Hafenfest: Schmidt gibt die Note 1 a

in Wedel Marketing

WEDEL. Was für eine Geburtstagsparty: Drei Tage Hafenfest an der Elbe, Hunderte Wedeler, die ihren Teil dazu beigetragen haben - ob bei dem glanzvollen Umzug, auf der Kulturbühne oder der Vereinsmeile - , Zehntausende Besucher, die mitfeiern wollten. Und von denen in großer Zahl positive Rückmeldungen kamen, wie Bürgermeister Niels Schmidt gestern an Tag eins nach der Feier berichten konnte. Sein Urteil für das Hafenfest im Jubeljahr: "Tolle Stimmung, toller Umzug und mit den Prinzen ein super Abschluss: Das war 1a". 

Die auf einen Tag reduzierte Vereinsmeile habe gut in den Haupt-Veranstaltungsbereich gepasst, und auch die Großbild-Übertragung des EM-Spiels Deutschland gegen Portugal am Sonnabend, umrahmt von "Just for Fun", sei ein Erfolg gewesen: "Die Festmeile war voll", freut sich Schmidt über eine nicht selbstverständliche Resonanz an einem Abend, an dem die Nationalelf ihr erstes Turnierspiel bestritt.

"Atmosphäre ist nicht zu toppen"

Dazu kam "Schiffsverkehr wie bei der Auslaufparade" (O-Ton Schmidt): Zahlreiche Segler, die obligatorischen Containerriesen und immer wieder Kreuzfahrer - das hatte schon Flair. "Eine solche Atmosphäre ist einmalig und nicht zu toppen", sagt der Verwaltungschef. "Die Entscheidung vor Jahren, die Veranstaltung aus der Innenstadt an die Elbe zu verlegen - damals habe ich das kritisch gesehen, aber das war goldrichtig." 

Auch Wedel-Marketing-Vize Martin Schumacher, der einmal mehr als Koordinator fungierte, zeigte sich "sehr zufrieden" mit der Stimmung, die über diesem besonderen Fest lag und einem "überwältigend positiven Echo", das die Veranstalter erreichte. Zurecht darf er sagen: "Ich glaube, das war gut geplant." Etwa die Integration der Vereinsmeile am Sonntag direkt auf der Festwiese. "Ich habe das Gefühl, die haben sich wohlgefühlt mittendrin", sagt Schumacher, der bereits im Vorfeld die große Zahl an Beteiligten an der Meile unter dem Motto "Wir sind Wedel" hervorgehoben und gelobt hatte. 

Auch die Trennung der Musikfarben habe sich als gut und richtig erwiesen. Mit N-Joy, Pohlmann und Kris sind am Freitag auch die jüngeren auf ihre Kosten gekommen. Man habe allerdings nicht damit gerechnet, dass viele Menschen, die daheim EM geschaut hatten, sich danach noch einmal aufmachten, um das Feuerwerk zu sehen. Das startete direkt im Anschluss an die Übertragung. Genauso war’s gedacht - stimmig und gut für die, die an der Elbe geschaut hatten, schlecht für die, die da erst auf dem Weg waren.

Wedel-Schulauer Tageblatt

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