"Bislang erfolgreichstes Hafenfest"

in Wedel Marketing

WEDEL. Das ist mal eine Bilanz: "Dies war das bislang erfolgreichste Hafenfest", konnte Wedel-Marketing-Vize Martin Schumacher für den Veranstalter gestern am Tag nach der Elb-Party vermelden. Wie berichtet hatten trotz der Ferienzeit rund 80 000 Besucher an drei Tagen zwischen Strandbad und Fährhaus gefeiert.

Darunter auch viele Nicht-Wedeler, wie eine ebenso ungeplante wie aufschlussreiche Stichprobe ergab: Als der Hamburger Sänger Johannes Oerding Sonnabendabend über die volle Festwiese rief, wie viele Rolandstädter im Publikum sind, hob nur knapp die Hälfte der Anwesenden die Hand, berichtete Schumacher. So zeige sich, dass das Bild von einem attraktiven Hafenfest auch in den Köpfen Auswärtiger manifestiere. Zeitungen, Radio, Internet, nicht zuletzt der NDR, der ganze Abende präsentierte und Live-Sendungen auf die Beine stellte, hätten ihren Teil dazu beigetragen, so der Marketing-Mann.

Schumacher lieferte auch eine Analyse des Erfolgs: Neben allen Anstrengungen der Beteiligten sei in erster Linie das Wetter für den regen Zuspruch verantwortlich. Wichtiger Faktor sei aber auch die Komposition der einzelnen Elemente gewesen:. So sei es gelungen, ein so breites Spektrum zu bieten, dass für jeden etwas dabei war und dabei trotzdem der Anspruch an Niveau nicht aufgegeben werden musste, so Schumachers Einschätzung. Wobei von vorn herein klar war: Nicht jeder kann alles zu jeder Zeit bekommen. Umso wichtiger sei es gewesen, das Programm breit publik zu machen - darauf habe man Wert gelegt, und das sei auch gelungen.


Als Beispiel für den Facettenreichtum nannte Schumacher die Gastronomie: Einerseits boten die Restaurants auf und an der Meile wie Fährhaus, Tassos, Sailor’s Inn oder die Tonne Essen à la Carte, andererseits seien vom klassischen Würstchenstand über den Bäcker und Crêpe-Verkäufer bis hin zum Asiaten und Griechen an den Ständen viele Geschmäcker bedient worden. Angesichts dieser Fülle werde man künftig auch Abstand davon nehmen, im Elbe-Bistro ein eigenes gastronomisches Angebot vorzuhalten. Vielmehr solle dies als Schattenterrasse mit Getränke-Ausschank dienen, ließ Schumacher wissen.

Breit gefächert sei auch das musikalische Spektrum gewesen - von Shanties und Volksliedern über Rock und Rap bis hin zu Kinderliedern. Mit dem Auftritt von Oerding sei zudem ein hoch professioneller Teil integriert worden, der auch einen Überraschungseffekt barg - schließlich ist der Hamburger Sänger erfolgreicher Newcomer. Eben solche "Überraschungs-Elemente" macht der Vereins-Vize als weitere Bausteine der Positiv-Bilanz aus. Beispielhaft nannte er weiter die Himmelsstürmer von "Drachen-Klaus", die Papier-Hüte des Theater Wedel und als optisches Highlight die Lasershow von Sonnabendnacht. Nicht zuletzt sei ferner vor allem über die Kulturbühne und die Vereinsmeile der kulturelle und informative Anteil relativ hoch gewesen.

Erfreulich auch das Resümee der Ordnungskräfte und Helfer: Weder Feuerwehr noch Polizei hatten nennenswerte Einsätze zu vermelden. Und trotz des S-Bahn-Ausfalls sowie Behinderungen auf den Hauptverkehrsstraßen blieb auch die Verkehrssituation weitgehend ruhig. Für 2011 steht indes trotzdem bereits fest: Diesmal soll vor den Sommerferien gefeiert werden. Schon deshalb, um wieder genügend Teilnehmer für einen Umzug zusammen zu bekommen.

Wedel-Schulauer Tageblatt

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