Coronavirus: Informationen

Auf dieser Seite finden Sie

A) Links zu den aktuellen Informationen der zuständigen Behörden sowie zum Bürgertelefon des Kreises Pinneberg

B) Aktuelle Mitteilungen der Stadt Wedel

C) Aktuelle Terminänderungen und -absagen für Veranstaltungen in Wedel 

A) Links zu den aktuellen Informationen der zuständigen Behörden sowie zum Bürgertelefon des Kreises Pinneberg

Grundsätzliche Informationen und weitere Links zu Landes- und Bundesinformationsseiten finden Sie auf dieser Seite des Kreises Pinneberg als für Wedel zuständige Behörde

Der Kreis Pinneberg hat ein Bürgertelefon für Nachfragen geschaltet, dieses ist täglich von 8 bis 17 Uhr, freitags bis 14 Uhr zu erreichen unter der Telefonnummer 04121/4502-5000.

Für allgemeine Gesundheitsfragen zum Corona-Virus gibt es ein Bürgertelefon des Bundes: Tel.: 030 / 346 465 100

Personen mit Atemwegserkrankungen, die zuvor in einem Risikogebiet (darunter auch Teile Italiens) waren oder Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten, sollten sich per Telefon an ihre Hausarztpraxis oder an die Tel.-Nummer 116 117 der KVSH wenden (auch außerhalb der Sprechzeiten).

 

Auf seiner Homepage gibt der Kreis Pinneberg bei Bedarf zudem weitere aktuelle Pressemitteilungen zu dem Thema heraus. 

 

Das Rathaus Wedel ist auf folgenden Kanälen zu erreichen:

    Tel.: 04103 / 707 - 0 oder 04103 / 707 – 111
    Fax: 04103 / 707-300
    E-Mail: info(at)stadt.wedel.de mehr Kontakte im Zuständigkeitsfinder

Die Stadt Wedel bittet um Verständnis dafür, dass die Telefonleitungen möglicherweise stark frequentiert sein werden.

Informationen zu Hilfen für Unternehmen und Selbstständige

Die WEP-Wirtschaftsförderung des Kreises Pinneberg stellt auf ihrer Website laufend aktualisierte Informationen für Unternehmen und Selbstständige bereit.

Für Wedeler Kleinunternehmen und Soloselbstständige ist der Hilfsfonds Wedel eingerichtet worden.

Infotelefon für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Für Fragen zum Kurzarbeitergeld verweist die Arbeitsagentur Elmshorn auf das Online-Angebot www.arbeitsagentur.de. Für dringende Notfälle wurde im Kreis Pinneberg die Telefonnummer 04121/480100 geschaltet. Die Nummer ist von Montag bis Freitag von 7.30 und 12.30 Uhr erreichbar. Zudem gibt es eine bundesweite, kostenlose Kurzarbeitergeld-Hotline für Betriebe: 0800/4555520.

Infotelefon für Gastronomen

Der Fachdienst Sicherheit und Verbraucherschutz beantwortet ab sofort unter der Telefonnummer 04121/ 4502-2221 insbesondere Fragen rund um das Thema Gastronomie/Coronavirus und Hygienevorschriften.

Das Informationstelefon ist in der Zeit von Mo. -Do von 8:30 bis 15:30 Uhr erreichbar, freitags von 8:30 bis 12:00 Uhr.

Informationen für Gastgeber und Touristen

Informationen für Gastgeber und Touristen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Seite des Deutschen Tourismusverbandes.

Infotelefon Seniorenbüro-Hilfsbörse

Bitte nehmen Sie aufgrund der Schließung des Rathauses ausschließlich telefonisch unter 04103/707-268 oder auch per E-Mail m.bauermeister(at)stadt.wedel.de   Kontakt zu Herrn Bauermeister auf. 

Infotelefon Wohngeldstelle

Aufgrund der aktuellen Lage erreichen Sie die Mitarbeiter Herrn Osterloh per Telefon 707-266 oder Email t.osterloh(at)stadt.wedel.de und Frau Hörburger per Telefon 707-336 oder Email v.hoerburger(at)stadt.wedel.de.

Nehmen Sie telefonisch oder per Email Kontakt zu uns auf. Anträge stellen Sie bitte per Fax oder postalisch. Gerne können Sie diese auch in den Rathausbriefkasten einwerfen. Soweit Sie Originale einreichen, machen Sie dies bitte kenntlich. Wir fertigen die benötigten Kopien und schicken Ihnen Ihre Originale per Post zurück.

Wir tun unser Bestes, Ihr Anliegen so schnell wie möglich zu bearbeiten. 

Bitte überprüfen Sie hier https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/W/wohnen/wohngeld.html, ob sich ggf. ein Wohngeldanspruch errechnet. Wedel ist in der Mietenstufe 6.

Soweit Ihre Einkünfte überwiegend/ völlig wegfallen sind und Sie keine finanziellen Rücklagen haben, mit denen Sie den Engpass zusammen mit Wohngeld für einige Zeit überbrücken können, wenden Sie sich bitte an das Jobcenter Wedel, Hafenstr. 32, Telefon 04103/ 18809-12 und 13 und 14.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
https://jobcenter-kreis-pinneberg.de/index.php/ansprechpartner/item/640-leistungszentrum-wedel

Infotelefon Einwohnermeldeamt

Alle Anfragen die das Einwohnermeldeamt betreffen richten Sie bitte an:

    Tel.: 04103 / 707-237
    Fax: 04103 / 707-430
    E-Mail: einwohnerservice@stadt.wedel.de


Die Stadt Wedel bittet um Verständnis dafür, dass die Telefonleitungen möglicherweise stark frequentiert sein werden.

Infotelefon für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Für Fragen zum Kurzarbeitergeld verweist die Arbeitsagentur Elmshorn auf das Online-Angebot www.arbeitsagentur.de. Für dringende Notfälle wurde im Kreis Pinneberg die Telefonnummer 04121/480100 geschaltet. Die Nummer ist von Montag bis Freitag von 7:30 und 12:30 Uhr erreichbar. Zudem gibt es eine bundesweite, kostenlose Kurzarbeitergeld-Hotline für Betriebe: 0800/4555520.

Infotelefon für Gastronomen des Kreises Pinneberg

Der Fachdienst Sicherheit und Verbraucherschutz beantwortet ab sofort unter der Telefonnummer 04121/ 4502-2221 insbesondere Fragen rund um das Thema Gastronomie/Coronavirus und Hygienevorschriften.

