Der 800-Jahre-Taler

in Wedel Marketing

WEDEL. Vorn das 800-Jahre-Logo, hinten Roland, Kirche und Rathaus: So sieht der 800-Jahre-Gedenktaler aus. Wie er entsteht, sehen Interessierte beim Schauprägen in mittelalterlicher Münztechnik mit einem 500 Kilo schweren, drei Meter hohen Fallhammer. Der wurde zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert zum Prägen von Münzen und Medaillen benutzt. Die Wirkungsweise ist so einfach wie beeindruckend. Ein Gewicht von 42 Kilo fällt nach unten und schlägt auf einer nur münzgroßen Fläche auf, auf die ein passender Metallrohling gelegt wurde. Je nach Fallhöhe entspricht dies einem Aufschlagdruck von rund 30 bis 50 Tonnen. Münzen aus Kaiserzinn, Messing, Kupfer und Bi-Metall kann sich jeder Hafenfestbesucher für vier Euro prägen lassen. Ebenfalls erhältlich sind die Münzen in 999er Feinsilber (27 Euro), 333er Gold und in 999er Gold (363 beziehungsweise 755 Euro inklusive Zertifikat, Münzdose und Etui). Die nummerierte Gold- und Feinsilberauflage ist auf je 300 limitiert. Eine Vorbestellliste liegt in der Geschäftsstelle von Wedel Marketing im Rathaus aus.

Wedel-Schulauer Tageblatt

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