Beim Ochsenmarkt ging abends die Post ab

in Wedel Marketing

Wenn in Wedel Ochsenmarkt gefeiert wird, dann geht’s drei Tage lang heiß her. Zunächst outdoor, dann im Festzelt. Schon der erste Tag brachte viel Publikum an die Schulauer Straße. Die ließen sich zunächst den Ochsen am Spieß schmecken, den Berufsschüler aus Elmshorn zubereitet hatten. Für die lokale Prominenz gab es zudem Brötchen mit leckerem Aufschnitt. 
Während dieser Zeit tummelten sich bereits viele Kinder auf dem Gelände. Sie zog es insbesondere in das Kleintierzelt, wo Kaninchen gestreichelt werden konnten. Der Verein ist ein treuer Begleiter der Ochsenmärkte, leider haben sich die Rassegeflügelzüchter zurückgezogen. So wie auch viele Viehhändler, die nicht einmal die Auftriebsprämie von zehn Euro pro Tier locken konnte.
Der Ochsenmarkt ist somit zu einem Zeltfest avanciert, das jedoch auf sehr viel Gegenliebe stößt. Nicht zuletzt aufgrund der lokalen Präsenz auf der Bühne (Just For Fun am Freitag und Ole West am Sonnabend). 
Immerhin: Tiere zum Anfassen, darunter auch viele Pferde, gibt es sonst nicht mehr so oft. Und viele Stadtkinder haben noch im Leben keine Kuh gesehen. Höchstens eine lilafarbene aus der Schokoladenwerbung. Insofern der Wedeler Ochsenmarkt nicht nur seinen angestammten Platz im Veranstaltungskalender, sondern nach wie vor eine Daseinsberechtigung. Und wenn es nun noch gelingt, das Kleintierzelt zu bevölkern und weitere Viehhändler den Weg nach Wedel finden, dann ist das Meckern, das ab und zu zu hören ist, sicherlich vorbei. (pl).

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