Das Informationstelefon ist in der Zeit von Mo. -Do von 8:30 bis 15:30 Uhr erreichbar, freitags von 8:30 bis 12:00 Uhr.

Infotelefon für Fragen zur Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen

Der Kreis Pinneberg hat ab sofort ein Informationstelefon für Fragen zur Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege eingerichtet. Dieses ist von Montag bis Donnerstag von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr zu erreichen unter der Telefonnummer 04121/ 4502-5103 oder 04121/ 4502-5104. Freitags nur bis 12:00 Uhr.

Infotelefon für Bauangelegenheiten

Der Fachdienst Planen und Bauen hat ebenfalls ein Informationstelefon geschaltet: Von Montag bis Freitag steht der Fachdienst unter der Telefonnummer 04121/ 4502-4543 von 8:30 - 12:30 Uhr für Fragen zu Bauangelegenheiten zur Verfügung.

Auch nachmittags ist ein Informationstelefon geschaltet: Von Montag bis Donnerstag von 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr unter der Telefonnummer 04121/ 4502-4487.

Regelungen für Pferdebesitzer Reiterhöfe und Stallgemeinschaften

Die Regelungen des Fachdienstes Sicherheit und Verbraucherschutz des Kreises Pinneberg listet dieses Merkblatt auf.

B) Aktuelle Mitteilungen der Stadt Wedel

Eltern sollen Beiträge für Kita, Hort und Tagespflege für zwei Monate erlassen werden.

- Land Schleswig-Holstein legt 50-Millionen-Euro-Soforthilfeprogramm auf

- Träger sollen April-Beiträge nicht einziehen, Entscheidung für Mai folgt

- Kreis Pinneberg legt Regelung für Sozialstaffel und Kindertagespflege fest

- Beitragsentlastung für Schulkindbetreuung muss separat geregelt werden

Das Land Schleswig-Holstein möchte vor dem Hintergrund der Coronakrise und dem dadurch bedingten Ausfall der regulären Kinder-Betreuungsangebote allen Eltern die Beiträge für Kita, Hort und Tagespflege für zwei Monate erlassen. Dafür will das Land die Kommunen mit 50 Mio. Euro aus dem Corona-Soforthilfeprogramm unterstützen. Das Land erarbeitet hierzu eine entsprechende Richtlinie. Die konkrete Abwicklung der Entlastung soll vor Ort durch die Kommunen erfolgen.

Der Kreis Pinneberg schlägt deshalb in Abstimmung mit den Kommunen vor, dass den Trägern der Kindertageseinrichtungen empfohlen wird, die Elternbeiträge für den Monat April nicht einzuziehen. Die Stadt Wedel trägt diesen Vorschlag mit und hat am Donnerstag die Träger bereits entsprechend informiert. Das konkrete Verfahren der Erstattung ist derzeit noch unklar.

Träger, die in der Zeit zwischen den nicht eingezogenen Beträgen und den Soforthilfezahlungen des Landes finanzielle Probleme befürchten, können sich an die Stadt wenden, um gemeinsam mögliche Lösungen auszuloten. Diese Vorgehensweise betrifft zunächst nur die Beiträge für den Monat April. Ob auch die Elternbeiträge für den Monat Mai oder den Monat März rückwirkend nicht eingezogen werden sollen, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Als weiteren Punkt empfiehlt der Kreis Pinneberg den Kommunen, nach eigenem Ermessen auch die Beiträge für Kinder in Notbetreuung zu stunden oder zu erlassen. Hier prüft die Stadt Wedel derzeit noch, ob sie dieser Empfehlung folgen kann.

Darüber hinaus hat der Kreis Pinneberg bereits folgende Regelungen angekündigt:

-  Elternbeiträge für den Bereich der Kindertagespflege: Diese werden durch den Kreis an jene Eltern erstattet, deren Kindertagespflegeperson im Zuge der aktuellen Situation die Betreuung eingestellt hat.

-  Die Aufwendungen für die Sozialstaffel leistet der Kreis erstmal grundsätzlich weiter. Eine entsprechende gleichsetzende Behandlung mit den Kita- Beiträgen erfolgt dann auf Grundlage im Raum stehenden Landesrichtlinie. Die Differenzkosten sind grundsätzlich von diesem Erstattungsverfahren nicht betroffen und werden vom Kreis wie bisher auch fortgezahlt.

-  Beiträge, die durch die Eltern an die Hamburger Träger entrichtet werden: hier empfiehlt der Kreis Pinneberg eine Erstattung im April durch die jeweilige Wohnortgemeinde. Auch hier findet der finanzielle Ausgleich im Nachgang durch die Landesmittel statt.

Schulkindbetreuung (SKB) der Stadt Wedel bedarf einer Extra-Regelung:

Die Schulkindbetreuung (SKB) der Stadt Wedel, die derzeit mit Ausnahme der Notbetreuung wegen der Corona-Schutzmaßnahmen ebenfalls nicht stattfindet, fällt nicht unter das Soforthilfeprogramm des Landes zur Erstattung von Kita-Gebühren und muss deshalb gesondert betrachtet werden.

Die kommunalen Spitzenverbände haben die Landesregierung in dieser Frage bereits aufgefordert, eine ähnliche Regelung wie für die Kita-Beitragserstattung auch für Angebote wie die Schulkindbetreuung aufzulegen. Sollte dies nicht geschehen, müssten die jeweiligen Kommunen eine Rückerstattung aus eigener Tasche ohne Unterstützung des Landes zahlen. Eine solche Entscheidung müsste wegen der direkten Folgen für den Haushalt vom Rat der Stadt Wedel getroffen werden.

Die Stadt Wedel wird die Beiträge deshalb für den Monat April wie gewohnt einziehen und bittet um Verständnis dafür, dass Politik und Verwaltung in dieser Frage noch Zeit benötigen, um eine rechtssichere Regelung für die Entlastung von Familien zu erarbeiten.

Erstellt von Stadt Wedel/Kamin

Stadt, Stadtsparkasse, Wedel Marketing und Kaufleute rufen zur Unterstützung für von Corona-Krise betroffene Kleinunternehmen auf und eröffnen Hilfsfonds Wedel.

