Corona

Informationen zum Coronavirus

Auf dieser Seite finden Sie

A) Links zu den aktuellen Informationen der zuständigen Behörden sowie zum Bürgertelefon des Kreises Pinneberg

B) Aktuelle Mitteilungen der Stadt Wedel

A) Links zu den aktuellen Informationen der zuständigen Behörden sowie zum Bürgertelefon des Kreises Pinneberg

Grundsätzliche Informationen und weitere Links zu Landes- und Bundesinformationsseiten finden Sie auf dieser Seite des Kreises Pinneberg als für Wedel zuständige Behörde. Hier finden Sie auch die erforderlichen Informationen zur Corona-Schutzimpfung und den Impfzentren im Kreis Pinneberg: Das Impfzentrum in Elmshorn und das Impfzentrum in Prisdorf.

Der Kreis Pinneberg hat ein Bürgertelefon für Nachfragen geschaltet, dieses ist täglich von 8 bis 17 Uhr, freitags bis 14 Uhr zu erreichen unter der Telefonnummer 04121/4502-5000.

Für allgemeine Gesundheitsfragen zum Corona-Virus gibt es ein Bürgertelefon des Bundes: Tel.: 030 / 346 465 100

Personen mit Atemwegserkrankungen, die zuvor in einem Risikogebiet (darunter auch Teile Italiens) waren oder Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten, sollten sich per Telefon an ihre Hausarztpraxis oder an die Tel.-Nummer 116 117 der KVSH wenden (auch außerhalb der Sprechzeiten).

 

Auf seiner Homepage gibt der Kreis Pinneberg bei Bedarf zudem weitere aktuelle Pressemitteilungen zu dem Thema heraus. 

 

Das Rathaus Wedel ist auf folgenden Kanälen zu erreichen:

    Tel.: 04103 / 707 - 0 oder 04103 / 707 – 111
    Fax: 04103 / 707-300
    E-Mail: info(at)stadt.wedel.de mehr Kontakte im Zuständigkeitsfinder

Die Stadt Wedel bittet um Verständnis dafür, dass die Telefonleitungen möglicherweise stark frequentiert sein werden.

 

 

 

Informationen zu Hilfen für Unternehmen und Selbstständige

Die WEP-Wirtschaftsförderung des Kreises Pinneberg stellt auf ihrer Website laufend aktualisierte Informationen für Unternehmen und Selbstständige bereit.

Für Wedeler Kleinunternehmen und Soloselbstständige ist der Hilfsfonds Wedel eingerichtet worden.

Eine große pdf-Übersicht über staatliche Hilfsangebote finden Sie hier. 

Initiative "Offenes Ohr für Unternehmen in Schleswig-Holstein" für eine kostenfreie Sofortberatung und Unterstützung für Unternehmen.

Infotelefon für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Für Fragen zum Kurzarbeitergeld verweist die Arbeitsagentur Elmshorn auf das Online-Angebot www.arbeitsagentur.de. Für dringende Notfälle wurde im Kreis Pinneberg die Telefonnummer 04121/480100 geschaltet. Die Nummer ist von Montag bis Freitag von 7.30 und 12.30 Uhr erreichbar. Zudem gibt es eine bundesweite, kostenlose Kurzarbeitergeld-Hotline für Betriebe: 0800/4555520.

Infotelefon für Gastronomen

Der Fachdienst Sicherheit und Verbraucherschutz beantwortet ab sofort unter der Telefonnummer 04121/ 4502-2221 insbesondere Fragen rund um das Thema Gastronomie/Coronavirus und Hygienevorschriften.

Das Informationstelefon ist in der Zeit von Mo. -Do von 8:30 bis 15:30 Uhr erreichbar, freitags von 8:30 bis 12:00 Uhr.

Informationen für Gastgeber und Touristen

Informationen für Gastgeber und Touristen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Seite des Deutschen Tourismusverbandes.

Infotelefon Seniorenbüro-Hilfsbörse

Bitte nehmen Sie für die Hilfsbörse ausschließlich telefonisch unter 04103/707-268 oder auch per E-Mail m.bauermeister(at)stadt.wedel.de Kontakt zu Herrn Bauermeister auf. 

Infotelefon Wohngeldstelle

Aufgrund der aktuellen Lage erreichen Sie die Mitarbeiter Herrn Osterloh per Telefon 707-266 oder Email t.osterloh(at)stadt.wedel.de und Frau Hörburger per Telefon 707-336 oder Email v.hoerburger(at)stadt.wedel.de.

Nehmen Sie telefonisch oder per Email Kontakt zu uns auf. Anträge stellen Sie bitte per Fax oder postalisch. Gerne können Sie diese auch in den Rathausbriefkasten einwerfen. Soweit Sie Originale einreichen, machen Sie dies bitte kenntlich. Wir fertigen die benötigten Kopien und schicken Ihnen Ihre Originale per Post zurück.

Wir tun unser Bestes, Ihr Anliegen so schnell wie möglich zu bearbeiten. 

Bitte überprüfen Sie hier https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/W/wohnen/wohngeld.html, ob sich ggf. ein Wohngeldanspruch errechnet. Wedel ist in der Mietenstufe 6.

Soweit Ihre Einkünfte überwiegend/ völlig wegfallen sind und Sie keine finanziellen Rücklagen haben, mit denen Sie den Engpass zusammen mit Wohngeld für einige Zeit überbrücken können, wenden Sie sich bitte an das Jobcenter Wedel, Hafenstr. 32, Telefon 04103/ 18809-12 und 13 und 14.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
https://jobcenter-kreis-pinneberg.de/index.php/ansprechpartner/item/640-leistungszentrum-wedel

Infotelefon Einwohnermeldeamt

Alle Anfragen die das Einwohnermeldeamt betreffen richten Sie bitte an:

    Tel.: 04103 / 707-237
    Fax: 04103 / 707-430
    E-Mail: einwohnerservice@stadt.wedel.de


Die Stadt Wedel bittet um Verständnis dafür, dass die Telefonleitungen möglicherweise stark frequentiert sein werden.

Infotelefon für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Für Fragen zum Kurzarbeitergeld verweist die Arbeitsagentur Elmshorn auf das Online-Angebot www.arbeitsagentur.de. Für dringende Notfälle wurde im Kreis Pinneberg die Telefonnummer 04121/480100 geschaltet. Die Nummer ist von Montag bis Freitag von 7:30 und 12:30 Uhr erreichbar. Zudem gibt es eine bundesweite, kostenlose Kurzarbeitergeld-Hotline für Betriebe: 0800/4555520.

Infotelefon für Gastronomen des Kreises Pinneberg

Der Fachdienst Sicherheit und Verbraucherschutz beantwortet ab sofort unter der Telefonnummer 04121/ 4502-2221 insbesondere Fragen rund um das Thema Gastronomie/Coronavirus und Hygienevorschriften.

