Veranstaltungen/Projekte Stadtarchiv

Bomben auf Helgoland! Die Evakuierung der Helgoländer*innen nach Wedel – Vorgeschichte und Folgen - Vortrag

Blick auf Helgoland
Blick auf Helgoland

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Helgoländer Geschichte(n) - eine Insel im Wandel 2022" hält die Wedeler Stadtarchivarin Anke Rannegger am 20. April um 19 Uhr im Rathaus Wedel einen Vortrag über die zahlreichen Verbindungen zwischen Wedel und dem roten Felsen.
Infos zu weiteren Veranstaltungen der Reihe finden Sie hier.

Eine Woche Geschichts-Häppchen

Logo Stadtarchiv

Normalerweise würde ich Sie alle herzlich zum "Tag der Archive 2022" ins Wedeler Rathaus einladen. Aber was ist schon normal? Daher möchte ich Sie nun einladen, mir in den virtuellen Raum des Stadtarchivs zu folgen. Vom 12. bis zum 20. März erwartet Sie hier täglich Information rund um das Stadtarchiv Wedel. Gezeigt werden filmische Geschichts-Häppchen "..da war doch mal was.." zur Stadtgeschichte, aber auch Informationen zu Recherchemöglicheiten, zur Herausforderung Familiengeschichte und vieles mehr. Schauen Sie rein!

„[…] Da war doch mal was – Stadtgeschichte häppchenweise“

Der Friedrich-Ebert-Stein

Friedrich-Ebert-Stein

Das Stadtarchiv Wedel lädt in Zusammenarbeit mit Andreas Müller zur Entdeckungsreise in die Wedeler Stadtgeschichte ein. Die Reihe führt Sie an Wedeler Orte, die eine bewegte Vergangenheit haben. Schauen Sie rein!

Hinweis: Bei Klick auf die Verlinkungen verlassen Sie wedel.de und werden zu YouTube weitergeleitet. Dort gelten die Datenschutzbestimmungen von Youtube, einem Google Unternehmen.

Neues von alten Höfen!

Die Forscherin Gisa Teßmer hat erneut die spannende Geschichte der Höfe in Schulau zusammengetragen. In mehreren Kapiteln werden die Verbindungen der Biesterfeldts, Körners und Groths und ihre Höfe vorgestellt. Die letzten drei Texte hier zum nachlesen.

Erinnerung an die Opfer der Kriege

Aus aktuellem Anlass wird uns bewusst, wie wichtig es ist, in Friedenszeiten zu leben. Auf Wedeler Territorium fanden die letzten Kriegshandlungen vor 77 Jahren statt. Unter anderem bei Bombenabwürfen fanden Wedeler Einwohner, aber auch Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter den Tod. In diesem und in zahlreichen Kriegen davor, fielen Wedels junge Männer auf dem Feld. Das Stadtarchiv ist einigen Lebensschicksalen auf die Spur gegangen. Weiteres lesen Sie hier.

„Stadtarchiv - Investigativ“

"Stadtarchiv - Investigativ" Andreas Müller interviewt die Archivarin. Lassen Sie sich die spanndende Tätigkeit im Stadtarchiv Wedel zeigen. Schauen Sie einfach mal rein!

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"Wer war wer" in der Zeit des Nationalsozialismus

Stadtgeschichte ist nicht vollständig ohne einen Blick auf die Biographien der handelnden Personen. Daher stellt das Stadtarchiv Personen vor, deren und deren Wirken und Handeln während der NS-Zeit in Wedel sich in die eine oder die andere politischen Richtung in Akten, Zeitungen oder Schriften niedergeschlagen hat.
Angeregt wurde diese Rubrik durch die Hamburger Datenbank "Die Dabeigewesenen" der Landeszentrale für politische Bildung. Diese Rubrik ist erst ein Anfang, für weitere Infos wäre ich dankbar.

„[…] Da war doch mal was – Stadtgeschichte häppchenweise“

Der Zuckerspeicher

Der Zuckerspeicher

Das Stadtarchiv Wedel lädt in Zusammenarbeit mit Andreas Müller zur Entdeckungsreise in die Wedeler Stadtgeschichte ein. Die Reihe führt Sie an Wedeler Orte, die eine bewegte Vergangenheit haben. Schauen Sie rein!

