Riesen-Trubel an der Elbe

in Wedel Marketing

WEDEL. Musik und Tanz auf zwei Bühnen, eine Vereins- und Kulturmeile, jede Menge Mitmach-Aktionen, ein großer Flohmarkt, ein reichhaltiges kulinarisches Angebot und das alles in maritimer Umgebung: Die elfte Auflage des Wedeler Hafenfests lockte am Wochenende nach Schätzung des Veranstalters Wedel Marketing mehr als 80 000 Menschen in die Rolandstadt. Und auch der Wettergott spielte mit, denn bis auf ein Gewitter mit Platzregen in der Nacht zu Sonnabend blieb es weitgehend trocken auf dem Areal zwischen Schulauer Fährhaus und Strandbaddamm.

Los ging es am frühen Freitagabend mit der offiziellen Eröffnung des Fests durch Stadtpräsidentin Sabine Lüchau und Bürgermeister Niels Schmidt (siehe unten). Zum anschließenden Empfang, ausgerichtet von der Stadtsparkasse, hatten sich im VIP-Zelt hochrangige Gäste, darunter der japanische Konsul Tomio Sakamoto aus Hamburg nebst Gattin, eingefunden. Schmidt bedankte sich vor allem bei den zahlreichen Helfern von Wedel Marketing, aber auch bei den Sponsoren, die die dreitägige Veranstaltung finanziell unterstützten. 

Anschließend startete auf der Famila-Bühne direkt an der Elbe eine große Hafenfest-Party mit der Holmer Oldie-Band "Just for Fun". In gewohnt lockerer und versierter Manier brachten die Mannen um Bandleader Max H. Krumme ihre Fans mit Rock- und Pop-Hits aus vergangenen Zeiten in Stimmung. Zwei Stunden nach Mitternacht - das Konzert war bereits beendet - sorgte ein Gewitter mit einem kräftigen Platzregen dafür, dass die letzten Partygänger das Gelände fluchtartig verließen.

Am Sonnabend blieb es entgegen den Wettervorhersagen trocken. Bereits am Mittag strömten wieder die Besuchermassen. Auf dem Flohmarkt am Strandbaddamm boten Händler Maritimes, Kleidung, Spielzeug und Hausrat zu Schnäppchenpreisen an. Vereine und Verbände stellten sich vor und luden zu Mitmach-Aktionen ein. Beim Theater Wedel etwa durften die Besucher Hüte aus Zeitungspapier basteln und die Kopfbedeckung mit nach Hause nehmen. Mitglieder des Billard-Clubs Wedel gaben Tipps für dem Umgang mit dem Queue, und der Tennisclub Aue hatte ein kleines Spielfeld mit Netzen aufgebaut. Sportler des Dive Centers Wedel ließen sich beim Tauchen in einem gläsernen Bassin zusehen. 

"Wir sind Wedel!" lautete das Motto einer Show, bei der unter anderen Kinder aus dem Tanz- und Gymnastikstudio Am Roland, die Cheerleader des SC Rist sowie die Trachten- und Volkstanzgruppe Wedel auftraten. Das Konzert des Sängers Johannes Oerding gehörte zu den Höhepunkten des zweiten Hafenfesttags. Der Sonnabend klang mit einer spektakulären Lasershow aus. Am gestrigen Sonntag feierten die Kirchengemeinden aus Wedel einen ökumenischen Gottesdienst. Anschließend ging das bunte Treiben auf der Festmeile weiter. 

Martin Schumacher von Wedel Marketing zog eine positive Bilanz der Veranstaltung. "Wir wussten erst nicht, wie es sich auswirkt, dass das Hafenfest anders als sonst in den Sommerferien stattfindet." Trotzdem seien so viele Besucher wie in den Vorjahren gekommen. Durch das Gewitter seien einige Zelte beschädigt worden, die aber am nächsten Morgen sofort repariert wurden. Ansonsten habe alles hervorragend funktioniert. "Bei sämtlichen Veranstaltungen, die Wedel Marketing anpackt, ist der Wettergott gut gelaunt", freute sich Schumacher.

Wedel-Schulauer Tageblatt

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