  • Privatleute und weniger hart getroffene Betriebe können Solidarität zeigen und auf das „Hilfsfonds Wedel“- IBAN: DE18221517300015020175 einzahlen
  • Stadtsparkasse Wedel setzt starkes Startsignal und zahlt für schnelle Hilfe 100.000 Euro ein
  • Betroffene Betriebe können jeweils bis zu 3000 Euro Unterstützung erhalten
  • Anträge stehen ab sofort  hier bereit
  • Breit aufgestellte Kommission entscheidet über Auszahlung
  • Mögliches überschüssiges Geld kommt anschließend sozialen Einrichtungen in Wedel zu Gute

Die Stadt Wedel hält in schweren Zeiten zusammen: Um Wedeler Kleinunternehmen und Soloselbstständigen, die durch die bestehende Kontaktsperre zur Eindämmung des Coronavirus besonders betroffen sind, durch die Krise zu helfen, legen die Stadt, die Stadtsparkasse WedelWedel Marketing und der Zusammenschluss der Wedeler Kaufleute den „Hilfsfonds Wedel“ auf. Aus dem Hilfsfonds sollen Wedeler Kleinunternehmen mit nicht mehr als zehn Beschäftigten und Soloselbstständige mit einem kurzen Antrag unbürokratisch bis zu 3000 Euro Soforthilfe erhalten können. Die lokale Wedeler Initiative wendet sich mit einem Hilfeaufruf an alle Wedelerinnen und Wedeler, die mit einem selbst gewählten Geldbetrag mithelfen möchten, dass gerade die kleinen Betriebe und Soloselbstständigen, die Krise überstehen.

Die Anträge stehen hier zum Download bereit 

Gerade kleine Geschäfte oder Soloselbstständige treffen die Laden- und Restaurant-Schließungen oder die Untersagung von Dienstleistungen wie Fußpflege besonders hart: Während die Zahlungen für Ladenmiete oder Mitarbeitergehälter und Kredite weiterlaufen müssen, sinken auch bei kreativen Betriebsideen wie selbst organisierten Lieferservices die Einnahmen rapide und oft sogar auf Null. Viele Wedeler Betriebe kommen so unverschuldet in existenzielle Not. „Es ist nicht auszuschließen, dass viele Geschäfte, Restaurants und Soloselbstständige, durch die Folgen der Coronakrise schließen müssen und sich das Wedeler Stadtbild vor allem in der Bahnhofstraße massiv verändert – und auf diese Weise wichtige Teile der Stadtlandschaft, die Wedel so lebenswert machen, unwiderruflich verloren gehen. Hier hoffen wir, gemeinsam gegensteuern zu können und wenigstens die größte Not zu lindern“, wirbt Bürgermeister Niels Schmidt für Unterstützung.

In der aktuellen Lage ist vor allem schnelle Unterstützung gefragt. Damit die Hilfe ohne Verzug starten kann, hat die Stadtsparkasse Wedel bereits jetzt aus eigenen Mitteln 100.000 Euro in den „Hilfsfonds Wedel“ eingezahlt. Dass trotz dieser großen Summe auch die Wedelerinnen und Wedeler und die weniger stark betroffenen Unternehmen der Rolandstadt gefragt sind, den Fonds für eine nachhaltige Wirkung zu unterstützen erläutert Marc Cybulski, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Wedel: „Die 100.000 Euro sollen schnell die allergrößten Lücken schließen und sofort bereit stehen, doch je länger die Vorgaben wie Ladenschließungen anhalten, desto mehr Wedeler Unternehmen werden in Schwierigkeiten geraten und desto mehr braucht auch der Hilfsfonds einen langen Atem und finanzielle Mittel, hier werden dann die ab jetzt eingehenden Gelder wichtig.“

Dafür zählt für die Initiatoren jeder Betrag egal wie groß oder klein: „Jeder Betrag, der auf das Hilfsfonds-Konto eingezahlt wird ist wichtig und ein Zeichen für die Solidarität und den Zusammenhalt in unserer Stadt, auch viele kleine Beträge können sich schnell zu einer substanziellen Hilfe für die kleinen Geschäfte und ihre Angestellten aufsummieren“, sagt Claudia Reinhard vom Wedel Marketing. Wichtiger Hinweis für Personen und Unternehmen, die helfen wollen: Weil wegen der Kürze der Zeit für den Hilfsfonds keine gemeinnützige Vereinsstruktur eingerichtet werden konnte, wird es nicht möglich sein, eine Spendenquittung zu erhalten. „Wer wirklich helfen möchte, den hält das hoffentlich nicht ab“, sagt Claudia Reinhard.

Die Anträge für Kleinunternehmen können ab sofort hier heruntergeladen werden und per E-Mail an hilfsfonds-wedel@wedelmarketing.de eingesendet werden. Fragen in Bezug auf die Antragsstellung werden telefonisch unter folgenden Telefonnummern beantwortet:

Stadtsparkasse Wedel, Herr Cybulski: 04103-966230

Stadt Wedel, Wirtschaftsförderung, Herr Baehr: 04103-707234

Wedel Marketing, Frau Reinhard: 04103-707707.   

Wichtige Unterstützung kommt schon jetzt vom Zusammenschluss der Wedeler Kaufleute. „Als wir gehört haben, worum es bei der Idee geht, waren wir sofort mit im Boot, um den Wedeler Geschäftsleuten, die besonders unter der Krise leiden, zu helfen. Und wir hoffen, dass weitere Unternehmen, die nicht so stark von der Krise beeinträchtigt sind auch mitziehen“, sagt Volker Klein von den Wedeler Kaufleuten.

Die Entscheidung, wer Geld aus dem Hilfsfonds Wedel erhalten wird, trifft eine breit aufgestellte Kommission. Sie besteht aus Bürgermeister Niels Schmidt, Marc Cybulski (Stadtsparkasse), Claudia Reinhard (Wedel Marketing), Volker Klein (Kaufleute Wedel), Stadtpräsident Michael Schernikau und Irmgard Jasker. Sollten Mittel aus dem Hilfsfonds nicht abgerufen werden, wird das übrige Geld an soziale Projekte in Wedel weitergegeben.

Wer helfen möchte, kann ab sofort Geld auf das folgende Konto überweisen:
Kontonummer-IBAN: DE18221517300015020175
Kontoinhaber: Wedel Marketing
Kreditinstitut: Stadtsparkasse Wedel
BLZ: 22151730
BIC: NOLADE21WED
Stichwort: „Hilfsfonds Wedel“

Erstellt von Stadt Wedel/Kamin

Die Bundesregierung hat am 23.03.2020 finanzielle Soforthilfen (Zuschüsse) für kleine Unternehmen in allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten auf den Weg gebracht. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass das vom Land Schleswig Holstein angekündigte Nothilfeprogramm kurzfristig starten kann. Es ist vorgesehen, dass die Antragstellung und Abwicklung in Schleswig-Holstein über die IB.SH erfolgt.

