Stimmung und Wasser: hoch

in Wedel Marketing

Wedel: Zehntes Hafenfest lockt mehr als 100 000 Menschen in die Rolandstadt

Auch dunkle Wolken und immer wieder einsetzende Regenschauer konnten die gute Laune der Besucher nicht trüben.

Als Stadtpräsidentin Sabine Lüchau und Bürgermeister Niels Schmidt das zehnte Wedeler Hafenfest am frühen Freitagabend eröffneten, regnete es Sturzbäche vom Himmel, und das Hochwasser war bis auf den Rasen am Strandweg geschwappt. Kein guter Auftakt eigentlich, doch die Wedeler sind wettererprobt: Trotz immer wieder einsetzender Schauer strömten an den drei Veranstaltungstagen nach Schätzung der Veranstalter etwa 100 000 Menschen zum Areal zwischen Stnndbaddamm und Parnaßstraße.

Bereits vor der offiziellen Eröffnung konnten die Hafenfest-Gäste an zahlreichen Buden essen, trinken und selbst aktiv werden. Gleich zwei Bühnen hatten die Organisatoren aufgestellt: die von der Stadtsparkasse Wedel gesponserte Kulturbühne am Eingang Strandbaddamm sowie die Farmila Bühne am Strandweg. Dort gab sich zur Hafenfest-Party am Eröffnungstag eine Band die Ehre, die zu Wedel gehört wie der Roland: die Männer der Oldie-Truppe "Just for Fun", die mit ihren Songs einmal mehr für prächtige Stimmung sorgten.

Rock und Blues waren auf der Kulturbühne angesagt: Erst spielte die Coverband "Borderline" sich und ihre Zuhörer in Laune, und zu vorgerückter Stunde begeisterte Bluessängerin Jessy Martens mit ihrer eindrucksvollen Stimme.

Der Sonnabend stand tagsüber ganz im Zeichen der Wedeler Vereine und Verbände, die entlang des Strandbaddamms zu Spielen und anderen Aktionen einluden. Tanzgruppen aus Sportvereinen, die Theodor-Storm-Schule sowie die Altstadtschule stellten sich vor, und das Theater Wedel inszenierte ein Stück für Kinder. Großes Gedränge herrschte an der Partymeile, als sich der Festumzug mit Wedeler Vereinen, Verbänden und Betrieben vorbeischob.

Weibliche Fans drängen sich an die Bühne

Höhepunkt am Sonnabendabend war zweifelsohne der Auftritt des Hamburger Soulsängers Stefan Gwildis. Zum Konzert des 50-jährigen Musikers, das mit Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse zustande gekommen war, drängelten sich vor allem die weiblichen Fans des Barden an der Bühne. Zusammen mit seiner exzellenten Begleitband wäre Gwildis allein das Eintrittsgeld wert gewesen - wenn eines erhoben worden wäre: Das Konzert war wie alle anderen musikalischen Veranstaltungen des Hafenfests kostenlos.

Gestern ging es weiter mit einem ökumenischen Gottesdienst am Vormittag sowie weiteren musikalischen Darbietungen auf beiden Bühnen. Martin Schumacher, Vize-Chef des Veranstalters Wedel Marketing, zeigte sich hochzufrieden mit dem Verlauf des Fests: "Wir haben mit dem Wetter vor allem bei den Konzerten am Freitag und Sonnabend großes Glück gehabt". (Thomas Krohn)

 

Wedel-Schulauer Tageblatt

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