Ein Fest der fernöstlichen Vielfalt bei Toyota in Wedel

Das Autohaus Rosenbaum lud zu einem Japanischen Fest mit Mitmachaktionen und Vorführungen in den Tinsdaler Weg ein

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Kendomeister Jörg Peters und sein Schüler André Cromann zeigten anschaulich die hohe Kunst des japanischen Schwertkampfes der…
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Gemeinsames Singen verbindet: Der Sakura-Chor präsentierte deutsche, japanische und internationale Lieder.
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Die Kalligraphie von japanischen Schriftzeichen konnte jeder Besucher einmal selbst ausprobieren.

Ein lauter Kampfschrei hallte durch das Autohaus Rosenbaum und zwei gepanzerte maskierte Männer gingen mit langen Bambusstöcken aufeinander los. Gebannt verfolgten die Gastgeber und zahlreiche Gäste die martialische Darbietung der Kämpfer. Kendo - der Weg des Schwertes - ist eine moderne japanische Kampfkunst, welche sich auf den Traditionen der Samurai gründet. Meister Jörg Peters und sein Schüler André Cromann vom Koan-Kendojo Hamburg präsentierten einige Übungen und einen Schaukampf für die Zuschauer.

Hart und anschaulich ging es auch bei der Karate Vorführung einer Gruppe vom Eimsbüttler Turnverein zu.
"In Europa ist diese Kampfkunst, die in Okinawa entstand, in den 80er Jahren vor allem durch Kinofilme mit Chuck Norris und Jean-Claude Van Damme bekannt geworden. Karate-Do heißt übersetzt ungefähr der Weg der leeren Hand. Hier spiegelt sich ein Teil fernöstlicher Philosophie wider. Bewegung und Geist formen dabei den Charakter des Kämpfers", erklärte Karatetrainerin Birgit Kreusel.

Aber es gab nicht nur diese Kampfkunst Sportarten aus dem Land der aufgehenden Sonne zu bewundern. Denn das Team vom Autohaus Rosenbaum hatte den Verein des Deutsch-Japanischen Forums Elbe e.V. (kurz: DJFE) als Partner für die Veranstaltung gewonnen. So entstand dank der Vorsitzenden Monika Mitzuno Bereuter und ihrer engagierten Mitstreiter ein buntes Programm auch zum Mitmachen.

Ästhetisch, feinsinnig konnten Besucher mit der Papierfalttechnik Origami verschiedene Tierarten gestalten oder mit einem Pinsel in der Kalligraphie japanische Schriftzeichen ausprobieren. Weitsicht und strategisches Geschick war bei den aus Nippon (Japan) kommenden Spielen Go und Shogi gefordert.
"Shogi ist für Japaner viel mehr als bloß ein schlauer Zeitvertreib. Es gehört zu Japan wie die Teezeremonie und die Blumensteckkunst Ikebana", erklärte der von der Schachvariante überzeugte Autor René Gralla.
Der zwölfjährige Schüler Anton Borysov spielt schon fast wie ein Profi."Es ist variantenreich und im Gegensatz zum Schach `sterben` hier keine Spielfiguren, sondern man kann sie dann einfach umdrehen und dann für sich wieder einsetzen", erläuterte der Shogifan.

Historisch interessierte Besucher konnten einem Vortrag von Dr. Kenji Kamino lauschen, der über die traditionelle japanische Keramik Herstellung in der Vergangenheit und in der Gegenwart einen Vortrag hielt.
Als musikalische Unterhaltung hatten die Organisatoren unter anderem den Sakura Chor des DJFE e.V. unter der Leitung von der Sopranistin Mana Abe und den Tenor Haruka Koroyasu und den Internationalen Chor Wedel unter der Leitung von Camelia Trapp eingeladen.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, grüner Tee und zahlreiche japanische Delikatessen wurden serviert.
Begeistert blickte auch Autohaus Rosenbaum Mitarbeiter und Organisator der Veranstaltung David Amil auf das bunte Treiben. "Wir wollten in unserem Fest alle Sinne ansprechen und die Vielfalt der japanischen Kultur zeigen, in der Innovation und Funktionalität ebenso Platz hat, wie Demut und die Verbundenheit mit den Menschen. Toyota als Unternehmen aus dem Land der Kirschblüten stellt den Kunden in den Mittelpunkt. Klimaschutz durch Hybridmotoren ist ein Beispiel für intelligente Lösungen zur Vermeidung von schädlichen Abgasen. Unsere Autos spiegeln eben diese besondere fernöstliche Kultur wider", stellte David Amil  fest.

So präsentierte das Team vom Autohaus dann auch nebenbei allen interessierten Gästen die Neuheiten, wie zum Beispiel die Hybrid- und die Style-Select-Modelle. (Wolf-Robert Danehl, kommunikateam, 23.09.17)

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