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Von Schwarzen Schafen....

Im „Verbrecherverzeichnis“ des Herzogtums Holstein gestöbert findet sich so manches schwarze Schaf aus Wedel ...

Neues von alten Höfen!

Die Forscherin Gisa Teßmer hat erneut die spannende Geschichte der Höfe in Schulau zusammengetragen. In mehreren Kapiteln werden die Verbindungen der Biesterfeldts, Körners und Groths und ihre Höfe vorgestellt. Die ersten beiden Texte hier zum nachlesen.

Familienforschung – ein spannendes Hobby!

Die Suche nach den Spuren der eigenen Familien ist ein Hobby, das süchtig machen kann. Aber es ist auch nicht ganz einfach. Häufig ist die Ahnenforschung recht verzwickt und Forscherdrang ist gefragt. Aber wer sich einmal auf die Entdeckungsreise gemacht hat, den lässt das Hobby nicht so schnell wieder los. Und man kann diese Expedition zu den Ahnen auch in der Realität vornehmen, denn Genealogie bietet eine schöne Möglichkeit eine Reise in das Heimatland der Vorfahren zu machen. Das kann sehr spannend und lehrreich sein. Aber vor allem macht es einen enormen Spaß.

Aller Anfang aber ist schwer. Für die Forschungen rund um Wedel hat Ihnen Stadtarchiv einige Links und Hinweise zusammengestellt, die Sie hier finden.
Wenn Sie sich an amüsanten Familiengeschichte aus Schulau und Spitzerdorf erfreuen wollen schauen Sie hier vorbei.
Wenn Sie näheres zu den bereitgestellten Quellen des Stadtarchivs erfahren wollen, dann schauen Sie hier
Darüber hinaus bietet Ihnen der versierte Wedeler Familienforscher Uwe Pein eine individuelle familienkundliche Telefon-Beratung an. Herr Pein forscht seit Jahren und ist Initiator des Ortsfamilienbuches Wedel. Die Datenbank, die Sie hier finden, umfasst mittlerweile über 42.000 Personen. Vielleicht ist auch Ihre Familie bereits dabei!
Sie erreichen Herrn Pein zur Beratung am Donnerstag, den 17.03.2022 von 8.30 – 12.30 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 04103 707 215.

Wir erinnern:

März 1947 – Ende des Hungerwinters

Plaket
Eisbrecher Stettin vor dem Schulauer Hafen
Eisbrecher versuchen die Fahrrinne der Elbe freizuhalten

Zum Jahreswechsel 1946/1947 herrschte in ganz Europa ein schrecklich kalter Nachkriegswinter. Eine extreme Kältewelle ließ seit Dezember 1946 mit Minus-Rekorden die Menschen frieren.

In Wedel lebten zu der Zeit rund 15.500 Menschen, davon waren knapp die Hälfte Flüchtlinge und ausgebombte Hamburger, die in Wedel Zuflucht gefunden hatten. Die Wohnsituation des Ortes, der durch Bombenabwürfe stark zerstört war, war in den ersten Nachkriegsjahren dramatisch. Die Bevölkerung lebte sehr dicht gedrängt in zugigen, karg ausgestatteten Baracken oder einquartiert bei Einheimischen. Teilweise waren in 80 m²-Wohnungen bis zu 15 Personen untergebracht. Die Versorgungslage mit Brennstoffen und Lebensmitteln war in den Jahren bis etwa 1948 durch die zerstörte Infrastruktur sehr schlecht. Güter waren knapp, die Menschen hungerten und froren. Der strenge Winter 1946/47 traf somit doppelt hart. Da die Versorgung der Bevölkerung mit Kohlen nicht mehr sichergestellt werden konnte, ließ die Stadt Wedel am Elbhochufer oder am Haidehof Holz einschlagen. Als diese Maßnahmen nicht ausreichten, wurde im Kreis Steinburg Holz geschlagen und man bemühte sich gleichzeitig um Kompensationsgeschäfte, z.B. 50 Paar Schuhe aus Wedel für 60 m³ Torf aus Gnarrenburg. Als nun aber die Flüsse zugefroren, wurden auch diese Transporte unmöglich, die Lage spitzte sich zu. Im Wedeler Krankenhaus wurden etliche unterkühlte Personen, teils mit Erfrierungen zweiten Grades, eingeliefert; ein kleines Kind erfror. Eine Beschreibung des Kassenleiters der Stadtkasse in dessen monatlichen Lageberichten macht die Situation deutlich: „… Die in diesem Winter monatelang ohne Unterbrechung angehaltene außergewöhnliche Kälteperiode, verbunden mit meistens aus Norden bis Osten kommenden starken Winden, die durch die immer noch undichten Fenster des Stadtkassenraumes pusteten, dabei die durchweg nur geringe Raumbeheizung, hat die Arbeitsfreude und die Arbeitsleistung der Gefolgschaftsmitglieder sehr stark beeinträchtigt, Bei einer Temperatur von 2°C bei Dienstbeginn, gegen Mittag ansteigend auf 4°C bis 7°C, war es kaum möglich mit steifen, kaputten Fingern die lapprigen Geldscheine auseinander zu kriegen und zu schreiben. Auch die mangelhafte Ernährung (nicht einmal die vorgesehenen Mengen wurden aufgerufen) sowie die unzureichende Versorgung mit Hausbrand und unumgänglichen Bedarfsgütern (z.B. Nähgarn, Stopfgarn, Wolle, Strümpfe, Handschuhe u. dergl.) haben die Stimmung sehr ungünstig beeinflusst…“ Eine Verbesserung der Witterung trat erst im März 1947 ein.