Ab sofort unterstützt die Wirtschaftsförderung des Kreises Pinneberg (WEP) Selbstständige und Kleinstunternehmen bei der Antragstellung zum Corona-Sofortprogramm (Bundesprogramm). Interessierte melden sich bei WEP Berater Kristian Lüdtke unter Telefon 04120-70 77 50.

In Schleswig-Holstein wird die Investitionsbank Schleswig-Holstein das Programm abwickeln. Die Anträge sind online auf den Seiten der Investitionsbank verfügbar

Zur Seite der IB.SH

Das Antragsformular finden Sie auch hier: Antrag auf Gewährung einer Soforthilfe (PDF 154KB, Datei ist nicht barrierefrei)

 

Angesichts der Corona-Krise äußert sich Stadtpräsident Michael Schernikau über die nächsten Schritte der Kommunalpolitik in Wedel:

Liebe Wedelerinnen und Wedeler,

die allgemeine Nachrichtenlage zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus ist so transparent und allgegenwärtig, dass es kein Beispiel dafür gibt. Die Coronakrise betrifft alles und jeden und es ist so konsequent wie erforderlich, dass auch alle und jeder sich an der Bekämpfung der Ausbreitung des Virus beteiligen, mindestens, indem sie den öffentlichen Anordnungen Folge leisten und ihre Sozialkontakte zum Schutz für sich selbst und der Gesellschaft auf das Nötigste minimieren.

Das ist eine Selbstverständlichkeit und muss nicht diskutiert werden!

Wedel ist gut aufgestellt, die Anordnungen des Landes und des Kreises werden von den allermeisten Bürgern ernst genommen und befolgt. Es bleibt zu hoffen und von allen Bürgern darauf hinzuwirken, dass auch die wenigen offensichtlich uninfomierten oder ignoranten Personen an ihrem Umfeld merken, dass zurzeit etwas nicht stimmt, um sich dann ebenfalls situationsangemessen zu verhalten. Nur so kann die vielerorts geforderte Ausgangsperre noch vermieden werden.

Liebe Wedelerinnen und Wedeler,

als Vorsitzender der Wedeler Ratsversammlung ist es meine Aufgabe, die politische Funktion der Stadt im Zusammenwirken mit der Verwaltungsspitze, also dem Bürgermeister, sicherzustellen. Insoweit stellt sich mir die Situation in drei Phasen dar.

Die erste Phase reicht bis zu dem Zeitpunkt, bis die eingeleiteten Maßnahmen greifen und wir innerhalb der Metropolregion Hamburg und dem Land Schleswig-Holstein die Spitze Infektionskurve erreicht haben und die Zahl der Neuinfektionen stagniert und zu sinken beginnt. Diese Phase wird maßgeblich durch den Bürgermeister und die Eingriffs- und Ordnungsverwaltung einerseits und andererseits durch das disziplinierte Verhalten eines jeden Bürgers geprägt, und der ursprüngliche Appell, inzwischen Anordnung: “Minimieren Sie Ihre sozialen Kontakte und vermeiden Sie aushäusige Aufenthalte“ kann nicht oft genug wiederholt werden. Dieser Zeitpunkt wird aller Voraussicht frühestens zum Ende der kommenden Woche, also Ende März, erreicht sein. Sollte dies nicht erreichbar sein oder werden, werden sich Maßnahmen und Krise nochmals erheblich verschärfen. Das möchte keiner und deswegen nochmals meine Bitte an Ihre eigene Disziplin.

Die zweite Phase wird diejenige Zeit sein, die wir, das meint Politik und Verwaltung, brauchen werden, die bis dahin eingetretenen Folgen zu bewerten und uns mit den Folgen und dem damit verbundenen Umgang auseinanderzusetzen und Lösungen für die aufscheinenden Probleme zu finden. Diese Phase beinhaltet für Sie als Bürgerinnen und Bürger keinen anderen Umgang mit der Krise als in der ersten Phase. Für die Wedeler Ratsversammlung und die Fraktionen indes wird diese Arbeit unter erheblich erschwerten Bedingungen zur Erhaltung der Funktion der Selbstverwaltung beginnen und Möglichkeiten ersonnen werden müssen, wie Sitzungen unter Einhaltung des Gebots der Öffentlichkeit, der Gehörsgewährung, der Wahrung der Abstimmungsverhältnisse etc. abgehalten werden können. In diesem Zusammenhange wird ein konstruktiver Einigungswille Voraussetzung für ein Gelingen sein. Diese Phase wird nach den heutigen Einschätzungen und vor dem Hintergrund der ohnehin bestehenden Sitzungspause vermutlich in die ersten zwei Aprilwochen fallen, wobei ich beabsichtige mich hierzu zu Beginn dieser Phase mit den Fraktionsvorsitzenden im Ältestenrat abzustimmen.

Die dritte Phase wird einsetzen, wenn die Maßnahmen aus der ersten Phase zurückgenommen werden und die Lage zumindest im Griff, wenn auch noch nicht überwunden ist. Diese Phase wird für alle eine veränderte Gesellschaft bedeuten. Für uns hier in Wedel muss diese Phase bedeuten, dass wir uns mit den konkreten Folgen unmittelbar und sehr schnell befassen. Das Gesicht der Bahnhofstrasse mit den noch zahlreichen Einzelhandelsgeschäften, die Wedeler Handwerks- und Gastronomiebetriebe, der Wedeler Mittelstand und alle sozialen Einrichtungen, Vereine und Verbände werden nur dann in der Art und Weise erhalten werden können, wenn alle sich darauf konzentrieren, Wedel in seinem Bestand als lebens- und liebenswerte Stadt zu erhalten.

Diese Phase müssen wir alle Politik, Verwaltung, jedes einzelne Unternehmen und jeder einzelne Bürger bereits jetzt fest in den Blick nehmen.

Bleiben Sie gesund!

