Ochsenmarktbilanz 2012: Die Mischung macht’s

in Wedel Marketing

Wedels Ochsenmarkt ist von verschiedener Seite kritisiert worden. Zu wenig Ochsen! Jahr für Jahr werden weniger Tiere aufgetrieben. Ist diese Kritik berechtigt?Wedel Marketing, zuständig für das Geschehen im großen Festzelt, sagt Nein.
„Der Ochsenmarkt ist eine Traditionsveranstaltung. Er kann und soll nicht versuchen, das mittelalterliche Marktgeschehen abzubilden, sondern soll an die Tradition erinnern und daran, wie Wedel vor einigen Jahrhunderten entstanden ist und zu Wohlstand kam“, sagt Martin Schumacher von Wedel Marketing.
Ochsen würden heute im Internet gehandelt und nicht mehr öffentlich per Handschlag, gibt Schumacher zu bedenken. Die heute aufgetriebenen Ochsen seien als Symbole wichtig, um vor allem den jungen Menschen zu verdeutlichen, welche Bedeutung der Roland seinerzeit hatte, war er doch das Symbol der Marktgerechtigkeit.
Schumacher räumt aber ein, dass es wichtig ist, Jahr für Jahr neu darüber nachzudenken, wie die Attraktivität gesteigert werden kann. Die Ausstellung der historischen Trecker sei dafür ein gutes Beispiel gewesen: „An anderen Orten haben sich Spezialmärkte für regionale Produkte durchgesetzt oder Pflanzentauschaktionen. In diese Richtung sollte weitergedacht werden.“
Das Festzeltprogramm sei an allen Tagen sehr gut angenommen worden. Die Mischung mache es, so Schumacher. Ob Just For Fun oder Elke und Ole West – jede Gruppe habe ihren festen Fankreis der weiteres Publikum anziehe.
Für Schumacher steht fest: Die Zutaten stimmen, doch die Zubereitung des „Gerichtes“ muss in jedem Jahr etwas anderes sein. Vieles könne Wedel Marketing alleine machen, doch manches nur in Zusammenarbeit mit der Stadt: „Wir werden die Stadt bitten, die Premiumveranstaltungen noch mehr in den Mittelpunkt der Stadtwerbung zu setzen“, so Schumacher. (pl).

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