Das Informationstelefon ist in der Zeit von Mo. -Do von 8:30 bis 15:30 Uhr erreichbar, freitags von 8:30 bis 12:00 Uhr.

Infotelefon für Fragen zur Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen

Der Kreis Pinneberg hat ab sofort ein Informationstelefon für Fragen zur Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege eingerichtet. Dieses ist von Montag bis Donnerstag von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr zu erreichen unter der Telefonnummer 04121/ 4502-5103 oder 04121/ 4502-5104. Freitags nur bis 12:00 Uhr.

Infotelefon für Bauangelegenheiten

Der Fachdienst Planen und Bauen hat ebenfalls ein Informationstelefon geschaltet: Von Montag bis Freitag steht der Fachdienst unter der Telefonnummer 04121/ 4502-4543 von 8:30 - 12:30 Uhr für Fragen zu Bauangelegenheiten zur Verfügung.

Auch nachmittags ist ein Informationstelefon geschaltet: Von Montag bis Donnerstag von 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr unter der Telefonnummer 04121/ 4502-4487.

Regelungen für Pferdebesitzer Reiterhöfe und Stallgemeinschaften

Die Regelungen des Fachdienstes Sicherheit und Verbraucherschutz des Kreises Pinneberg listet dieses Merkblatt auf.

B) Aktuelle Mitteilungen der Stadt Wedel

 

Nach einem positiven Corona-Befund in einer Wedeler Physio-Praxis müssen mehr als 400 Menschen als Kontaktpersonen in Quarantäne.

Der Kreis Pinneberg hat die Regeln für Personen in Quarantäne in einer Allgemeinverfügung festgelegt (Folgen Sie dazu diesem Link)

Hier die Medieninformation des Kreises Pinneberg im Wortlaut:

Nach positiven Corona-Fällen in Physiopraxis sind über 400 Personen als Kontaktpersonen in Quarantäne

Der Weg der Infektionen ist noch unklar. In den vergangenen Tagen gab es mehrere bestätigte Corona-Fälle, die in einem Zusammenhang mit einer Physio-Praxis in Wedel stehen. Bislang wurden fünf Mitarbeiter*innen und sechs Patient*innen positiv auf das Coronavirus getestet. Welcher der Fälle der Auslöser für weitere Infektionen war, kann nicht mit Sicherheit geklärt werden.

Das führt dazu, dass das Gesundheitsamt alle Patient*innen, die in der Zeit von zwei Tagen vor dem Auftreten des ersten positiven Falls in der Praxis behandelt wurden, als Kontaktpersonen ersten Grades eingestuft hat. Für diese über 400 Personen gilt eine durch das Gesundheitsamt angeordnete Quarantäne, die auch nur durch dieses wieder aufgehoben werden kann.

In einzelnen begründeten Fällen, in denen der Schutz durch das Tragen von FFP2-Masken vielleicht besser war, als bei anderen, mag das zu Verunsicherung führen. In die Einschätzung des Gesundheitsamtes fließen aber auch die Lüftungsverhältnisse und die Rahmenbedingungen in der Praxis sowie der Behandlungszeitraum in den Praxisräumen mit ein. Insofern ist es besonders wichtig, dass alle Betroffenen sehr aufmerksam sind und beobachten, ob und welche Symptome sie ggf. entwickeln. Genauso wichtig ist es aber auch, dass sie keine Kontakte haben und die Zeit der Quarantäne genauso wie die positiv getesteten einhalten, um weitere Infektionen zu vermeiden.

Die meisten der Patient*innen werden diese Woche getestet oder sind es bereits. Die Testergebnisse sind abzuwarten. Dank der tatkräftigen Unterstützung der in Wedel ansässigen Ärzte konnten diese Testungen in der Masse sehr schnell organisiert werden. Die Praxis bleibt zunächst für zwei Wochen geschlossen.

 

Weitere Aktuelle Informationen zum Thema Corona haben wir hier zusammengestellt.

 

Der Kreis Pinneberg hat am Sonnabend, 6. Februar 2021, bekanntgegeben, dass die bis zum 7. Februar 2021 gültigen verschärften Corona-Regeln nicht verlängert werden. Ab Montag, 8. Februar 2021, gelten im Kreis dann wieder die gleichen Regeln wie im Rest von Schleswig Holstein.

Das Bedeutet, dass auch die Sperrung der Naherholungsgebiete wie Hetlinger Schanze und Holmer Sandberge ab Montag, 8. Februar 2021, aufgehoben wird.

In einer sehr detaillierten Pressemitteilung erklärt der Kreis seine Entscheidung.

Der Kreis mahnt darin aber weiterhin, die weiter bestehenden Regeln diszipliniert zu befolgen: „Auch - und gerade wegen der bereits bekannten Fälle von Virusmutation im Kreis Pinneberg - ist es weiterhin wichtig, die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten.“

 

Zusätzliche Informationen zu Corona News für Wedel oder über den Impf-Fahrservice für Senioren finden Sie hier.

 

Die Pressemitteilung des Kreises Pinneberg vom 6. Februar 2021 im Wortlaut:

„Ich bin sehr froh, dass wir es in den letzten zehn Tagen geschafft haben, von dem hohen Inzidenzwert von über 200 herunter zu kommen. Es zeigt, dass sich die Bürgerinnen und Bürger zu einem sehr großen Teil solidarisch verhalten und sich an die Regeln gehalten haben. Wir müssen die verschärften Regeln im Kreis daher nicht verlängern. Nur die verschärften Regeln für die Alten- und Pflegeeinrichtungen werden wir aufrechterhalten, weil das Infektionsgeschehen dort noch sehr hoch ist. Auch die ausgewiesenen Gebiete mit Maskenpflicht bleiben bis zum 14. Februar erhalten,“ erklärt Landrätin Elfi Heesch.

Die besonders einschränkenden Maßnahmen in den Naherholungsgebieten im Kreis Pinneberg werden nach dem Wochenende aufgehoben. Diese waren vor zwei Wochen erlassen worden, weil dort mit besonders vielen Kontakten gerechnet worden war, die nicht nachzuverfolgen gewesen wären. Da nicht eindeutig geklärt werden konnte, welche Ursprünge die Infektionen im Kreis Pinneberg haben, war es notwendig, über solche Einschränkungen eine mögliche weitere Verbreitung des Virus in der Bevölkerung zu reduzieren. Auch jetzt besteht keine Klarheit über die Infektionswege. Selbstverständlich müssen dort und zum Beispiel auch auf den Rodelbergen auch weiterhin die Abstände eingehalten werden. Sollte dieses nicht der Fall sein, muss damit gerechnet werden, dass Ordnungskräfte dieses vor Ort durchsetzen werden.

