Wedels Ochsenmarkt lockt am Wochenende Händler und Schaulustige in die Stadt

Von Freitag, 26. April, an sind in Wedel wieder die Rindviecher los. Denn dann beginnt mit dem morgendlichen Viehauftrieb durch die Stadt um 5.30 Uhr der Ochsenmarkt.

in Wedel Marketing

Wedel. Drei Tage lang geht es auf dem Festplatz an der Schulauer Straße rund. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Verkauf der Vierbeiner. Diese Tradition geht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Seitdem wird der Ochsenhandel in der Rolandstadt gepflegt. Im Frühjahr wurden die Viehherden aus dem dänischen Jütland über den Ochsenweg bis nach Wedel getrieben. Dort wurden sie verkauft und über die Elbe verschifft. Heute geht es für die verkauften Rinder allerdings nicht mehr aufs Schiff, sondern in den Hänger. Aber bis heute pflegen die Kaufleute ihre Geschäfte noch wie damals mit dem Handschlag zu besiegeln. Auch allen, die nicht handeln wollen, wird einiges geboten. Besucher können während des dreitägigen Festes ihr Glück an Losbuden versuchen, eine Runde im Karussell drehen und sich an Würstchenständen stärken. Am Freitagabend zünden die Veranstalter von 21.30 Uhr an ein Feuerwerk. Zudem gibt es am 26. und 27. April jeweils von 19.30 Uhr an ein Musikprogramm im beheizten Festzelt. Der Eintritt kostet acht Euro. Am Sonntag, 28. April, von 13 bis 18 Uhr, öffnen die Geschäfte in der Bahnhofstraße ihre Türen, im Festzelt liest Gerd Spiekermann.

Hamburger Abendblatt/Pinneberger Zeitung

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