Zwei Meilensteine bei Trioptics

Unternehmen ist 30 Jahre alt - Gründer Eugen Dumitrescu übergibt seine letzten Anteile

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Eugen und Simona Dumitrescu (von rechts) sagten "tschüß" zu ihrem Team. Foto: Frenzel
Per Video verabschiedeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter...
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Per Video verabschiedeten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter...
...aus den Standorten in aller Welt...
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...aus den Standorten in aller Welt...
...sowie Ministerpräsident Daniel Günther...
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...sowie Ministerpräsident Daniel Günther...
...und Bürgermeister Niels Schmidt...
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...und Bürgermeister Niels Schmidt...
...und auch TV-Reporter-Legende Wener Momsen vom Ehepaar Dumitrescu
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...und auch TV-Reporter-Legende Werner Momsen vom Ehepaar Dumitrescu.

Eugen Dumitrescu, Gründer des Unternehmens TRIOPTICS, gab eine Anekdote zum Besten. Er erzählte, dass er Bürgermeister Niels Schmidt 2007 bei dessen erstem Besuch in seiner damaligen Mini-Firma von seinen Plänen erzählte und dass er irgendwann zu den wichtigsten Unternehmen in Wedel gehören werde. "Damals lachten wir beide herzlich. Heute ist es wahr. Und zu verdanken ist es Ihnen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern." Das sagte der geniale Techniker an der Seite seiner Frau Simona auf einem kleinen Überraschungs-Treff, zwar streng nach 2G-plus-Regeln, aber dafür nicht weniger ergreifend. Gründe für dieses Ereignis gab es zwei: Zum einen wurde Trioptics vor genau drei Jahrzehnten gegründet und zum anderen zieht sich das Unternehmer-Paar aus der Eigentümerschaft der Firma zurück - bis Ende März wird er noch der Geschäftsführung angehören. Aus der Familie gab es keine Nachfolge, so hatten die beiden ihre Anteile an Jenoptik verkauft. Unter dem Dach des Konzerns soll die fantastische Unternehmensentwicklung weitergehen.

Ein großer Schwung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte die kleine Feier mit dem traditionellen Glühwein vor Weihnachten organisiert, um noch ein wohl letztes Mal mit ihrem Chef und ihrer Chefin die liebgewonnene Tradition zu begehen. Und viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter folgten dem Ereignis am Bildschirm und stießen später zum Heiß-Getränk auf dem Parkplatz hinzu.

So mancher und manche verdrückte während der wunderschönen Video-Präsentation mit Grüßen aus den Niederlassungen in der Welt, mit alten Fotos und Glückwünschen von Ministerpräsident Daniel Günther und - selbstverständlich - Bürgermeister Schmidt eine Träne. Simona Dumitrescu sagte zum Team: "Viele von Ihnen sind meine Freunde geworden."

Das Unternehmen ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der optischen Mess- und Fertigungstechnik mit Niederlassungen und Vertriebspartnern auf der ganzen Welt. Die Produkte und Systeme von TRIOPTICS begleiten und verbessern weltweit die Entwicklung, Produktion und Qualitätskontrolle von optischen Komponenten, Linsen, Kamera- und Sensorsystemen.

Angetrieben von der Idee, den Bereich der computergesteuerten optischen Messtechnik maßgeblich weiterzuentwickeln und anzuführen, gründete Eugen Dumitrescu am 1. Dezember 1991 mit zwei Partnern TRIOPTICS. Dabei liegt der Schwerpunkt immer auf der kundennahen Entwicklung optischer Mess- und später auch Fertigungssysteme. Früh schon eröffnet TRIOPTICS Niederlassungen in Asien und den USA, um schneller beim Kunden vor Ort zu sein.

Die ersten Produkte sind die automatischen Sphärometer SuperSpherotronic zur Radiusmessung von Linsen, die OptiTest® Reihe – Autokollimatoren, Teleskope und Kollimatoren – und Optomatic, ein Gerät zur Prüfung optomechanischer Parameter von Linsen. Gefolgt werden diese ab Mitte der 90er-Jahre von den ersten PC-gesteuerten Messgeräten wie elektronischen Autokollimatoren, Goniometern und Zentriermesssystemen, der sogenannten OptiCentric® Reihe.

Ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte ist zu Beginn der 2000er-Jahre die Entwicklung eigener Messsysteme zur Prüfung der Modulationsübertragungsfunktion – die ImageMaster® Serie. Mit den ersten Handykameras entsteht dafür ein neuer, sich rasant entwickelnder Markt, der TRIOPTICS großes Wachstum ermöglicht. Die ImageMaster® PRO Serie entwickelt sich als weltweiter Standard bei der Endkontrolle von Handykamera-Objektiven. 

Das alles und viel mehr soll noch mal groß gefeiert werden, sobald die Pandemie vorbei ist. Dann werden Eugen und Simona Dumitrescu ihre dann Ex-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter, aber immer noch Freundinnen und Freunde noch einmal wiedertreffen. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH mit Material von Trioptics, 23.12.2021)

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