Herzlichst,

Ihr Stadtpräsident

Michael Schernikau

Erstellt von Stadt Wedel/Kamin

21. März 2020, 01:04 Uhr Zusammenhalten durch Abstandhalten: Plakate informieren

Die Stadt Wedel hat begonnen, Einwohnerinnen und Einwohner mit Plakaten im Stadtgebiet auf die wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen zur Eindämmung des Coronavirus hinzuweisen. Seit Freitag werden die Plakate sukzessive in Wedel aufgehängt, um Wedelerinnen und Wedeler darauf hinzuweisen, dass jede und jeder einzelne mit sehr einfachen Maßnahmen einen wichtigen Teil dazu beitragen kann, dass sich das Virus langsamer ausbreitet und so das Gesundheitssystem vor Überlastung geschützt wird. Denn eine Erkenntnis ist wichtig: Jede Übertragung, die durch umsichtiges Handeln verhindert werden kann, schützt nicht nur einenamenlose „Risikogruppe“, sondern eine Mutter, einen Vater, eine Tochter, eine Freundin oder einen Großvater. (Stadt Wedel/Kamin)

Aufgrund der aktuellen Lage erreichen Sie die Mitarbeiter Herrn Osterloh per Telefon 707-266 oder Email t.osterloh(at)stadt.wedel.de und Frau Hörburger per Telefon 707-336 oder Email v.hoerburger(at)stadt.wedel.de.

Nehmen Sie telefonisch oder per Email Kontakt zu uns auf. Anträge stellen Sie bitte per Fax oder postalisch. Gerne können Sie diese auch in den Rathausbriefkasten einwerfen. Soweit Sie Originale einreichen, machen Sie dies bitte kenntlich. Wir fertigen die benötigten Kopien und schicken Ihnen Ihre Originale per Post zurück.

Wir tun unser Bestes, Ihr Anliegen so schnell wie möglich zu bearbeiten. 

Bitte überprüfen Sie hier https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/W/wohnen/wohngeld.html, ob sich ggf. ein Wohngeldanspruch errechnet. Wedel ist in der Mietenstufe 6.

Soweit Ihre Einkünfte überwiegend/ völlig wegfallen sind und Sie keine finanziellen Rücklagen haben, mit denen Sie den Engpass zusammen mit Wohngeld für einige Zeit überbrücken können, wenden Sie sich bitte an das Jobcenter Wedel, Hafenstr. 32, Telefon 04103/ 18809-12 und 13 und 14.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
https://jobcenter-kreis-pinneberg.de/index.php/ansprechpartner/item/640-leistungszentrum-wedel

 

Im Zuge der weiter verschärften Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sind seit dem Vormittag des 18. März 2020 alle Spielplätze und Freizeitsportsplätze (also auch Bolzplätze und ähnliche öffentliche Bereiche) im Wedeler Stadtgebiet geschlossen worden. Der Bauhof der Stadt Wedel sperrt derzeit die Spielplätze ab und bringt entsprechende Hinweisschilder an. Auch Betreiber von Wohnanlagen, die über einen Spielplatz verfügen werden derzeit von der Stadt Wedel informiert, dass die Spielplätze geschlossen werden müssen.

Zwar geht von den Spielplätzen selbst keine direkte Infektionsgefahr aus, allerdings durchkreuzt das freie Spielen größerer und kleinerer Gruppen von Kindern und Jugendlichen das Ziel der Behörden, durch die Unterbrechung der Übertragungskette die Ausbreitung des Coronavirus so entscheidend zu verlangsamen, dass das Gesundheitssystem durch die Verbreitung des Virus nicht überfordert wird. Gerade beim Zusammentreffen von Kindern in der Spielsituation, kann die Einhaltung der empfohlenen Sicherheitsvorgaben (Mindestabstand von zwei Metern, Beachtung der Hygienevorgaben) nicht sicher gewährleistet werden.

Inzwischen sind der Stadt Wedel bereits Fälle gemeldet worden, in denen das Absperrband an Spielplätzen mutwillig entfernt wurde. Die Stadt Wedel bittet Einwohnerinnen und Einwohner deshalb noch einmal eindringlich darum, die Sperrungen zu respektieren. Die Uneinsichtigkeit und Gedankenlosigkeit einzelner läuft dem durch Schul- und Kitaschließungen beabsichtigten Eindämmungsplan der Behörden zuwider und gefährdet so nicht nur die Übertretenden selbst sondern auch die Allgemeinheit.   

In der „Allgemeinverfügung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 auf dem Gebiet des Kreises Pinneberg“ vom 17. März hatte der Kreis Pinneberg unter anderem die Schließung von privaten und öffentlichen Spielplätzen verfügt.

Aktuell++ Die neuen Regelungen von Land und Kreis liegen nun vor+++Aktualisierung vom 18. März. 2020

Wichtige Regelungen zu Gaststätten- und Ladenschließungen und anderen Maßnahmen finden Sie in den verlinkten Erlassen:

Die Regelungen gelten seit Veröffentlichung also ab sofort.

Infotelefon für Gastronomen

Der Fachdienst Sicherheit und Verbraucherschutz des Kreises Pinneberg beantwortet ab sofort unter der Telefonnummer 04121/ 4502-2221 insbesondere Fragen rund um das Thema Gastronomie/Coronavirus und Hygienevorschriften.

Das Informationstelefon ist in der Zeit von Mo. -Do von 8:30 bis 15:30 Uhr erreichbar, freitags von 8:30 - 12:00 Uhr.


Der Kreis Pinneberg hat am 17. März eine neue Allgemeinverfügung veröffentlicht, die die von der Bundesregierung angekündigten Maßnahmen (zum Beispiel Geschäftsschließungen) regelt. […] (Inhalt ist durch neue Regelungen überholt und deshalb entfernt worden. Stadt Wedel/Kamin, 18.3.2020)

Wegen der dann größeren Anzahl der betroffenen Unternehmen wird eine direkte Information aller Betriebe durch die Stadt Wedel nicht mehr möglich sein. Unternehmen werden daher gebeten sich auf den Seiten des Kreises Pinneberg selbst zu informieren.

 

Menschen aus Wedel helfen sich gegenseitig, durch die Corona-Krise zu kommen. Die Stadt Wedel bringt Hilfesuchende und Helfende zusammen: Das Seniorenbüro Wedel möchte Senioren mit einer Hilfsbörse in der Corona-Krise unbürokratische Hilfestellung anbieten. So können sich Seniorinnen und Senioren und alle anderen, die wegen der Corona-Krise zum Beispiel Hilfe beim Einkaufen benötigen und dabei nicht auf Familienmitglieder oder Nachbarn zurückgreifen können, ab sofort bei Marcel Bauermeister, dem neuen Leiter des Seniorenbüros Wedel melden.

Bitte nehmen Sie aufgrund der Schließung des Rathauses ausschließlich telefonisch unter 04103/707-268 oder auch per E-Mail m.bauermeister@stadt.wedel.de  Kontakt zu Herrn Bauermeister auf.  

