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Wer wird der 5.555 Alloheim-Azubi?

Auch in der Wedeler Senioren-Residenz an der Elbe könnte diese ganz besondere Stelle besetzt werden

in Wirtschaft & Branchen

Achtsamkeit für die Seniorinnen und Senioren ist für Azubis bei Alloheim selbstverständlich.
Achtsamkeit für die Seniorinnen und Senioren ist für Azubis bei Alloheim selbstverständlich. Foto: Alloheim

Wird es ein Schulabgänger oder eine Schulabgängerin sein? Oder ein Azubi, der als bislang berufsfremder Seiteneinsteiger seinen Berufsstart in der Gesundheitsbranche beginnt? Die Kolleginnen und Kollegen der Alloheim Senioren-Residenzen sind derzeit gespannt, wer in diesem Jahr eine ganz besondere Ausbildungszahl im wahren Sinne des Wortes „rund“ machen wird. In Kürze erwartet man dort den 5.555. Auszubildenden.

Seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1973 liegt ein wesentlicher Schwerpunkt des Pflegeheimbetreibers darin, dem Nachwuchs eine solide und umfassende Ausbildungsgrundlage mit Perspektiven zu ermöglichen. Aktuell werden bundesweit jährlich rund 1.500 Azubis ausgebildet; knapp 500 schließen noch in diesem Jahr ihre Ausbildung ab. Dabei werden in den 235 Standorten und 25 ambulanten Pflegediensten neben Pflegehilfs- und Fachkräften auch Köche, Hauswirtschafter oder Bürokaufleute sehr zukunftsorientiert ausgebildet.

„Wir gehen dabei einen ganz besonderen Ausbildungsweg“, sagt Sabine Sradnick, die für die Ausbildung in der Seniorenresidenz „An der Elbe“ zuständig ist. „Unser Weg basiert auf dem Teamgedanken, einem hohen Qualitätsanspruch, individuellen Entwicklungsmöglichkeiten jedes einzelnen und einer engmaschigen Betreuung in jeder Ausbildungsphase durch ein erfahrenes Kollegenteam. Dieses große Miteinander führt dazu, dass man seine Ausbildung motiviert und engagiert erlebt, sich niemals allein gelassen fühlt und wir damit unseren Ruf als begehrtes Ausbildungsunternehmen über all die Jahre festigen konnten.“

Was ist an einer Ausbildung in den Alloheim Senioren-Residenzen besonders oder anders? Wie Sradnick erklärt, sind bereits ab dem ersten Ausbildungstag alle Tätigkeiten genau definiert. So kommt man schnell in seinem neuen Job an. Implementiert seien auch speziell entwickelte Tools und Fortbildungsmöglichkeiten, die ein zukunftsorientiertes digitales Arbeiten ermöglichen und bereits während der Ausbildung jedem spätere Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten planbar aufzeigen. Dem kommt der neue Ausbildungsplan mit seinem generalistischen Ansatz sehr entgegen. Bisher wird im Pflegebereich nämlich nicht mehr in den drei Spezialisierungen Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege ausgebildet, sondern nur noch in einer inklusiven „Sammelausbildung“ mit dem Abschluss Pflegefachfrau oder Pflegefachmann. Die Ausbildung startet mit einem einheitlichen Lehrplan. Ende des zweiten Ausbildungsjahres kann man entscheiden, ob man im dritten Jahr in eine Spezialisierung wechseln möchte, weil es derzeit die beiden anderen Ausbildungsgänge noch gibt. Der Haken: Die Absolventen sind dann in ihren Tätigkeitsfeldern stark eingeschränkt und verlieren dadurch die EU-weite Ausbildungsanerkennung. Das sollte man abwägen.

„Junge Menschen, Schulabgänger, aber auch berufsfremde Seiteneinsteiger vergeben viele Chancen, weil sie sich zu wenig mit Berufen der Gesundheitsbranche beschäftigen“, bedauert Sabine Sradnick, „die Tätigkeiten sind leider mit unzutreffenden Vorurteilen behaftet, sodass viele gleich abwinken. Dass man hier in einem absolut krisensicheren Berufsfeld mit Menschen und für Menschen arbeiten kann, etwas Sinnvolles bewirkt und parallel dazu hervorragend verdient, ist bislang nur wenigen bekannt.“

Sinnvolles bewirken und gut verdienen

Apropos Verdienst: Über 1.150 Euro verdient ein Azubi bereits monatlich im 1. Ausbildungsjahr, über 1.300 Euro im dritten. „Die meisten der von uns ausgebildeten Menschen wollen nach der Abschlussprüfung gerne bei uns bleiben“, sagt Sabine Sradnick, „nicht nur wegen des Verdienstes und der planbaren Karriere, sondern weil wir aufgrund der Unternehmensgröße auch private Wünsche bei eventuellen Umzugsplänen oder der individuellen Dienstplangestaltung, zum Beispiel aufgrund Familienzuwachses, berücksichtigen können. Interessant sind natürlich auch die vielen Extras wie die betriebliche Altersvorsorge, das betriebliche Gesundheitsmanagement, vergünstigte Mitgliedschaften oder auch eine unternehmenseigene Kreditkarte. Wir haben viele ehemalige Auszubildende, die mittlerweile als Residenzleitungen eigenverantwortlich Einrichtungen führen. Diese Karrierewege zu begleiten und zu verfolgen, hat schon etwas Familiäres.“

Um mehr Menschen für ein berufliches Engagement im Gesundheits- und Pflegebereich zu begeistern, setzt die Alloheim Senioren-Residenz auf individuelle Auf- und Erklärung. Die Anzahl der Ausbildungsplätze mit zeitlich variablem Einstieg ist gerade noch einmal erhöht worden. Bei lockeren Grillabenden kann man sich mit den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen austauschen, dabei alle Fragen stellen oder auch via Schnupperpraktikum ausprobieren, ob der Beruf etwas für einen selbst wäre. Wer Lust und Zeit hat, kann sich telefonisch unter 04103/93350 oder per E-Mail (sabine.sradnick(at)alloheim.de) über die kommenden Termine informieren.

Wann nun der 5.555. Azubi seine Unterschrift unter den Ausbildungsvertrag setzen wird, kann Sabine Sradnick nicht genau sagen. „Wahrscheinlich wird das im Herbst sein“, mutmaßt sie. Natürlich wird man sich unternehmensseitig für ihn oder sie etwas Besonderes einfallen lassen. (Alloheim/ 18.8.2021)

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