Einzigartige Partystimmung

Das Wedeler Hafenfest mit seiner maritimen Kulisse am Schulauer Elbufer zog wieder Tausende Besucher an

in Wedel Marketing

Wedel. Das Wetter war prächtig - und die Stimmung auch: Tausende Besucher zog es das ganze Wochenende über zum Wedeler Hafenfest. Direkt an Elbe sitzen, Speis und Trank genießen, den Darbietungen auf der Bühne und den vorbeifahrenden Schiffen wie der Aida-Aura zuschauen - diese Mischung ist kreisweit einzigartig.

Zur Eröffnung am Freitagabend schlug Monika Breuch-Moritz, die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie, die traditionelle Schiffsglocke. Im Anschluss wünschten Bürgermeister Niels Schmidt und Stadtpräsidentin Sabine Lüchau allen Wedelern viel Vergnügen bei den drei tollen Tagen und überließen die Bühne der Coverband "Just for Fun". Und die Musiker sorgten direkt an der Elbe für ausgelassene Partystimmung. Am Sonnabend lief die Feier dann tagsüber etwas schleppend an. Erst gegen Abend füllte sich die Festmeile zusehends, dann wurden die Sitzgelegenheiten an der Elbe schnell zur Mangelware.

Brechend voll war es vor der kleineren Kulturbühne am Anfang der Festmeile. Dort begeisterten die beiden Wedeler Bands "Smirnoff" und "Selfish" mit gnadenlosem Rock ihre vielen Fans. Auf der großen Bühne stand mit dem Wahl-Hamburger Johannes Oerding ("Engel") gleichzeitig ein Mann der eher leiseren Töne. Der 28-Jährige Sänger und Songwriter bot schöne, melodische, jedoch - wie es seine Art ist - eher melancholische Stücke. Zum Charakter des Hafenfestes mochte das nicht so recht passen. So blieb die Stimmung der feierfreudigen Wedeler hier eher gedämpft. Bunt wurde es später bei der Laser-Show, wo Wedeler Motive wie das Rathaus oder der Helgoland-Katamaran, der regelmäßig in Wedel Station macht, farbenfroh am Himmel über der Stadt aufleuchteten.(kol)

Hamburger Abendblatt

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