Unter den selben Kontaktmöglichkeiten können sich gleichzeitig Menschen melden, die in der Corona-Krise helfen möchten. Auch deren Kontaktdaten werden gesammelt. Das Seniorenbüro des Fachdienstes Soziales der Stadt wird dann die Hilfesuchenden mit den Helfenden zusammenbringen. Das private ehrenamtliche Engagement wird gerne vom Seniorenbüro unterstützt, bleibt jedoch ein rein privates Hilfsangebot, die Stadt übernimmt lediglich die Vermittlung.

Bereits jetzt haben sich bei der Stadtverwaltung Wedel erste freiwillige Helfende gemeldet, die ehrenamtlich Hilfe für Menschen aus Risikogruppen anbieten wollen, denen wegen der Corona-Krise vom eigenen Einkaufengehen abgeraten wird. Helfende müssen keine besonderen Voraussetzungen erfüllen, dürfen aber selbst nicht älter als 51 sein und dürfen selbst keiner Risikogruppe für Ansteckungen angehören. Gleichzeitig dürfen sie sich nicht innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Corona-Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet laut Robert-Koch-Institut aufgehalten haben.

Gerade Senioren gelten nach aktuellen Erkenntnissen als eine der Bevölkerungsgruppen, die von den Symptomen des Coronavirus besonders schwer betroffen sein könnten, deshalb gilt es, die Ansteckungsgefahr so weit zu minimieren wie nur irgend möglich. So sollen nach Rat von Virologen auch Enkelkinder zur Betreuung nicht mehr zu ihren Großeltern gebracht werden.

Das Seniorenbüro selbst reagiert mit folgenden Maßnahmen auf die derzeitigen Einschränkungen:

  • Das donnerstägliche „Lückenfüller“-Beratungsangebot im Rathaus und damit auch die Antragsstellung für „Menschen helfen Menschen“ fällt bis auf Weiteres aus.
  • Alle „Senioren Mobil“-Veranstaltungen sind abgesagt. Die Betroffenen werden telefonisch  kontaktiert, zwecks eventueller Rückerstattung.   
  • Die für den 25. März geplante Sitzung des Seniorenbeirats fällt aus. (Stadt Wedel/Kamin)

Das Standesamt der Stadt Wedel schränkt wegen der Schutzmaßnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus die maximale Zahl der Personen ein, die bei der Trauzeremonie im Trauzimmer anwesend sein dürfen. Bis auf Weiteres dürfen außer der Standesbeamtin oder dem Standesbeamten und dem Hochzeitspaar nur noch maximal zwei Trauzeugen sowie ein Hochzeitsfotograf bei der Trauung im Trauzimmer zugegen sein. Wer das Aufgebot bereits bestellt hat, allerdings lieber im gewohnten großen Rahmen heiraten möchte, kann die Trauung auch kostenlos verschieben.

Das Standesamt der Stadt Wedel wird sich direkt mit den betroffenen Hochzeitspaaren in Verbindung setzen, um über die aktuellen Regelungen zu informieren und abzufragen, ob unter diesen Umständen eine Verschiebung gewünscht ist.

Klassische Hochzeitsgesellschaften mit Teilnehmenden aus allen Generationen bilden grundsätzlich ein kritisches Übertragungspotenzial für das Coronavirus – gerade in geschlossenen Räumen. Besonders Senioren gelten nach aktuellen Erkenntnissen als eine der Bevölkerungsgruppen, die von den Symptomen des Coronavirus besonders schwer betroffen sein könnte, deshalb gilt es, die Ansteckungsgefahr so weit zu minimieren wie nur irgend möglich. Das Standesamt Wedel bittet deshalb um Verständnis für die aktuelle Regelung. (Stadt Wedel/Kamin)

Wegen der allgemeinen Vorsorgemaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus‘ fällt die ursprünglich für Donnerstag, 19. März 2020, um 19 Uhr angesetzte Sitzung des Rates der Stadt Wedel aus. (Stadt Wedel/Kamin)

Die Stadt Wedel trifft folgende Maßnahmen zur Umsetzung der aktuellen Allgemeinverfügung des Kreises Pinneberg zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen. Die Regelungen sollen die Geschwindigkeit der Ausbreitung des Coronavirus‘ bremsen.  

Die Maßnahmen in Wedel betreffen folgende Bereiche

  1. Schließung städtischer Einrichtungen für den allg. Publikumsverkehr
  2. Auch Schulkindbetreuung (SKB) bietet Notdienst an
  3. Information von betroffenen Gewerbetreibenden mit Publikumsverkehr

 

1.Schließung städtischer Einrichtungen für den allgemeinen Publikumsverkehr

Die Stadt Wedel schließt ab Montag 16. März 2020 als Vorsichtsmaßnahme aufgrund der aktuellen Corona-Situation bis auf Weiteres folgende städtische Einrichtungen für den allgemeinen Publikumsverkehr. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen müssen allerdings an ihrem Arbeitsplatz erscheinen.

  • Volkshochschule
  • Stadtbücherei
  • Musikschule
  • Stadtmuseum
  • Stadtteilzentrum „mittendrin“
  • Kinder- und Jungendzentrum (KiJuZ)
  • Die Villa
  • Stadtentwässerung Wedel

Auch die Badebucht der Stadtwerke Wedel und das Wedeler Theater sind bis auf Weiteres geschlossen.

Als Vorsichtsmaßnahme aufgrund der aktuellen Corona-Situation schränken alle Rathäuser und Amtsverwaltungen im Kreisgebiet, und damit auch die Stadt Wedel, ihre Erreichbarkeit ab Montag, den 16. März 2020, bis auf Weiteres wie folgt ein:

Einwohnerinnen und Einwohner werden gebeten, alle Anliegen telefonisch oder via E-Mail zu klären, da die Rathäuser/ Amtsverwaltungen für den Kundenverkehr geschlossen sind. Sollte ein Aufsuchen der Verwaltung zwingend erforderlich sein, werden von den zuständigen Mitarbeiter*innen Termine vergeben. Für dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten werden die Bürger*innen gebeten, sich vorab telefonisch mit dem entsprechenden Fachdienst in Verbindung zu setzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Die Stadt Wedel bittet Einwohnerinnen und Einwohner mit aufschiebbaren Anliegen noch abzuwarten. So können Anmeldungen auch zum Beispiel in vier Wochen vorgenommen werden – von Verwarngeldern würde die Stadt Wedel wegen der Coronakrise in solchen Fällen absehen.

