Gründungszentrum: Wedel informiert Kreispolitiker

Fachhochschule Wedel und Stadt Wedel informierten über Chancen eines Innovationszentrums im Businesspark Elbufer

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Mann im Anzug vor digitaler Tafel
Professor Dr. Eike Harms, Präsident der Fachhochschule Wedel, informierte Vertreterinnen und Vertreter der Kreispolitik über die Chancen eines Gründerzenzentrums. Foto: Stadt Wedel/Kamin

Im Wettbewerb mit anderen Kommunen um die Ansiedlung eines Innovations- und Gründungszentrums der WEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg gingen die Stadt Wedel und die Fachhochschule Wedel in die Informationsoffensive. Mehrere Politikerinnen und Politiker aus den verschiedenen Kreistagsfraktionen waren an der FH  zu Gast, um zum einen von Professor Eike Harms das FH- Projekt „Startup Bridge“ präsentiert zu bekommen und um zum anderen die Position der Stadt von Bürgermeister Gernot Kaser und Wirtschaftsförderer Manuel Baehr zu erfahren.

Der wesentliche Grund, das Innovations- und Gründungszentrums in Wedel aufzulegen, liegt im bereits existierenden Know-how der Fachhochschule Wedel. Sie hat mit ihrem Projekt „Startup Bridge“ bereits eine erhebliche Infrastruktur und eine fundierte Konzeption geschaffen, die andernorts erst noch entwickelt werden müsste. Eine Entscheidung für einen anderen Standort hingegen würde nach Auffassung der Stadt  einen erheblichen Mehraufwand an Arbeit, Zeit und Kosten verursachen, was nicht im Sinne der an der WEP beteiligten Kommunen sein könne. Es erscheine daher nur logisch, die Vorarbeiten der FH durch eine Nähe zu ihr zu nutzen, um das Gründungs- und Technologiezentrum des Kreises Pinneberg effektiv voranzutreiben.

Wirtschaftsförderer Baehr stellte dabei klar: "Wir verstehen das Gründungszentrum so, dass alle Kommunen im Kreis Pinneberg und der Kreis Pinneberg insgesamt als wirtschaftlicher Standort gestärkt werden sollen, um im Wettbewerb mit der Metropolregion Hamburg und anderen Kreisen im Land bestehen zu können." Es gehe es lediglich um Hilfestellung in der Anfangszeit und nicht darum, alle aus dem WEP-/Kreis-Gründungszentrum entstandenen Unternehmen in Wedel anzusiedeln. "Um es eindeutig zu formulieren: Wedel will die Mittel des Kreises nicht dazu nutzen, um ausschließlich auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein. Unsere feste Überzeugung: Nur wenn alle Kommunen zufrieden sein können, kann das Gesamtprojekt glücken. In welcher Kommune des Kreises sich die neu gegründeten Unternehmen nach der Startphase niederlassen, Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen, ist selbstverständlich der Entscheidung der Betriebe überlassen", so Baehr. In der weiteren Konzeption des WEP-Innovationszentrums  sei deshalb sicherzustellen, dass alle Kommunen im Kreis sich und ihre Stärken, ihre Gewerbeflächen und speziellen Vorteile präsentieren können, um diese Firmen zu gewinnen und dann weiterzuentwickeln.

Manuel Baehr ist sich sicher: Allein schon die Gründungsprozesse werden Wedel, seine Unternehmen und die Fachhochschule stärken. Denn jeder Wissensaustausch, jedes Netzwerken aller Beteiligten sei schon ein Gewinn an sich. Selbst wenn sich Existenzgründerinnen und -gründer nach der ersten Phase für die Ansiedelung an einem anderen Standort entscheiden, werden Netzwerke und Zusammenarbeit nicht enden, wenn ein wirtschaftlicher Erfolg für alle in Aussicht stehe.  Baehr sagte abschließend: "Die Stadt Wedel versteht das Gründungs- und Technologiezentrum als Gemeinschaftsprojekt aller interessierten Kommunen im Kreis Pinneberg und bietet an, ihre Stärken einzubringen, um dabei zu helfen, es für alle zum Erfolg zu machen." (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 6.12.2022)

 

Letzte Änderung: 06.12.2022