Auf Spurensuche in Wedel

in Wedel Marketing

WEDEL. Wie kam der Freihof zu seinem Namen? Was hat es mit dem Heringsgang auf sich? Und warum schauen sich eigentlich die Giebel des alten Rathauses und der Alten Post an? Fragen, die sich durchaus stellen für jemanden, der sehenden Auges durch Wedel geht und die Rolandstadt erkundet - oder auch neu entdeckt. Carsten Dürkob hat sie beantwortet. Und noch viele mehr. "Wo Geschichte sichtbar wird", lautet der Titel eines Büchleins, das in größeren Hosentaschen Platz findet und Interessierten einen spannenden Entdeckungstag beschert. Prädikat: nicht nur für Touristen interessant und geeignet. 

Dürkob - Wedeler, promovierter Germanist, Historiker und Redakteur - verzichtet dabei bewusst auf Wissenschaftsanspruch und zu detailverliebtes Wissen. Kurz, knapp und bilderreich werden die Informationen zu 19 Stationen mundgerecht serviert. Von der Hatzburg nimmt der virtuelle Cicerone "uns" an die Hand, damit "wir" mit ihm gemeinsam von West nach Ost durch Wedel wandern. Endstation Fährhaus, Anleger und Kraftwerk. Dazu präsentiert ein Zeitstrahl am unteren Rand der Themen-Doppelseiten 800 Jahre Stadtgeschichte im Zeitraffer.

Aktuelle Fotos zur Dokumentation

Die Idee zu der "Spurensuche in Wedel" zwischen zwei Taschenbuch-Deckeln entstand in Kooperation mit Wedel Marketing und dezidiert mit Blick auf Wedels 800-Jahre-Jubiläum. Etwas Handliches sollte es sein, kleine Geschichten über historische Elemente des Stadtbildes, die man auch selbst abgehen kann, erklärt Vereins-Vize Martin Schumacher: "Und weil Casten Dürkob der Historiker in Wedel ist, haben wir ihn gefragt, ob er nicht Lust dazu hat." Hatte er. Dürkob hat dabei keine Knappform aus seinem Standard-Werk "Wedel - Eine Stadtgeschichte" gegossen, sondern sich selbst noch einmal auf die Suche nach "Sichtbarem" gemacht. Mit Fotoapparat, um das Gesagte mit aktuellen Ansichten bereichern zu können. 

Finanziert wurde das Buch "Wo Stadtgeschichte sichtbar wird" aus dem Jubiläums-Etat der Stadt und von der Amschler-Stiftung. Erstauflage: 2000 Exemplare. Je 100 sollen laut Schumacher den Schulen für anschaulichen Geschichtsunterricht kostenfrei angeboten werden. Der Rolandstadt-Führer kostet drei Euro bei Wedel Marketing und beim Wedel-Schulauer Tageblatt.

Wedel-Schulauer Tageblatt

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