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Jahreshauptversammlung der Wedeler Kaufleute mit Bilanz und Ausblick

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Der Vorstand der Kaufleute mit Vorsitzendem Daniel Frigoni (zweiter von links) hatte nach einem schön verlaufenem Jahr 2017 gut lachen.
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Der Vorstand der Kaufleute mit Vorsitzendem Daniel Frigoni (zweiter von links) hatte nach einem schön verlaufenem Jahr 2017…
Ran ans Bufett! Nach den Regularien gab's lecker Essen.
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Ran ans Bufett! Nach den Regularien gab's lecker Essen., Ran ans Bufett! Nach den Regularien gab's lecker Essen.
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Daniel Frigoni, Vorsitzender der Gemeinschaft Wedeler Kaufleute, war zufrieden: mit seinen Vereinsfreunden, mit der Welt und den Wedelerinnen und Wedelern darin - und ein bisschen auch mit sich. "Es war ein erfolgreiches Jahr", bilanzierte er fürs Jahr 2 nach dem Zusammenschluss der beiden Kaufleutegemeinschaften. Dafür konnte er den rund 40 Anwesenden bei der Jahreshauptversammlung auch einen ganz Schwung von Belegen nennen.

Beleg Nummer 1: der Mitgliederstand. Die Grenze von 90 Mitgliedern ist geknackt. Allein im vergangenen halben Jahr sind acht neue Unternehmen hinzugekommen, um gemeinsam die Interessen von Handel und Handwerk in wedel zu vertreten, zusammen Werbung zu machen und dem Königspaar Kundin und Kunde zu bieten, was sie wünschen.

Beleg Nummer 2: Die "Wedel Karte". Sie ist nach den Worten der Vorsitzenden wieder "auf einem akzeptablen Stand". Die Bonuskarte war so ein bisschen im Dornröschen-Schlaf versunken, es hatte technische Probleme gegeben. Die sind jetzt gelöst, Karten sind wieder schnell verfügbar. Nun geht es in die Offensive, mehr Unternehmen zu finden, die bei dem Rabatt-Programm für Kunden mitmachen, damit die Zahl von rund 2500 Karten noch gesteigert werden kann.

Beleg Nummer 3: Die Veranstaltungen. Maibaum-Fest und Cyclassics-Fete, verkaufsoffene Sonntage mit und ohne Automeile, Weihnachtsmarkt und das im vorigen Jahr erstmals hinzugekommene "Kaufleute-Café" auf dem Hafenfest - für all das erhielten die Kaufleute oft Lob der Besucherinnen und Besucher. Der persönliche Kontakt und das Schaffen von schönen Erlebnissen - das ist das, was den Kaufleuten bei der Kundschaft Sympathien einbringt. Es ist eines ihrer positiven Alleinstellungsmerkmale, denn Internethändler wie Amazon & Co. scheren sich einen Kehricht darum, ob "Just for fun" für eine Super-Radler-Fete am Roland sorgt. Die Kaufleute hingegen sponsern es.

"Beim Weihnachtsmarkt haben wir einen Punkt erreicht, wo wir vor rund sechs Jahren hinwollten: Möglichst viel Kunsthandwerker-Stände, eine begrenzte Anzahl von Futter-Ständen und ein stilvolleres Ambiente", so Daniel Frigoni. Besonders die kleinen Zelte für die Händler kamen gut an - sowohl bei den Verkäufern, die ihr abgemessenes, regengeschütztes  "Reich" hatten, als auch bei den bummelnden Besuchern. Es sa halt einfach ordentlicher und wertiger aus.

Beleg Nummer 4. Die Finanzen. Diesen beweis erbrachte allerdings Schatzmeister Uwe Schober, der sich über ein Kassenstand-Plus von mehr als 2000 Euro im Vergleich zum Vorjahr freute. Das wurde erzielt, obwohl die Gemeinschaft in der Zwischenzeit fast 45.000 Euro für Werbung, Veranstaltungen, Weihnachtsbeleuchtung und Wedel-Karte ausgab.

Daniel Frigoni bedankte sich für das große Engagement bei seinen Vorstandskollegen und anderen Helferinnen und Helfern - und Vorstandsmitglied Roland von Ziehlberg gab das Dankeschön prompt zurück erinnerte daran, dass der Vorsitzende ungezählte Stunden ehrenamtlich aktiv war - die Versammlung quittierte mit Applaus.

Auf den Lorbeeren ausruhen will sich aber niemand. Fürs laufende Jahr stehen neben der Organisation der Veranstaltungen die Weiterentwicklung der Wedel-Karte und die Kooperations-Gespräche mit dem Verein Wedel Marketing als "große Brocken" an. Dazu kommt noch die Ausstattung des vereinseigenen Verkaufsanhängers mit Tontechnik und einer Markise. Dafür sind für den Sommer schon schöne Momente geplant. Bei einem der regulären Kaufleute-Treffs an jedem ersten Dienstag im Monat wird das "Elbsound"-Orchester dabei sein.

Nach der Wahl von Norbert Steenbock zum Kassenprüfer ging es zum geselligen Teil über: Nach der anstrengenden Versammlung stärkte man sich bei Sauerkraut und Burgunderschinken beziehungsweise Geschnetzeltem vom Huhn. Devise: Wer gute Arbeit macht, darf auch gut essen. (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 8.3.2017)  

 

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