Sturmfluten in Wedel

Wedel wurde in der Vergangenheit von mehreren schweren Sturmfluten heimgesucht. Das Stadtarchiv hat Infos und Abbildungen zusammengetragen und hier bereitgestellt.

Fan-Bildchen der besonderen Art

In manchen Fotoalben der Familien lassen sich Schätze entdecken, bei einigen kann man lächeln, bei manchen schüttelt man nur mit dem Kopf. Andere aber lassen einen regelrecht schaudern. Im Stadtarchiv liegt seit 2013 ein Fotoalbum aus den Jahren 1942 - 1946.

Angelegt wurde es von einer jungen Wedelerin, die ihr Berufsleben im Wedeler Rathaus im Sekretariat des Bürgermeisters begonnen hat. Dann arbeitete sie zunächst als Sekretärin für den deutschen Botschafter in Amsterdam um dann wenige Jahre später als Polizeiangestellte für das Reichssicherheitshauptamt in den besetzen Niederlanden tätig zu sein. Dieses Album zeigt fröhliche Silvesterfeiern und Maskeraden, üppige Hochzeiten und Ausflüge nach Haarlem, Scheveningen, Maaken oder Volendam. Aber es zeigt auch eine Sammlung von Portraitfotos der hohen Offiziere, für die sie in den Jahren gearbeitet hat. Unter den Abbildungen sticht ein Portrait von Dr. Karl Georg Eberhard Schöngarth (1903-1946) ins Auge. Schöngarth war seit Januar 1941 Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD (BdS) für das Generalgouvernement und verantwortlich für die Ermordung zahlreicher Juden in Galizien. Ein Jahr später, am 20.01.1942 nahm er an der Wannseekonferenz teil. Nach seiner Ablösung aus Galizien wurde er mit der Waffen-SS zur "Partisanen-Bekämpfung" in Griechenland und Jugoslawien abkommandiert. Ab Juli 1944 wurde er zum Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes in den Niederlanden ernannt. In seiner Verantwortung lagen u.a. die "Vergeltungsmaßnahmen" gegen niederländischen Widerstandsgruppen und das Polizeiliche Judendurchgangslager Westerbork. Während dieser Zeit war die damals 23-jährige Wedelerin seine Mitarbeiterin. Schöngarth wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Kriegsverbrecher verurteilt und im Zuchthaus in Hameln gehängt.

„[…] Da war doch mal was – Stadtgeschichte häppchenweise“

Der Roland

Der Roland

Das Stadtarchiv Wedel lädt in Zusammenarbeit mit Andreas Müller zur Entdeckungsreise in die Wedeler Stadtgeschichte ein. Die Reihe führt Sie an Wedeler Orte, die eine bewegte Vergangenheit haben. Schauen Sie rein!

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8. März - Internationaler Frauentag

Mit freundlicher Unterstützung von...