Weiterhin liegt der Anteil der Infektionen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen bei um die 30 Prozent der Gesamtinfektionen. 70 Prozent sind weiterhin diffus und auf das gesamte Kreisgebiet im Verhältnis zu den Einwohnerzahlen passend verteilt. Besondere Schwerpunkte eines Infektionsgeschehens sind derzeit nicht erkennbar.

Die zusätzlichen Einschränkungen sollen aber trotzdem ab Montag (08.02.) entfallen. Das Einkaufen ist nicht mehr auf nur eine Person pro Haushalt beschränkt. Für den Bereich der Gastronomie entfällt die Regelung der terminierten Abholung von Speisen und Getränken. Für Bestattungen und Trauerfeiern gelten wieder die maximalen Teilnehmerzahlen nach § 13 Abs. 2 der Corona-BekämpfungsVO von 25 Personen.

In den letzten zwei Wochen haben sich weniger Menschen im Kreis Pinneberg mit dem Corona-Virus infiziert als in den Wochen zuvor. Am 29. Januar waren es noch 542 Neuinfektionen in sieben Tagen, diesen  Freitag noch 365 innerhalb einer Woche. Der maßgebliche Inzidenzwert sinkt damit am Freitag nach Angaben des RKI auf 117,7. Hier zeichnet sich ein Abwärtstrend ab. Innerhalb der letzten Woche sind 48 Menschen an oder mit einer Covid19-Infektion verstorben, in der Woche davor waren es 25. Die deutliche Mehrheit der Verstorbenen waren Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen. Aktuell befinden sich 121 Menschen zur Behandlung in einem Krankenhaus. Kein Grund zur Entspannung.

„Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger, sich weiterhin an die AHA-Regelung zu halten. Denn die letzten Monate und Wochen haben gezeigt, dass sich Inzidenzwerte wieder schnell in eine andere Richtung entwickeln können. Lassen Sie uns das bisher Erreichte bitte nicht aufs Spiel setzen. Bleiben Sie dran!“ motiviert Landrätin Heesch.

Sollte sich in den nächsten Tagen zeigen, dass die Infektionszahlen wieder steigen, sind erneute Einschränkungen möglich. Die Fachleute des Kreises und des Landes beobachten die Entwicklungen sehr aufmerksam, um bei Bedarf zügig zu reagieren und gegebenenfalls wieder kurzfristig Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus zu erlassen. 

Inzwischen wurden drei Fälle der britischen Mutationsvariante des Corona-Virus B.1.1.7 im Kreis Pinneberg bei positiv auf Covid19-getesteten Personen nachgewiesen. Sechs Verdachtsfälle wurden zur weiteren Sequenzierung an ein Spezial-Labor gegeben.

Auch - und gerade wegen der bereits bekannten Fälle von Virusmutation im Kreis Pinneberg - ist es weiterhin wichtig, die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. Positiv getestete Personen und enge Kontaktpersonen (Kategorie I nach den Vorgaben des RKI) sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Kenntnis über das Testergebnis oder den Kontakt in häusliche Quarantäne zu begeben. Dafür spielt es keine Rolle, ob dieses Ergebnis durch einen PCR-Test oder eine Antigen-Schnelltest festgestellt wurde."

  • Das Schleswig-Holsteinische Ministerium für Soziales versendet Donnerstag 28. Januar 2021 einen Info-Brief zur Corona-Impfung an Personen über 80 Jahre.
     
  • Darin werden die Impf-Modalitäten vorgestellt und den Angeschriebenen wird erklärt wie sie sich für die Impfung anmelden können.
     
  • Seniorenbüro und Nachbarschaftshilfe organisieren einen Fahrdienst zum Impfzentrum in Prisdorf.
     
  • Anmeldung zum Fahrdienst ist ab Montag, 1. Februar, unter der Telefonnummer (04103) 928 52 82 möglich.
     
  • Sozialleistungsempfangende erhalten Unterstützung bei Fahrtkosten.

 

An diesem Donnerstag beginnt das Schleswig-Holsteinische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren mit dem Versand von Info-Briefen zum Thema Corona-Impfung an Personen über 80 Jahre. Unter anderem wird darin noch einmal genau erklärt, wie die angeschriebenen Personen sich mit der beigefügten PIN-Nummer sich für die Impfung im Impfzentrum Prisdorf anmelden können.

3000 Impfberechtigte der Prioritätsstufe I in Wedel

In Wedel leben etwa 3.000 Impfberechtigte der so genannten Prioritätsstufe I. Nach Angaben der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein benötigen ungefähr 20 bis 25 Prozent dieser Personen Unterstützung bei der Anfahrt zum Impfzentrum.  Das wären etwa 600 bis 750 Wedlerinnen und Wedeler.

Das Impfzentrum Prisdorf, an der Straße Peiner Hag 11-13, in 25497 Prisdorf, liegt von Wedel ungefähr 13 Kilometer entfernt. Personen mit dem eigenen Pkw können diese Strecke relativ unkompliziert bewältigen. Das Seniorenbüro bittet die Wedelerinnen und Wedeler mit Impftermin, wo vorhanden und gesundheitlich möglich, private Fahrmöglichkeiten, zum Beispiel auch mit Personen aus dem eigenen Hausstand, zu nutzen. Für Impfberechtigte ohne Führerschein oder eigenes Fahrzeug ist die Situation nicht so einfach. Mit Bus und Bahn sind auf dem Hin- und Rückweg jeweils mindestens zwei Umstiege zu bewältigen und ein Fußweg von etwa 20 bis 25 Minuten.

Fahrservice buchbar, wenn selbstorganisierte Anreise nicht möglich ist

Um Impfberechtigten, die diese Strapazen nicht mehr auf sich nehmen können, dennoch eine Impfung zu ermöglichen, haben das Seniorenbüro der Stadt Wedel und die ehrenamtlich privat organisierte Nachbarschaftshilfe Wedel einen Fahrservice zum Impfzentrum organisiert und bieten bei Bedarf Unterstützung bei der Vereinbarung eines Impftermins. Bei geringer Auslastung übernimmt die Nachbarschaftshilfe Wedel die Touren. Für Termine mit höherer Auslastung steht die Corona-konforme und barrierefreie Variante mit dem „Bus 75“ zur Verfügung. Die Verteilung/Disposition wird vom Seniorenbüro und der Nachbarschaftshilfe organisiert. Empfangende von Sozialleistungen können für die anfallenden Kosten eine Unterstützung erhalten.

Der Fahrservice wird in zwei Varianten angeboten. Betroffene, die den Service nutzen wollen, können ab  Montag, 1. Februar 2021 unter der Telefonnummer (04103) 928 52 82 anrufen, um Ihren Fahrtwunsch anzumelden.