Das Rathaus Wedel ist auf folgenden Kanälen zu erreichen:

Alle Anfragen die das Einwohnermeldeamt betreffen:

 

Für alle weiteren Anfragen wenden Sie sich an:

Die Stadt Wedel bittet um Verständnis dafür, dass die Telefonleitungen möglicherweise stark frequentiert sein werden.

 

2. Auch Schulkindbetreuung (SKB) der Stadt Wedel bietet Notdienst an

Die Schulkindbetreuung der Stadt Wedel bietet auf Basis der Regelungen der Allgemeinverfügung des Kreises zu den Notdienstregelungen bei der aktuellen Aussetzung des Schul- und Kitabetriebes ebenfalls einen Notdienst an. Entsprechend der üblichen Tagesabläufe übernimmt die Schulkindbetreuung (SKB) nach offiziellem Schulschluss die Betreuung der Kinder, die am Morgen den Notdienst in den Schulen in Anspruch genommen haben. Andere Kinder können leider nicht betreut werden, da sonst das eigentliche Ziel der Schulaussetzung, die Ausbreitung des Coronavirus‘ durch möglichst wenig Sozialkontakte einzudämmen, nicht sinnvoll verfolgt wird.  

Die Frage nach möglichen Rückerstattungsansprüchen für Familien, die das SKB-Angebot deshalb in dieser Zeit nicht nutzen können, ist der Stadt Wedel bewusst. Die Stadt bittet allerdings um Verständnis, dass hierüber wegen der Kürze der Zeit noch keine abschließenden Regelungen getroffen werden konnten. Sie bittet deshalb Betroffene, im Zusammenhang mit möglichen Rückerstattungsfragen derzeit von Anrufen abzusehen.  

 

3. Information von betroffenen Gewerbetreibenden mit Publikumsverkehr

Die Stadt Wedel wird die Gewerbetreibenden, deren Unternehmen von den Regelungen der Allgemeinverfügung betroffen sind (Restaurants, Bars, Kneipen, Clubs, Diskotheken etc.), über die Inhalte der Verfügung direkt informieren. So ist der Betrieb von Bars, Kneipen, Clubs und Diskotheken derzeit untersagt, für Restaurantbetriebe und Hotels gelten Einschränkungen. Der Fachdienst Ordnung und Einwohnerservice wird die Einhaltung der Regelungen gegebenenfalls kontrollieren.

 

Die Maßnahmen stellen zum Teil schwere Einschnitte in das tägliche Leben dar. Sie dienen aber dazu, die Ausbreitung des Coronavirus‘ zu verlangsamen und damit dem Gesundheitssystem die Chance zu geben mit weniger Notfällen zur gleichen Zeit konfrontiert zu werden. Dieser Schritt hilft vor allem Risikogruppen, dem Virus mit noch besserer medizinischer Betreuung zu begegnen. Jede und Jeder einzelne kann so dazu betragen, Risikogruppen besser zu schützen.

Das Gesundheitsamt des Kreises Wedel hat bestätigt, dass eine Person aus der Stadtverwaltung Wedel positiv auf das das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden ist. Die Person war bis zur Anordnung der Quarantäne durch das Gesundheitsamt nach der Rückkehr aus dem Urlaub einen Tag lang bei der Stadt Wedel im Rathaus tätig, allerdings wohl nicht mit direktem Kundenkontakt.

Die Stadt Wedel steht in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt des Kreises Pinneberg, um die notwendigen und vorgeschrieben Schritte auch mit Blick auf mögliche Kontaktpersonen einzuleiten. Die Kontaktpersonen innerhalb des betroffenen Fachdienstes „Bauverwaltung und öffentliche Flächen“ (2-60) stehen nach Anordnung des Gesundheitsamtes nun unter 14-tägiger Quarantäne (gerechnet ab dem Kontaktzeitpunkt). Die Aufgaben des Fachdienstes können deshalb in den kommenden 10 Tagen nur sehr eingeschränkt fortgeführt werden. Die Stadt Wedel bittet dafür um Verständnis.    

Die infizierte Person war von einer Reise aus einem europäischen Skigebiet nach Wedel zurückgekehrt und wegen eigenen Kontakts im Verlauf der Reise zu einer anderen infizierten Person vorsorglich sofort unter häusliche Quarantäne gestellt auf das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden. Der Person geht es den Umständen entsprechend gut, sodass das Gesundheitsamt das Aufsuchen einer Klinik bisher nicht anordnen musste.

Die Stadt Wedel verweist in diesem Zusammenhang auf die verbindliche Allgemeinverfügung des Kreises Pinneberg für Reiserückkehrer aus Risikogebieten.

Zusätzlich gilt zur Sicherstellung des Verwaltungsbetriebes im Rathaus Wedel ab Montag, 16. März 2020, folgende Regelung: Personen, die sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Corona-Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet laut Robert-Koch-Institut aufgehalten haben: dürfen das Rathaus und seine Außenstellen für einen Zeitraum von 14 Tagen, seit der Rückkehr, nicht betreten.

Für dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten werden diese Personen gebeten, sich vorab telefonisch mit dem entsprechenden Fachdienst in Verbindung zu setzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Telefon: 04103 / 707 – 0.

Die aktuellen Risikogebiete finden Interessierte hier: www.rki.de/ncov-risikogebiete    (Stadt Wedel/Kamin, aktualisiert 15.3.2020, 20:11 Uhr Stadt Wedel/Kamin)

 

Wegen der derzeitigen Schutzempfehlungen zur Eindämmung des Coronavirus verschiebt die Stadt Wedel die für den 25. März 2020 geplante Ehrung der erfolgreichen Sportler der Rolandstadt auf einen späteren Termin, der noch bestimmt werden muss.

Die Verschiebung ist bereits die zweite für die diesjährige Veranstaltung. Der für Februar geplante erste Termin war wegen der auch jetzt noch andauernden haushaltslosen Zeit nach hinten verschoben worden. Mithilfe von Sponsoren war aber die Ehrung trotzdem ermöglicht und für den 25. März angesetzt worden.

