Musik, Feuerwerk und Frühschoppen

in Wedel Marketing

Von Thomas Krohn. WEDEL: Auch die zweite Auflage nach der Premiere vor einem Jahr wurde zur Riesen-Sause: Mehr als 1200 Menschen feierten drei Tage lang auf dem Wedeler Ochsenmarkt. Der Organisator Wedel Marketing hatte mit Unterstützung der Stadtsparkasse und der Stadtwerke ein attraktives Zeltprogramm mit Live-Bands verschiedener Stilrichtungen, sowie mit Tanzvorführungen und Chormusik zusammengestellt. Den Anfang machten wie im Vorjahr am Freitagabend die sieben Herren der Oldie-Truppe "Just for Fun" aus Holm. Etwa 500 junge und junggebliebene Anhänger von Schlagern und Rockmusik aus den 60er und 70er-Jahren drängelten sich im Festzelt an der Schulauer Straße. Von Beginn an war die Tanzfläche vor der Bühne gut frequentiert. Bandleader Max H. Krumme und seine Mannen legten sich mächtig ins Zeug und begeisterten nicht nur mit perfekt intonierten Cover-Songs, sondern auch mit einer mitreißenden Performance. Logisch, dass die Truppe am Ende von den Besuchern nicht ohne mehrere Zugaben entlassen wurde. In der ersten Auftrittspause strömten die meisten Besucher nach draußen, um das fast halbstündige Feuerwerk der Schausteller zu bewundern. Bei wolkenlosem Himmel waren die bunten Sterne und Glitzerstreifen außerordentlich gut zu sehen. Die Live-Musik am Sonnabend stand ganz im Zeichen folkloristischer Klänge. Dafür traten gleich drei Gruppen an: die niederländische Combo "Swamp", die auch vor einem Jahr dabei war, die achtköpfige Band "Yellow Moon" aus Hamburg sowie eine Truppe, die sich extra für den Ochsenmarkt unter dem Namen "Folk-Friends Wedel" zusammengefunden hatte. Dazu gehören der Rolandstädter Künstler Ole West mit Ehefrau Elke, Folk- und Bluesgitarrist Kally Darm aus Mecklenburg-Vorpommern und Rod Sinclair, ein Saitenzupfer aus Schottland, der jetzt in Dänemark lebt. Bis kurz vor Mitternacht herrschte prächtige Stimmung unter den 400 Besuchern. Gestern Vormittag startete das Programm um 10 Uhr mit einem Frühschoppen, zu dem Stadtpräsidentin Sabine Lüchau eingeladen hatte. Bürgermeister und Moderator Niels Schmidt kündigte die Trachten- und Volkstanzgruppe im Heimatbund Wedel, den Spitzerdorf-Schulauer Männergesangverein und den Chor der Altstadtschule an, die mit ihren Vorführungen etwa 350 Besucher erfreuten. Martin Schumacher von Wedel Marketing zog eine positive Bilanz der Festivitäten. Bewährt habe sich die Vergrößerung des Festzelts und vor allem das Konzept, drei verschiedene Veranstaltungen für drei unterschiedliche Zielgruppen anzubieten. Bereits jetzt würden neue Gruppen für den Folkloreabend im nächsten Jahr gebucht. "Just for Fun" dagegen seien für den Freitag "gesetzt". "Das Ochsenmarktzelt ist sein altes "Da-gehn-wir-nicht-hin-Image los".

Wedel-Schulauer Tageblatt

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