Senioren ab Pfleggrad III oder einer Schwerbehinderung mit dem Merkzeichen aG, H oder Bl wenden sich bitte an Ihre Hausarztpraxis. Das Gesundheitsnetz Region Wedel unter Leitung von Frau Prahl hat ist mit 40 Wedeler Arztpraxen vernetzt und wird Taxischeine für die Fahrten nach Prisdorf ausstellen.  Auch hier ist das Seniorenbüro behilflich Taxifahrten zu organisieren.

 

Die beiden Fahrservice-Varianten im Überblick

Variante 1:  Bus 75

  • Die Kapazität beträgt 15 -20 Personen
  • Die Kosten betragen etwa 25 Euro pro Impffahrt (ohne Gewinn)
  • Für die Kosten können Sozialleistungsempfänger eine Unterstützung erhalten.
  • Abholung auf dem Hochzeitsstreifen am Rathaus Wedel oder zu Hause
  • Insgesamt sollen mit dieser Variante 500 Personen nach Prisdorf und wieder zurück gelangen können.


Info Bus 75: Busse des Unternehmens werden normaler Weise im Kreis Steinburg, in Norderstedt und in Hamburg eingesetzt. Es gibt ein umfangreiches Hygienekonzept mit Anlage zur Aerosolreinigung; Drei Rollstuhlplätze sind pro Fahrt verfügbar.

 


Variante 2:  Fahrservice der Nachbarschaftshilfe Wedel

  • Die Kapazität beträgt pro Fahrt 3 Personen.
  • Die Fahrten werden durchgeführt von Ehrenamtlichen und Bufdis.
  • Das Angebot ist spendenfinanziert.
  • Für eine Hin- und Rückfahrt wird eine freiwillige Spende von 25 Euro für den Wedeler Verein Bunker e.V. erbeten.
  • Für die Kosten können Sozialleistungsempfänger eine Unterstützung erhalten.
  • Abholung auf dem Hochzeitsstreifen am Rathaus Wedel oder zu Hause
  • Insgesamt sollen mit dieser Variante 100 bis 250 Personen nach Prisdorf und wieder zurück gelangen können.
  • Auch der Fahrservice der Nachbarschaftshilfe Wedel erfolgt auf Basis eines Hygienekonzeptes.

Die so genannte 7-Tage-Inzidenz der Coronainfektionen für den Kreis Pinneberg hat den Wert von 200 überschritten. Deshalb verschärft der Kreis Pinneberg ab Montag 25. Januar 2021 die Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung.

 

In folgender Pressemitteilung  vom 24. Januar 2021 stellt der Kreis die Maßnahmen vor und begründet sie:

Die Pressemitteilung stammt von der Homepage des Kreises Pinneberg.

Den Wortlaut der Allgemeinverfügung finden Sie hier.

 

Der Text der Pressemitteilung:

Inzidenzwert von 200 überschritten: weitere Einschränkungen notwendig

In den vergangen drei Tagen sind im Kreis Pinneberg jeweils über 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. 641 Menschen haben sich in den letzten 7 Tagen infiziert. Damit wird der für die Festlegung weiterer Maßnahmen entscheidende Inzidenzwert von 200 überschritten.

Etwa 30 Prozent der Infektionen lässt sich auf mehrere Ausbruchgeschehen in insgesamt 11 Pflegeeinrichtungen in Elmshorn, Pinneberg, Tornesch, Uetersen, Wedel, Halstenbek und Rellingen zurückführen. 70 Prozent der Neuinfektionen der vergangenen 7 Tage sind allerdings einem diffusen Infektionsgeschehen geschuldet. Das bedeutet, dass sich die Menschen im Kreis Pinneberg auch trotz des aktuell geltenden Lockdown weiterhin mit dem Virus anstecken. Inwieweit auch mögliche Formen von Mutationen eine Rolle spielen, ist noch offen. Bislang werden drei Verdachtsfälle aus dem Kreis näher analysiert. Die Ergebnisse stehen noch aus. Besondere Schwerpunkte für die Infektionen sind in den Städten Elmshorn, Pinneberg, Tornesch und Wedel und der Gemeinde Halstenbek zu erkennen. Das deckt sich mit den Standorten der betroffenen Pflegeeinrichtungen.

Das RKI weist in seinem täglichen Lagebericht vom 23. Januar auf genau diese Situation hin: Bundesweit gibt es in verschiedenen Kreisen Ausbrüche, die nach den an das RKI übermittelten Daten aktuell vor allem in Zusammenhang mit Alten- und Pflegeheimen, privaten Haushalten und dem beruflichen Umfeld stehen. Zusätzlich findet in zahlreichen Kreisen eine diffuse Ausbreitung von SARS-CoV-2-Infektionen in der Bevölkerung statt, ohne dass Infektionsketten eindeutig nachvollziehbar sind. Das genaue Infektionsumfeld lässt sich häufig nicht ermitteln. Ältere Personen sind aktuell sehr häufig von COVID-19 betroffen. Da sie auch häufiger schwere Erkrankungsverläufe erleiden, bewegt sich die Anzahl schwerer Fälle und Todesfälle weiterhin auf hohem Niveau.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit Jugend, Familie und Senioren hat in einem Erlass vom 8. Januar festgelegt, dass die Kreise und kreisfreien Städte ab einem Inzidenzwert von >200 pro 100.000 Einwohner weitere Maßnahmen ergreifen müssen.

„Wir setzen jetzt den Erlass des Ministeriums um und greifen einige der dort genannten Maßnahmen auf, die bis zum 31.01. gelten sollen“ erklärt Landrätin Elfi Heesch.

„Die Maßnahmen zielen einerseits auf einen stärkeren Schutz der besonders gefährdeten Menschen und andererseits auf eine weitere Kontaktreduzierung aller Menschen ab. Mir ist bewusst, dass diese Maßnahmen einen weiteren Eingriff in die Freiheitsrechte für die Menschen im Kreis Pinneberg bedeuten. Ich hoffe, dass wir diese Maßnahmen nicht verlängern müssen. Allerdings gelingt das nur, wenn wir uns konsequent an die Kontaktbeschränkungen und die bekannten AHA+L-Regeln halten. Ich wünsche mir, dass wir alle sehr diszipliniert damit umgehen. Die meisten verhalten sich bereits sehr vorbildlich und haben Ihre sozialen Kontakte seit langem massiv heruntergefahren.  Wir müssen jetzt alle miteinander weiter durchhalten.“

„Das Gesundheitssystem ist sehr beansprucht, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit vollem Einsatz. Angesichts der hohen Inzidenzzahlen unseres Kreises bitten wir alle nachdrücklich um die Einhaltung der Vorgaben zur Eindämmung des Virus. Jeder muss seinen Teil beitragen, damit wir gemeinsam die aktuellen Herausforderungen meistern können,“ ergänzt Dr. Stefan Sudmann, Leiter der Zentralen Notaufnahmen und Leiter des Krisenstabs der Regio Kliniken die Situation.

