Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr: 3. Wedeler Kulturnacht

in Wedel Marketing

Klasse, was Wedel da wieder auf die Beine gestellt hat. Die 3. Kulturnacht im Rahmen der Festwoche trieb Tausende auf die Straßen und Plätze, zu den bekannten Spielorten und in die Kneipen, Restaurants und Geschäften, die sonst eher nicht zu den kulturellen Mittelpunkten dieser Stadt zählen. Beziehungsweise sich nicht täglich dem Theater, der Musik oder der Kunst widmen.
Das Rathaus, Sitz der Stadtverwaltung, ist dabei nicht gemeint, sind es doch inzwischen weit mehr als 100 Ausstellungen, die am Rosengarten in der Vergangenheit bewundert werden konnten. Und die Kulturnacht machte dabei keine Ausnahme. Höckner stand und steht im Mittelpunkt des Interesses der „Künstlergilde Pinneberg“, die im Rathaus ihre Interpretationen der Motive des Wedeler Heimatmalers zeig(t)en. Ganz schön krass, aber auch ganz schön gelungen befanden die vielen Besucher im Wechsel.
Wedel war bis 23 Uhr ein großer, lebendiger und bunter Spielort. Überall, auch auf dem Mühlenteich ging es zur Sache. Dort hatte die Feuerwehr Soltau ihre Wasserorgel errichtet und erfreute die Menschen mit den leuchtenden Fontainen. Einblicke in das Kulturgeschehen gewährten das Theater Wedel und die Batavia. Geboten wurden Kostproben des aktuellen Programms und aus der jüngeren Vergangenheit. An die Kinder war auch gedacht worden. Schon vor Beginn der Veranstaltung bat die Familienbildung auf den Rathausplatz. Es wurde gebastelt und gespielt.
„Hallo, hier Wedel. . .“ Mit diesem Lied eröffneten der Spitzerdorf-Schulauer Männergesangverein von 1886 und andere Chöre die Kulturnacht feierlich auf der großen Bühne vor dem restaurierten Roland. So blau seien die Augen des Wahrzeichen von Wedel noch nie gewesen, bekannte auch Sabine Lüchau, die sich wie alle anderen rund 1000 Bürger, die um 17 Uhr auch den Worten des Bürgermeisters lauschen wollten, aber auch freute, dass die Restaurierung des Rolands pünktlich abgeschlossen werden konnte. Am Erfolg der 3. Kulturnacht, initiiert von WedelMarketing und der Stadt, beteiligt war sicherlich auch das Wetter. Entgegen der Prognose regnete es nicht, die Temperaturen hätten vier bis fünf Grad wärmer sein können – aber schließlich kann man nicht alles haben. (pl).

Datum: 09.06.2012

Blickpunkt Wedel/Rissener Rundschau/Blankeneser Rundschau

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