Wasser im Fokus

BusinessPark Elbufer: Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit Leitungen und Leistungen

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Experten unterschiedlicher Institutionen trafen sich, um über die Löschwasserversorgung im BusinessPark Elbufer zu diskutieren.
Experten unterschiedlicher Institutionen trafen sich, um über die Löschwasserversorgung im BusinessPark Elbufer zu…

In der Realisation eines anspruchsvollen Gewerbegebietes stecken viele Feinheiten, von denen Außenstehende selten ahnen, wie viel Zeit sie in Anspruch nehmen. „Manchmal werden wir gefragt, warum es im BusinessPark Elbufer nicht schneller voran geht. Wir sind mit dem Zeitplan ganz zufrieden, denn die ersten Grundstücke sind verkauft und der Straßen-Loop ist in Arbeit. Insgesamt steckt viel mehr Arbeit in so einem Projekt als Fingerschnipsen von B-Plan-Aufstellung bis Baubeginn“, sagt Jörg Amelung, Projektleiter der Stadtverwaltung für das exponierte Areal hoch über der Elbe.

Ein Beispiel: die Wasserversorgung. Da ist mehr zu bedenken als nur die Versorgung mit Frischwasser für Wasserhähne und WCs. Es geht um Brandlasten und damit um Sicherheit für Millionenwerte. Diese Fragen werden in einer Arbeitsgruppe besprochen, an der neben den Mitarbeitern der Verwaltung auch die Feuerwehr, die Stadtwerke, die Stadtentwässerung, Vertreter von Investoren und andere teilnehmen.

Welche Leitungsquerschnitte sind notwendig? Wo sollen welche Leitungen verlegt werden? Welche gesetzlichen Anforderungen für Infrastruktur gibt es, die die Arbeit der Feuerwehr überhaupt erst möglich machen, deren Männer und Frauen im Notfall Kopf und Kragen riskieren müssen im Fall, den keiner will? Weil jedes Baugebiet individuell gestaltet ist, gibt es Lösungen nicht „von der Stange“. Abstimmungsgespräche sind notwendig, damit nicht erst die Katze in den (Löschwasser-)Brunnen fällt.

Und noch eine vorsorgliche Info für alle Wedeler mit Elefanten-Gedächtnis: Ja, es gab früher eine Steigleitung, mit der Unmengen von Elbwasser schnell auf das Gelände gepumpt werden konnten. Und: Ja, sie wurde im Zuge des Umbaus abgerissen. Aber: Nein, das war kein Fehler, denn „Um diese Leitung zu nutzen, muss man ein Lösch-Schiff wie die Hamburger Feuerwehr haben, mit extrem leistungsfähigen Pumpen. So ein Boot haben wir nicht und möchten auch ohne Hilfe von auswärts klarkommen“, sagt Michael Rein, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Wedel. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 5.9.2016)   

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