„Jede weitere Infektion ist eine Infektion zu viel. Wir arbeiten nach wie vor mit Hochdruck daran, alle Infektionswege und Kontakte möglichst vollständig nachzuvollziehen. Mit der neuen Allgemeinverfügung hoffen wir, die Entwicklung eindämmen zu können und hoffen auf die Solidarität der Mitbürgerinnen“, so Dr. Angelika Roschning, Leiterin des Gesundheitsamtes im Kreis Pinneberg.

 

Der Kreis erlässt deshalb eine weitere Allgemeinverfügung, die ab Montag 25. Januar bis einschließlich Sonntag 31. Januar gilt. Diese regelt im Einzelnen:

 

Im öffentlichen Raum:

  • Spielplätze: Erwachsene müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Begrenzung des Tagestourismus: Die Naherholungsgebiete Himmelmoor, Holmer Sandberge und Hetlinger Schanze dürfen aus touristischen Gründen nicht betreten werden.
     

Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum:

  • Der Bereich zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung wird um den Tornescher Bahnhof herum erweitert.
  • Für die S-Bahnhofsvorplätze in Halstenbek wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung eingeführt.

 

Einzelhandel und Gastronomie:

  • Pro Haushalt darf nur noch eine Person die Verkaufsstellen des Einzelhandels oder Wochenmärkte betreten. Kinder unter 14 Jahren dürfen ihre Eltern begleiten, wenn eine Betreuung nicht anders gesichert werden kann.
  • Abholung von bestellten Speisen und Getränken ist nur noch mit vorheriger Terminvereinbarung möglich.

 

Bestattungen und Trauerfeiern:

Die Teilnehmerzahl wird auf 15 Personen begrenzt.


Schulen:

Das Betreten von Schulhöfen außerhalb des Schulbetriebs ist untersagt.

 

Pflegeheime und andere Angebote der Daseinsvorsorge:

Das Betreten von stationären Einrichtungen der Pflege ist untersagt. Hiervon ausgenommen:

Jeweils eine registrierte Besuchsperson pro Bewohner*in, Personen, deren Aufenthalt aufgrund einer stationären Betreuung erforderlich ist, Personen der pflegerischen, erzieherischen, therapeutischen oder medizinischen Versorgung, Personen, die zur Aufrechterhaltung des Betriebs erforderlich sind, Personen, die die Verpflegung sicherstellen, Warenlieferungen an einen fest vereinbarten Punkt in der Einrichtung, Personen der Rechtspflege oder Gefahrenabwehr und Personen, die aus einem dienstlichen Anlass die Einrichtung betreten müssen, sofern unaufschiebbar.

Ausgenommen vom Betretungsverbot ist der Besuch von Schwerstkranken und Sterbenden. Das Personal der Einrichtungen soll möglichst täglich vor Dienstbeginn einem Antigen-Schnelltest unterzogen werden.“

 

Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie in Wedel und im Kreis Pinneberg, zum Beispiel zu den Corona-Impfungen, finden Sie hier.

Das Seniorenbüro der Stadt Wedel unterstützt Wedeler Betreuungseinrichtungen für Senioren bei der Suche nach ehrenamtlich Helfenden für Corona-Schnelltests. Gesucht werden Personen mit medizinischen Fachkenntnissen – also Arzthelfer*Innen, Altenpfleger*Innen, Medizinstudierende oder ähnlich vorgebildete Frauen und Männer – die am Einrichtungseingang Corona-Schnelltests bei Besuchenden durchführen können. Mit der Hilfe der Freiwilligen sollen Besuche von Angehörigen bei den Einrichtungsbewohnenden in vollstationärer Pflege weiter möglich bleiben.

Hintergrund des Aufrufs: Am Dienstag, 12. Januar, sind die Einrichtungen von der Heimaufsicht des Kreises Pinneberg darüber informiert worden, dass Besuche bei den Bewohnenden in vollstationärer Pflege nur noch möglich sind, wenn Besucherinnen und Besucher einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Das Problem: Für die Durchführung eines Schnelltests am Eingang steht in einigen Einrichtungen wegen des auch wegen Corona-Schutzmaßnahmen gestiegenen Arbeitsaufwandes kein Zusatzpersonal mehr zur Verfügung. Besuchende müssen deshalb in Einrichtungen, wo nicht am Eingang getestet werden kann, einen eigenen negativen Testnachweis vorlegen, der nicht älter ist als 24 Stunden ist. Anders ist ein Einlass zum Schutz der Bewohnenden nicht möglich.
Nachdem mehrere Wedeler Einrichtungen bei Marcel Bauermeister, dem Leiter des Seniorenbüros Wedel, dieses Problem geschildert haben, startet Bauermeister deshalb einen Aufruf: „Freiwillige mit entsprechendem medizinischen Hintergrund können sich im Seniorenbüro melden, wenn Sie die Einrichtungen unterstützen wollen, indem sie anbieten, für eine bestimmte selbst gewählte Zeit am Eingang Tests durchzuführen“, sagt Bauermeister. Schutzanzüge und Schnelltests sind in den Einrichtungen selbstverständlich vorhanden und werden gestellt.

Marcel Bauermeister vom Seniorenbüro Wedel ist zu erreichen per Telefon unter 04103/707-268 oder per E-Mail unter m.bauermeister@stadt.wedel.de. Er vermittelt Freiwillige an die jeweiligen Einrichtungen, sodass dann geklärt werden kann, ob und wie ein Einsatz sinnvoll gestaltet werden kann.

 

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 13. Januar 2021 um 17:35 aktualisiert und um die Klarstellung ergänzt, dass es sich um Besuche in vollstationären Pflegeeinrichtungen handelt.

Am 8. Januar 2021 hat das Land Schleswig-Holstein eine neue Landesverordnung verkündet. Diese gilt ab dem 11. Januar und setzt die Berliner Beschlüsse vom 5. Januar 2021 in Landesrecht um.

Die aktuelle Landesverordnung (gültig ab dem 11. Januar 2021) finden Sie hier

In den kommenden Tagen wird zudem eine neue Allgemeinverfügung des Kreises Pinneberg erwartet, die die Regelungen des Landes im Kreis Pinneberg umsetzt.

 

Der Kreis Pinneberg informiert auf seiner Internet-Präsenz über den Ablauf der Schutzimpfung im Kreis

Nach der Videokonferenz der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten vom 5. Januar 2021 hat die Bundesregierung verschärfte Corona-Regeln angekündigt mit weitreichenden Auswirkungen für das öffentliche Leben und den Schulbetrieb. Das Land Schleswig Holstein wird die geltende Landesverordnung vom 16. Dezember 2020 in den kommenden Tagen entsprechend anpassen.

Die von der Bundesregierung angekündigten Regelungen finden Sie hier (vom 5. Januar 2021)

Die vereinfachte Übersicht zu den Beschlüssen (vom 5. Januar 2021) finden Sie hier.