In Abstimmung des Bürgermeisters Niels Schmidt mit dem Stadtpräsidenten Michael Schernikau war am Donnerstag eine weitere Verschiebung auf einen noch zu bestimmenden späteren Termin beschlossen worden. Ganz ausfallen soll dieSportlerehrung 2020 ausdrücklich nicht: „Die Urkunden liegen bereits unterschriebenvor und werden bis zur Übergabe sicher verwahrt. Wir bedauern die Absage, aber dieGesundheit aller Beteiligten geht im Moment vor“, sagte Bürgermeister NielsSchmidt. Die zu ehrenden Sportlerinnen und Sportler werden nun über die Absage informiert. Ein neuer Termin für die Veranstaltung wird rechtzeitig bekanntgegeben. (Stadt Wedel/Kamin)

 

 

Wegen der derzeitigen Vorgaben zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus verzichtet die Freiwillige Feuerwehr Wedel in diesem Jahr auf die Ausrichtung des traditionellen Osterfeuers. Zwar sind Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden vom Schleswig-Holsteinischen Innenministeriums derzeit nur bis einschließlich Karfreitag untersagt worden, allerdings sieht die Wedeler Wehrführung es als nicht ausgeschlossen an, dass diese Regelung zeitlich ausgeweitet wird. Das könnte schlimmstenfalls zu einer sehr kurzfristigen Absage auch mit finanziellem Schaden für die Feuerwehr und die für die Veranstaltung gebuchten Dienstleister führen. In erster Linie hält die Wehrführung eine frühzeitige Absage der Veranstaltung allerdings vor allem mit Blick auf den Schutz der Gesundheit der bisher durchschnittlich 2000 bis 3000 Besucher des Osterfeuers für einen verantwortungsvollen und notwendigen Schritt.

Derzeit wird darüber beraten, ob die Freiwillige Feuerwehr Wedel zu einem späteren Zeitpunkt eine Ersatzveranstaltung – dann aus genehmigungsrechtlichen Gründen ohne Feuer - anbietet. Die Wehrführung hat sich die Absage nicht leicht gemacht und hofft auf Verständnis für diesen Schritt. (Stadt Wedel/Kamin)

C) Aktuelle Terminänderungen und -absagen für Veranstaltungen im Wedeler Stadtgebiet

Die Stadt Wedel übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit. (Alle Angaben ohne Gewähr)

Wenn Sie Ihren Terminhinweis zu Absagen oder Terminänderungen wegen des Coronavirus hier einstellen möchten, schreiben Sie eine entsprechende Nachricht mit Angaben zu Veranstalter, Veranstaltungstitel, ursprünglichem Termin und ggf. Kontaktadressen für Rückfragen an s.kamin(at)stadt.wedel.de, der Termin wird dann schnellstmöglich hier eingepflegt.

  • Die Radgemeinschaft hat ihre Radtourenfahrt abgesagt.
  • Die Vogelstation des Nabu in der Elbmarsch hat geschlossen.
  •  AWO-Treff Wedel, vom 16. März bis mindestens 10. April 2020 geschlossen
  •  Aller Veranstaltungen  der Kursana Residenz sind abgesagt.
  •  Das Wedeler Theater sagt bis auf weiteres alle Termine ab.
  •  Puppentheater auf dem Wohnmobil-Stellplatz Wedel, abgesagt
  •  Osterfeuer der Freiwilligen Feuerwehr Wedel, (11. April), abgesagt
  •  DRK -Tagesstätte und Kleiderkammer sind geschlossen
  •  Konzerte des Elbsound JazzOrchestras am (22. März und 24. April) sind abgesagt.
  •  Der Betrieb der Wedeler Tafel ist eingestellt. Aktuelle Infos dazu auf der Website.
  •  Alle Veranstaltungen und Kurse der Familienbildung Wedel fallen bis zum Ende der Osterferien aus.
  •  Die Volkshochschule Wedel sagt ab 16. März bis auf Weiteres alle Kurse und Lehrveranstaltungen ab. 
  •   Das Willkommens-Café Wedel bleibt mindestens bis 20. April geschlossen.
  •  Der Flohmarkt in der Fröbel-Kita Wasserstrolche, (5. April), (verschoben auf unbestimmten Termin)
  •  Der Wedeler TSV stellt seinen Sportbetrieb bis 19. April ein.
  •  Der SVWS hat seinen Betrieb eingestellt, die Jahreshauptversammlung ist verschoben
  •  Alle Aktivitäten der Radgemeinschaft wedel sind eingestellt.
  •  Kirchengemeinde Wedel hat alle Veranstaltungen einschließlich Gottesdienst abgesagt
  •  die Studios der Regio Reha in Pinneberg und Schenefeld ab sofort für den allgemeinen Studiobetrieb geschlossen Weiterhin durchgeführt werden die medizinische Rehabilitation, Krankengymnastik, Ergotherapie sowie der Rehasport. Als Vorsichtsmaßnahme sind Lungen- und Herzsport ausgenommen und werden aktuell nicht angeboten
  •  das Theaterschiff Batavia hat alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt. Wer Karten für Vorstellungen/Veranstaltungen zwischen dem 13. März und dem 19. April erworben hat, erhält den Eintrittspreis zurück oder kann die Karten zu einem späteren Zeitpunkt gegen eine andere Vorstellung tauschen.
  •  Heinrich-Gau-Heim Wedel. Die geplanten Vorträge am 2. April, 7. Mai und 4. Juni sind abgesagt.
  •  Seniorenbüro der Stadt Wedel:
    Alle Veranstaltungen von "Senioren Mobil" sind abgesagt. Alle Teilnehmer werden wg. Rückerstattungen kontaktiert.
  •  Lückenfüller-Termine am Donnerstag sind bis auf weiteres abgesagt
  •  Wedeler Musiktage, alle Veranstaltungen auf unbestimmte Zeit verschoben (Tickets behalten ihre Gültigkeit)
  •  Kinderfest des Türkischen Elternbunds Wedel in der EBG (25. April), abgesagt.
  •  TC Wedel, die Einrichtungen des Tennisclub Wedel sind ab 15.3. vorerst geschlossen, Infos auf   www.tcwedel.de
  • SoVD OV Wedel, Die für den 22. April geplante Infoveranstaltung "Selbstbestimmtes Wohnen in vertrauter Umgebung", fällt aus, auch der monatliche Beratungstermin am 26. April im Rathaus fällt aus.
  • Die Zeitzeugenbörse verschiebt den nächsten Termin (14. April) in das nächste Quartal. 
  • Der Treffpunkt Arbeitslosenzentrum, bis 19. April nicht geöffnet. Es entfallen deshalb: das Frühstück zum Kennenlernen (mittwochs), Infotreff (donnerstags) und das Sonntagsessen am Freitag. Auch die Montagsdemo fällt aus.

Erstellt von Stadt Wedel Sven Kamin, kommunikateam GmbH Jörg Frenzel