Viel Arbeit in den Ferien

Im Pestalozzi-Förderzentrum und an der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule ist auch während der unterrichtsfreien Zeit viel los.

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Über den Dächern von Wedel: An der Ernst-Barlach-Schule sind Dachdecker im Sanierungseinsatz.
Über den Dächern von Wedel: An der Ernst-Barlach-Schule sind Dachdecker im Sanierungseinsatz., Über den Dächern von Wedel: An…

Während Schüler und Lehrer in den wohlverdienten Sommerferien neue Kräfte schöpfen, gehen Handwerker an den Schulen mit aller Kraft ihrem Tagwerk nach. Die Ruhe ohne Unterricht wird genutzt, um die Immobilien auf Vordermann zu bringen.

Im Pestalozzi-Förderzentrum wurde Platz für neue "Untermieter" geschaffen. Der Rat hatte im April beschlossen, das Angebot der Schulkinderbetreuung um eine Gruppe für die Altstadtschule und zwei Gruppen die Moorwegschule zu erweitern und diese am Standort der Pestalozzischule anzusiedeln. Zusätzlich wird die Gruppe, die bisher in der Rettungswache Pinneberger Straße betrieben wurde, ebenfalls an die verlegt, um Miete zu sparen.

Im Zuge der Detailplanung hat es sich außerdem als sinnvoll herausgestellt, bereits jetzt Vorsorge dafür zu treffen, bis zu zwei weitere Gruppen in den Folgejahren dort unterzubringen.

Die erforderlichen Umbauten wie das  Herrichten der Räume, der Einbau einer Küchenzeile und anderes wird voraussichtlich 56.000 Euro kosten, hinzu kommen rund 35.000 Euro für das Inventar. Derzeit beauftragte Unternehmen sind unter anderem Firma Köhler für Elektroarbeiten, K & R Bodenbeläge und Maler Gehm hat für das angenehme Farb-Ambiente gesorgt.

In der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule stehen noch größere Brocken an. "Brandschutz" heißt da das Thema. Nachdem die Stadt vor drei Jahren ein umfassendes Brandschutzkonzept erstellte, werden jetzt die Maßnahmen Zug um Zug umgesetzt. Dazu gehört unter anderem der Einbau von Brandschutztüren, um das Gebäude bei starker Rauchentwicklung effektiver in Abschnitte unterteilen zu können und so Flucht- und Rettungswege zu verkürzen. Das lässt sich die Stadt rund 70.000 Euro kosten. Hier sind unter anderem die Farb-Experten des Malereibetriebs Naumann am Werk und auch die Elektro-Fachleute von Köhler sind wieder dabei.

Am offensichtlichsten sind jedoch die Arbeiten auf dem Dach. Die komplette Fläche über dem verwaltungstrakt wird erneuert, da es in der Vergangenheit bei Starkregen im Gebäude feucht wurde. 45.000 Euro Stzeuergeld sind hier gut investiert. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 10.8.2016)

 

 

 

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