 

Den Überblick von Wedel.de zum Thema Corona finden Sie hier.

Der Kreis Pinneberg informiert auf seiner Internet-Präsenz über den Ablauf der Schutzimpung im Kreis

Nach der Videokonferenz der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten vom 5. Januar 2021 hat die Bundesregierung verschärfte Corona-Regeln angekündigt mit weitreichenden Auswirkungen für das öffentliche Leben und den Schulbetrieb. Das Land Schleswig Holstein wird die geltende Landesverordnung vom 16. Dezember 2020 in den kommenden Tagen entsprechend anpassen.

Die von der Bundesregierung angekündigten Regelungen finden Sie hier (vom 5. Januar 2021)

Die vereinfachte Übersicht zu den Beschlüssen (vom 5. Januar 2021) finden Sie hier.

 

Den Überblick von Wedel.de zum Thema Corona finden Sie hier.

 

Nach der Videokonferenz der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten vom 5. Januar 2021 hat die Bundesregierung verschärfte Corona-Regeln angekündigt mit weitreichenden Auswirkungen für das öffentliche Leben und den Schulbetrieb. Das Land Schleswig Holstein wird die geltende Landesverordnung vom 16. Dezember 2020 in den kommenden Tagen entsprechend anpassen.

Die von der Bundesregierung angekündigten Regelungen finden Sie hier (vom 5. Januar 2021)

Die vereinfachte Übersicht zu den Beschlüssen (vom 5. Januar 2021) finden Sie hier.

 

Den Überblick von Wedel.de zum Thema Corona finden Sie hier.

Aufgrund zahlreicher Nachfragen hat der Kreis Pinneberg folgende Informationen zur Corona-Fallzahlenübermittlung an das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch 23. Dezember 2020 herausgegeben.

 

Die Presseinformation des Kreises Pinneberg im Wortlaut:

„Nicht nur den Kreis Pinneberg haben zahlreiche Nachfragen hinsichtlich des Inzidenzwertes und der Dar-stellung auf dem RKI-Dashboard erreicht. Den Medien wurden in den letzten Tagen die tatsächlichen Zahlen aus dem Kreis Pinneberg übermittelt.

Wegen einer Störung in der zentralen Meldesoftware SurvNet war seit Freitag aus dem Kreis Pinneberg keine elektronische Übermittlung von Meldedaten an die Landesmeldestelle und an das RKI möglich. Das RKI ist, was die Behebung der Softwareproblematik betrifft, hier der richtige Ansprechpartner.

Mittlerweile wurde das technische Problem behoben. Die Zahlen werden heute Abend wie gewohnt auf der Seite der Landesmeldestelle/der Landesregierung veröffentlicht und auch an das RKI übermittelt.

Zum Procedere:

Die Gesundheitsämter melden die Positivfälle über die zentrale Melde-Software SurvNet des Robert Koch-Instituts (RKI) an die Landesmeldestelle. Diese ist in Schleswig-Holstein am Institut für Infektionsmedizin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit Sitz am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein angesiedelt. Die dort aus allen Kreisen und kreisfreien Städten zusammenlaufenden Zahlen werden durch die Landesmeldestelle ausgewertet. Außerdem meldet die Landesmeldestelle die Zahlen über die zentrale Melde-Software an das RKI, das die Zahlen aus allen Bundesländern zusammenfasst.

Die Meldungen aller gemeldeten Zahlen der letzten sieben Tage (inkl. des Werts für den heutigen Tag) aus dem Kreis Pinneberg liegen inzwischen der Landesmeldestelle vor und dienen als Grundlage für die Berechnung der 7-Tage-Inzidenz. Diese wird heute Abend wieder – in gewohnter Weise –veröffentlicht.

Die Zahlen sind parallel zu der technischen Schnittstelle selbstverständlich auch über andere Kommunikationswege an die Landesmeldestelle und das RKI übermittelt worden, konnten aber nicht im System dargestellt werden.“

Alle Informationen und die aktuellen statistischen Werte zum Infektionsgeschehen im Kreis Pinneberg finden Sie auf der Internetpräsent des Kreises.

 

Die Übersicht der Coronainformationen auf wedel.de finden Sie hier.

 

Der Kreis Pinneberg hat am Wochenende mit zwei neuen Allgemeinverfügungen weitere Corona-Regelungen veröffentlicht. Zusätzlich zu den bestehenden Regeln (Siehe ganz unten) gilt:

Pressemitteilung des Kreises Pinneberg zur Isolation von positiv getesteten Personen vom 18. Dezember 2020:

Kontaktpersonen der Kategorie I sind ansteckungsverdächtig und müssen sich deshalb ab sofort und bis auf Weiteres in einer geeigneten Häuslichkeit isolieren. Zu diesen Kontaktpersonen zählen alle diejenigen, die Kontakt zu einer bereits an dem neuartigen Coronavirus erkrankten Person hatten, vorausgesetzt, dass dieser Kontakt mindestens 15 Minuten von Angesicht-zu-Angesicht (face-to-face) gedauert hat, z. B. im Rahmen eines Gesprächs – auch mit Personen aus demselben Haushalt.

Und/oder wenn eine Person gemeinsam über eine längere Zeit (z. B. 30 Minuten) mit einer bereits erkrankten Person in einem Raum war, in dem eine hohe Konzentration infektiöser Aerosole war, also z.B. bei Feiern oder gemeinsamem Singen in Innenräumen ohne die erforderliche Lüftung.

Auch der direkte Kontakt zu Sekreten und Körperflüssigkeiten von Erkrankten kann dafür ausreichen, also beispielsweise Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem.

Die häusliche Isolation gilt solange, bis sie vom Gesundheitsamt des Kreises wieder aufgehoben wurde.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat auf seiner Internet-Seite eine Definition dazu veröffentlicht: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html

Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, müssen sich unmittelbar nachdem sie von ihrem Testergebnis erfahren haben, auf direktem Weg in Ihre Häuslichkeit begeben und da absondern (häusliche Quarantäne). Dafür ist es egal, ob das Testergebnis über einen molekularbiologischen (PCR) Test oder einen Antigenschnelltest festgestellt wurde oder das Gesundheitsamt über das positive Testergebnis informiert hat.

Die häusliche Absonderung gilt solange, bis sie vom Gesundheitsamt des Kreises wieder aufgehoben wurde.

Wer davon Kenntnis hat, dass er zu diesen Personengruppen gehört, muss sich unverzüglich per E-Mail unter infektionsschutz(at)kreis-pinneberg.de oder telefonisch über das Bürgertelefon 04121-4502-5000 melden.

Für diese Personen gelten außerdem ab sofort diese Verhaltensregeln:

  • Kein enger körperlicher Kontakt zu Familienangehörigen oder anderen Personen.
  • Ein Abstand von > 1,50 - 2m zu allen Personen ist einzuhalten.
  • Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen.
  • Tragen eines eng anliegenden Mund-Nasen-Schutzes, wenn es unvermeidlich ist, den Raum mit Dritten teilen zu müssen. Dieser ist bei Durchfeuchtung, spätestens nach zwei Stunden zu wechseln.

