Ole West zeigt Wedel, Meer und mehr

in Wedel Marketing

WEDEL. Neujahrsempfang mit Extraportion Stil, feierliche Ratssitzung, lauschige Kulturnacht, Trachtenfest, Hafenfest mit Star-Faktor, SHMF-Premiere, maritimes Steinway-Festival: Es war ein ereignisreiches Jubiläumsjahr für die acht Jahrhunderte alte Rolandstadt. Anders, aber ebenso ereignis- und vor allem arbeitsreich war es für den, dessen Ausstellungseröffnung am 16. November den Ausklang des Jubel-Veranstaltungs-Reigens einläutet.

Ole West hat seine Kreativwerkstatt auf Hochbetrieb gehalten in den vergangenen 14 Monaten - sofern er denn da war und malen, zeichnen, kleben, ritzen, drucken, schreiben konnte. Vom Ergebnis konnten und können Neugierige seit besagter Kulturnacht einen kleinen Eindruck gewinnen mit dem zweiten Wedel-Buch des Sohns der Stadt, dessen Bilder in aller Welt zu sehen sind. In drei Wochen zeigt er das volle Programm, wenn es wiederum an eine zweite Ausgabe geht: Wests neue große Wedel-Ausstellung.

100 Arbeiten, die Hälfte zeigt Wedel-Motive

In der sind sämtliche Wedel-Buch-Bilder erstmals im Original zu sehen - und mehr: Rund 50 Arbeiten umfasst Wests Wedel-Block, der einen großen Teil der Schau ausmacht. Genauer gesagt etwa die Hälfte. Rund 100 Werke bringt der 59-Jährige an die Wände des Verwaltungssitzes - vom realistisch ersonnenen Aquarell-Blatt bis zum fantastisch versponnenen Ölbild im Metergroß-Format. 

Bandbreite, das ist auch das Stichwort bei Technik und Sujets: Einmal mehr ist Wests Anspruch, (fast) alles zu zeigen von der Zeichnung über Aquarell, Ölbild und Mischtechnik bis hin zur Kollage und Radierung. Auch Plastiken finden sich in seinem Atelier - die werden allerdings diesmal ausgespart, "die werden nicht mehr fertig", sagt West. Soviel sei verraten: Es sind Fische. Freunde der Grätentiere, wie West sie gern sieht und zeigt, kommen indes trotzdem auf ihre Kosten: In Haupt- und Nebenrollen durften sie - mal nah an der Natur, mal ganz weit weg - in zahlreiche Bilder schwimmen.

Überhaupt: das Maritime. Wasser, Meer, das Drumherum, alles Mögliche und Unmögliche darauf und darunter und daran ist traditionell Schwerpunkt des Gezeigten. So kennen und lieben Liebhaber Wests Kunst. Und ja, es gibt auch Leuchttürme. 

Nicht geplant ist dagegen ein Katalog oder gar eigenes Buch zur Ausstellung. Kaum verwunderlich, hat West doch bereits fünf an der Zahl ebenfalls in diesem Jahr vorgelegt respektive druckreif gemacht. Kleiner Trost: Dafür sind noch die Exemplare des streng auf 800 Stück limitierten "Wedel Elbland"-Buchs zu haben. 

Die Vernissage beginnt um 19 Uhr - eine Eröffnung, bei der sich bereits zahlreiche Freunde, Bekannte, Gäste auch von weither angesagt haben. Auch ein Grund, warum West sagt: Am ersten Abend der Ausstellung kann leider nicht signiert werden. Ein eigener Signiertag ist jedoch geplant. Die Begrüßung der Gäste übernimmt der Hausherr, Bürgermeister Niels Schmidt. In die Ausstellung selbst führt Wedel-Marketing-Vize und West-Intimus Martin Schumacher ein. Die Ausstellung dauert bis 6. Januar.

Wedel-Schulauer Tageblatt

Mit freundlicher Unterstützung von..