mehr geben, auf der sich die Firmen präsentieren und werben, sondern vielmehr werden ihnen Schulabsolventinnen und -absolventen direkt "ins Haus" gebracht. Am 15. März fällt der Startschuss.

Dann werden Unternehmen kleine und große Gruppen von Schülerinnen und Schülern in den Betrieben empfangen, um direkt an möglichen Lehr-Stellen Tätigkeiten und Einschätzungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfahren zu können. Rotary chartert Busse, die mit den Interessierten auf "JobTour" gehen. Jeweils eine Stunde wird ein Unternehmensbesuch dauern. Die Jugendlichen wählen zuvor aus, welche Branchen und Firmen sie interessieren.

Olaf Breitkreuz: "Die Jugendlichen erfahren so unmittelbar, was sie erwarten könnte. Sie erleben Arbeiten und insbesondere auch die Betriebsatmosphäre hautnah mit. Die Unternehmen werden unmittelbar einen potentiellen Arbeitsplatz, eventuelle Aufgaben sowie Kolleginnen und Kollegen vorstellen können." Im Vergleich zu einem üblichen Schulpraktikum, bei dem Jugendliche Tage bis Wochen auf einer Stelle "festgenagelt" sind, wird die "JobTour" konzentriert Einblicke hautnah vermitteln können.

"Nicht für jeden ist ein angetretener Praktikumsplatz das Passende. Falls die jungen Leute das schon am Anfang eines mehrwöchigen Praktikums erkennen, ist die Enttäuschung groß und die Motivation lässt nach. Das nützt niemandem. Deshalb ist die JobTour mit drei, vier Unternehmens-Stopps am Stück bestimmt eine bessere Möglichkeit, etwas Passendes zu finden", sagt Olaf Breitkreuz.

Firmen haben die Möglichkeit, unter jobtour@schulen.wedel.de ihr Interesse anzumelden, wenn sie eine Station auf der Tour sein möchten. Insbesondere für kleinere Unternehmen, die keine spezielle Personalabteilung oder ein Recruiting besitzen, ist die Aktion eine günstige Gelegenheit, potentiellen Nachwuchs kennenzulernen. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 7.1.2023)

 

 

Letzte Änderung: 07.01.2023

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