Die vorgenannten Unterpunkte gelten nicht bei Personen, die persönliche Zuwendung oder Pflege brauchen oder diese durchführen und sich im gleichen Haushalt befinden (engster Familienkreis). Die Kontakte sind auf das notwendige Maß zu reduzieren.

  • Führen eines Tagebuchs bezüglich der Symptome, Körpertemperatur, allgemeinen Aktivitäten und Kontakte zu weiteren Personen. Die Körpertemperatur ist zweimal täglich zu messen.
  • Bei Auftreten von Symptomen wie Fieber oder erhöhter Temperatur, Husten, Reizung des Rachens oder Schnupfen ist unverzüglich das Gesundheitsamt des Kreises Pinneberg unter den aufgeführten Kontaktdaten zu informieren.

Für alle diese Personen wird die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit untersagt (§ 31 Infektionsschutzgesetz). Ausgenommen ist Home-Office, wenn dies ohne Kontakt zu anderen Personen durchgeführt werden kann.

Diese Regelungen gelten von Montag, 21. Dezember bis einschließlich 15. Januar. Der Kreis Pinneberg hat dazu eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen."

 

Übersicht zu den bestehenden Regeln:

Nach der Videokonferenz der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten vom 13. Dezember hat die Bundesregierung verschärfte Corona-Regeln angekündigt mit weitreichenden Auswirkungen für das öffentliche Leben und den Schulbetrieb. Das Land Schleswig Holstein hat ihre geltenden Landesverordnung entsprechend angepasst.


Die Schleswig-Holsteinische Landesregierung hat die Landesverordnung mit den Verschärfungen veröffentlich (vom 14. Dezember)

Die von der Bundesregierung angekündigten Regelungen finden Sie hier (vom 13. Dezember).

Der Schleswig-Holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther hat inzwischen die Regeln für Schleswig-Holstein präzisiert. Und Hinweise zum Schulbesuch gegeben.

Den Überblick von Wedel.de zum Thema Corona finden Sie hier.

Trotz der ab Mittwoch 16. Dezember 2020 geltenden harten Corona-Einschränkungen können sich Wedelerinnen und Wedeler darauf verlassen, dass das Rathaus Wedel für dringende Notfälle und bereits vergebene Termin arbeitsfähig bleibt.

 

Dennoch trägt auch die Stadt Wedel den Beschlüssen von Bund und Land Rechnung, indem sie durch folgende, ab Mittwoch, 16. Dezember, geltende Regelungen, die Zahl der Kontakte massiv reduziert, um Besuchende und Mitarbeitende zu schützen:

  • Ab Mittwoch, 16. Dezember, bleibt das Rathaus der Stadt Wedel für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Zutritt haben dann nur Personen, die einen Termin vereinbart haben.
  • Termine, die über das Online-Terminvergabe-System bereits gebucht wurden, können wie geplant stattfinden und werden entsprechend bearbeitet.
  • Für dringende Notfälle werden in den kommenden Wochen ebenfalls Termine per Telefon oder E-Mail vergeben. Eine Liste der Ansprechpersonen finden Sie auf Wedel.de .

 

Die Regelungen gelten zunächst bis zum 10. Januar 2021 und werden, falls auch der so genannte Lockdown dann noch einmal verlängert werden müsste, entsprechend weitergeführt.

 

Bürgermeister Niels Schmidt begründete die neuen Regelungen: „Allen Bereichen, in denen Kontakte stattfinden, kommt in diesen Tagen eine besondere Bedeutung zur Eindämmung der Pandemie zu. Genau wie die Einzelhandelsgeschäfte schließen wir deshalb auch die Rathaustüren für den allgemeinen Publikumsverkehr. Für dringende Notfälle – hier muss eine Kommune für Ihre Bürgerinnen und Bürger arbeitsfähig bleiben - besteht dann ein geführter Zugang zum Rathaus, bei dem Menschen mit Termin am Rathauseingang von Mitarbeitenden abgeholt werden.“

 

Die personelle Besetzung im Rathaus wird während dieser Zeit durch Home-Office-Regelungen ausgedünnt, damit im Falle einer Corona-Infektion oder einer Quarantäne-Anordnung in einem Fachbereich die Arbeitsfähigkeit gewahrt bleibt. So können dann Mitarbeitende, die keine Kontaktpersonen sind aus dem Home-Office auf die Präsenzarbeitsplätze nachrücken. Grundsätzlich bleiben alle Bereiche der Verwaltung aber arbeitsfähig. Nur während der bereits angekündigten jährlichen Schließung des Rathauses zwischen den Jahren vom 28. bis zum 30. Dezember können keine Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern bearbeitet werden.

 

Der Kreis Pinneberg hat seine aktuelle Allgemeinverfügung angepasst und hat die Kommunen folgendermaßen informiert:

"Verbot des Ausschanks und Konsums von Alkohol im öffentlichen Raum und weiterhin Beschränkung von Kontakten

Ab morgen (12. Dezember 2020, Anm: Stadt Wedel/Kamin) gilt im Kreis Pinneberg ein Verbot für den Ausschank und den Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum.

Die Kontaktbeschränkungen in der bisherigen Allgemeinverfügung bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz werden angepasst:

Zusammenkünfte sind in der Öffentlichkeit und im privaten Bereich mit Angehörigen des eigenen Haushaltes (unabhängig von der Gesamtanzahl) sowie mit Personen eines weiteren Haushaltes zulässig, soweit eine Gesamtzahl von fünf Personen nicht überschritten wird.

 Im privaten Bereich dürfen Familien (unabhängig von der Anzahl der Haushalte) bis zu einer Gesamtzahl von maximal zehn Personen zusammenkommen. Familie im Sinne von Satz 2 sind die Ehe- und Lebenspartner sowie Kinder, Enkelkinder, Eltern, Großeltern, Geschwister und deren Kinder sowie jeweils deren Ehe- und Lebenspartner oder deren Haushaltsangehörige.

Weiterhin gelten die Regelungen zum Betreten der Schulen und dem Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung für Erwachsene in Kindertagesstätten.

Die Allgemeinverfügung gilt ab Sonnabend, 12. Dezember bis einschließlich 31.12.2020.

Detaillierte Informationen sind der beigefügten Allgemeinverfügung zu entnehmen."

Die benannte Allgemeinverfügung finden Sie hier.

 

eingestellt von Stadt Wedel/Kamin

Zusätzlich zu den aktuellen Infektionszahlen im Kreis Pinneberg hat der Kreis Pinneberg folgende Informationen bekanntgegeben.

