Cruise Days: Abschluss in Wedel?

in Wedel Marketing

Wedel. Nachdem klar ist, dass Hamburg und damit auch Wedel in 2010 ein hohes Aufkommen an Luxus-Linern zu erwarten haben (wir berichteten), kristallisiert sich nun heraus: Die Rolandstadt könnte beim Stelldichein der Ozeanriesen zu den Cruise Days (30. Juli bis 1. August) nicht mehr allein Nebenschauplatz sein, sondern auch eine tragende Rolle spielen. Entsprechende Gespräche zwischen Wedel Marketing und dem Pendant aus der Hansestadt, Hamburg Marketing, sind noch kaum verklungen, da haben die Wedeler Stadt-PR-Strategen bereits begonnen, an einem Konzept zu stricken, das das Elbufer am 31. Juli in eine lebendige Seh-Meile verwandet.

An eben diesem Tag formiert sich die Auslauf-Parade der Kreuzfahrt-Traumschiffe, zu denen unter anderem die "AIDAaura", die "AIDAluna" die "MS Deutschland", die "Columbus" und die "Mein Schiff" sein werden. Laut Wedel-Marketing-Vize konnte mit den Hamburger Kollegen vereinbart werden, dass die Rolandstadt mit ihrem Willkomm Höft quasi offiziell die Verabschiedung der Cruiseliner übernimmt. Damit wäre Wedel in Planungen und Bewerbung des Mega-Maritim-Events, zu dem hunderttausende Gäste in der Metropole erwartet werden, eingebunden. 

Grund genug für Wedel Marketing, seinerseits den 31. Juli als Veranstaltungstag auf die Agenda zu heben - und zwar die der potenziellen Premium-Veranstaltungen. Es passt genau ins Konzept, sagte Schumacher gegenüber dem Tageblatt. Bedeutet: Das Ereignis ist geeignet, überregional auf Wedel aufmerksam zu machen, Menschen aus der Region in die Stadt zu bringen, die dort deren Reize entdecken können, und nicht zuletzt Medien-Reaktionen in Print, Hörfunk und TV mit sich zu bringen. Zum Event-Konzept: Da Erfahrungen mit den "Queen Mary 2"-Passagen gezeigt hätten, dass die Menschen nahezu von allein den Weg auch an Wedels Elbufer finden, muss die ganz große Werbetrommel nicht gerührt werden. Bleibt also vor allem die Organisation des Auslauf-Abends selbst.


Eher beschaulich als gigantisch 
Hier schweben Wedel Marketing Musik-Untermalung für die Schau-Pausen vor - etwa ein Pianist, der Klassik, Musical oder Jazz präsentiert. Gastro-Stände sollen die vorhandenen Anbieter wie Isi’s und das Fährhaus entlasten. Zudem sollen Gespräche mit den Begrüßungskapitänen aufgenommen werden, inwieweit sich die gängigen Ansagen anpassen und in die Fläche übertragen lassen. Alles aber eher beschaulich als gigantisch, ließ Schumacher die Marschrichtung durchblicken.

Als Veranstalter würde Wedel Marketing selbst auftreten. Voraussetzung ist allerdings, dass die Paraden-Party tatsächlich Premium-Veranstaltung wird. Darüber haben die Fraktionen Anfang Februar zu befinden.

Wedel-Schulauer Tageblatt

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