Traditioneller Ochsenmarkt in der Stadt

Seit um 01.00 Uhr ist Ahrend Brühe, Viehhändler aus Schleswig, auf den Beinen.

in Wedel Marketing

Wedel, 23.04.2016     Seit um 01.00 Uhr ist Ahrend Brühe, Viehhändler aus Schleswig, auf den Beinen. 34 Färsen hat er in der Frühe auf seinen Sattelzug geladen und ist damit zum Ochsenmarkt nach Wedel gefahren. Ahrend Brühe ist zum ersten Mal auf dem Ochsenmarkt. Zwischen 600 und 700 Euro sollen die jungen Kühe kosten. Zwei größere Tiere sind etwas teurer. „Wir sind gespannt ob wir ein paar Tiere verkaufen können,“ so der Tierhändler. Seit über 200 Jahren gibt es schon den Ochsenmarkt in Wedel. Früher wurden die Tiere von den Weiden in Dänemark über den Ochsenweg bis nach Wedel getrieben. Hier war eine Furt in der Elbe, hier wurde gehandelt. Bis zu 30.000 Tiere sollen damals in der Stadt gewesen sein, berichten es die alten Chroniken.

Heute kommen nur noch wenige Händler auf den Markt um zu handeln. Diethard Possehn hat zwei Schottische Highland Kühe samt zweier Kälber auf den Markt gebracht. Doch verkaufen will er sie nicht. „Wir stellen nur aus“ sagt er und trägt noch drei Lämmer in eine kleine Box. Streichelzoo für die Besucher.

Knapp 100 Tiere sind auf den Ochsenmarkt gekommen, sollen die Besucher zum Festplatz in Wedel ziehen wo es natürlich auch einen Jahrmarkt und ein Festzelt gibt.

Eine schöne Tradition, auch wenn der Tierhandel heute längst über das Internet läuft.

(meinkreis-pi/23.04.2016)

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