Rauschende Geburtstagsfete

Tausende Besucher beim zehnten Wedeler Hafenfest

in Wedel Marketing

“Was für ein geiler Ort, um hier zu spielen”. Soulsänger Stefan Gwildis ließ beim Hafenfest-Auftritt am Sonnabend seiner Begeisterung freien Lauf und lieferte tausenden Besuchrn eine mitreißende Show. Spontan bezog er von der Bühne, direkt am Elbufer etwa vorbeifahrende Schiffe ein und hielt für sie ein Extra-Ständchen. Ob mit Gesang, Pfeiffen oder sonstigen Percussion-Geräuschen: Gwildis erntete für jede Darbietung viel Applaus von den "Brüdern und Schwestern", wie er das Publikum stets betitelte.

Nachdem er mehrere Zugaben beendet hatte, folgte sofort ein weiterer Höhepunkt. Zu klassischer Musik wurde ein Feuerwerk in den nächtlichen Himmel über dem Fluss "gezaubert". Immer wieder ging ein staunendes Raunen durch die Menge, wenn die Raketen in Gelb, Rot, Grün oder Golden für kurze Zeit ihre ganze Pracht zeigten.

Das Hafenfest war am Freitag bei schlechtem Wetter gestartet und zudem kam das Hochwasser der Festwiese bedrohlich nahe. Doch davon ließen sich die Gäste nicht abschrecken - schon als die Lokalmatadoren “Just for Fun" aufspielten, verzog sich der Regen und die Party begann.

Am Sonnabend und Sonntag ging es mit Flohmarkt, Vereinsmeile und vielfältigem Bühnenprogramm weiter. Unter dem Motto "Wir sind Wedel” stellten sich Gruppen, Vereine und Organisationen mit Gesang, Tanz oder Schauspiel vor.

Einen weiteren Höhepunkt bildete der Festumzug der sich am Sonnabend durch die Innenstadt "schlengelte". Etwa 1500 verkleidete Teilnehmer wirkten auf bunt geschmückten Wagen mit, von denen häufig schwungvolle Musik ertönte. Entlang der Route - vorbei am Roland, durch die Bahnhofstraße und zum Hafen hin säumten Passanten die Straßen, um möglichst viele Bonbons und andere kleine Präsente zu ergattern. So nutzte manch einer den vorsorglich mitgebrachten Regenschirm kurzerhand umgedreht zum Fangen der Leckereien. (sof)

 

Der Mittwoch

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