„Nachdem Anfang der letzten Woche ein Corona-Ausbruch im Alloheim in Wedel bekannt geworden war, sind nun trotz strenger Schutzvorkehrungen im Rahmen der Testung aller Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Bediensteten noch weitere Fälle hinzugekommen.

Es sind inzwischen mehr als 40 Bewohnerinnen und Bewohner und mehr als 10 Bedienstete positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Wenige von Ihnen sind zur Behandlung in einem Krankenhaus. Die meisten sind symptomfrei, was das Erkennen der Infektion so schwer macht. Das Gesundheitsamt hat die Heimleitung direkt vor Ort beraten, versucht Probleme herauszuarbeiten und Lösungen zu finden. Die Hygienemaßnahmen wurden intensiviert.

Es sind alle Wohnbereiche der Einrichtung betroffen, so dass eine Isolierung der positiv Getesteten nicht möglich ist.

Die Einrichtungsleitung setzt alles daran, alle Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin gut zu versorgen und zu betreuen. Erschwert wird dieses allerdings durch die Weglauftendenz einzelner dementer Patientinnen und Patienten.“

Quelle: Kreis Pinneberg

Alle aktuellen Informationen des Kreises Pinneberg zur Corona-Pandemie inklusive der aktuellen Infektionszahlen für das Kreisgebiet finden sie hier.

„Die weiterhin hohen Fallzahlen an Corona-Neuinfektionen in unserem Kreis sind besorgniserregend“, äußerst sich Landrat Oliver Stolz.
In der vergangenen Woche waren mit Ausnahme von Sonntag (da waren es 38) jeweils um die 50 oder mehr neue Fälle hinzugekommen, der Inzidenzwert liegt inzwischen bei über 100. Bei einer steigenden Inzidenz von 100 und mehr ist aber grundsätzlich klar, dass eine Nachverfolgung nur noch eingeschränkt möglich ist. Das steigert die Gefahr, dass unentdeckte Infizierte die Krankheit weiter-verbreiten. Häufig finden die Ansteckungen auch im häuslichen Umfeld statt.

Die Leiterin des Infektionsschutzes Dr. Ulrike Evermann appelliert an alle, unbedingt die Hygieneregeln einzuhalten. Es ist ganz wichtig, konsequent die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“ „Es sollten sich alle so verhalten, als sei ihr Mitschüler oder Kollege ansteckend. Und fast noch wichtiger ist es, auch zuhause zu bleiben, wenn man Symptome hat, die auf eine Corona-Infektion hindeuten könnten“, ergänzt Dr. Angelika Roschning, Leiterin des Gesundheitsamtes.
„Solange symptomatische Personen weiterhin unterwegs sind und Kontakte haben, kämpfen wir gegen Windmühlen“, ermahnt Landrat Oliver Stolz.

Gleichzeitig gab der Kreis Pinneberg am 25. November 2020 die aktuellen Fallzahlen bekannt:

                                                      

  Insgesamt: Veränderungen zum Vortag:
Bestätigte Fälle  2352   +69
Hospitalisierungen 225 +6
Verstorbene 49 unverändert
Genesene 1928 +68
Neuerkrankungen in den
vergangenen 7 Tagen
346  



Weitere aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie finden Sie
speziell für Wedel hier und  für den gesamten Kreis Pinneberg hier.

 

Nach der Verschiebung der für den 26. November angesetzten Sitzung des Rates der Stadt Wedel auf den 17. Dezember. Ist auch der weitere Sitzungskalender der politischen Gremien der Rolandstadt ausgedünnt worden. So haben die jeweiligen Ausschussvorsitzenden folgende Entscheidungen getroffen:

Wegen fehlender Eilbedürftigkeit für die angesetzten Themen fallen aus:

  • der für den 1. Dezember angesetzte Sozialausschuss
  • der für den 2. Dezember angesetzte Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport
  • der für den 3. Dezember angesetzte Umwelt-, Bau- und Feuerwehrausschuss

Wegen dringender Themen finden wie geplant statt:

  • der Planungsausschuss am Dienstag, 1. Dezember, um 18 Uhr
  • der Haupt- und Finanzausschuss am Montag, 7. Dezember, um 19 Uhr

Die letzte Ratssitzung des Jahres findet am Donnerstag, 17. Dezember, um 19 Uhr statt.

Informationen zu den Sitzungsterminen und den jeweiligen Tagesordnungspunkten gibt es rechtzeitig vor jeder Sitzung im Bürgerinformationssystem

 

Hinweise für die Öffentlichkeit:

Aufgrund der derzeitigen Situation finden die Sitzungen unter besonderen Bedingungen im Ratssaal statt. Die maximale Besucherzahl im Ratssaal ist begrenzt auf 10 Personen.

Der Einlass findet nur 15 Minuten vor Sitzungsbeginn durch den Haupteingang des Rathauses statt. Nach Einlass der maximal zulässigen Zuschauerzahl ist der Einlass ausgeschlossen. Ein nachträglicher Einlass ist leider nicht möglich. Seien Sie daher bitte rechtzeitig vor Ort. Besucher*innen des Rathauses müssen beim Betreten einen Mund-Nase-Schutz tragen. Ohne diesen Schutz darf das Rathaus nicht betreten werden. Während der Sitzung kann der Mund-Nase-Schutz abgenommen werden.

Die Corona-Schutzmaßnahmen haben auch Auswirkungen auf die Sitzungen der politischen Gremien der Stadt Wedel. So wurde zum Beispiel die Sitzung des Sozialausschusses (ursprünglich geplant für den 10. November 2020 um 19 Uhr in der Kantine/ Rathaus) abgesagt, hier sah die Tagesordnung keine Punkte vor, die zwingend schon im November beraten werden müssen.

Die Fortsetzung der Sitzung des Planungsausschusses vom 20.10.2020, die im Ratssaal stattfinden soll, wurde vom 3. November 2020 auf Dienstag, 10. November, 18 Uhr im Ratssaal verschoben.

Die Sitzung des Rates der Stadt Wedel am 5. November 2020 um 19 Uhr im Ratssaal findet statt, allerdings in geraffter Form, um die Sitzungsdauer kurz zu halten.

Tagesaktuelle Informationen zu den Sitzungen der politischen Gremien mit den Vorlagen für die Tagesordnungspunkte finden Interessierte jederzeit im Bürger-Informationssystem der Stadt Wedel.  

  

Hintergrund Corona-Schutzmaßnahmen bei Gremiensitzungen:

Bereits seit den ersten schweren Corona-Einschränkungen vom Frühjahr tagen die politischen Gremien Wedels unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregeln. Die maximale Besucherzahl, zum Beispiel bei Sitzungen im Ratssaal ist begrenzt auf 10 Personen. Der Einlass findet nur 15 Minuten vor Sitzungsbeginn durch den Haupteingang des Rathauses statt. Nach Einlass der maximal zulässigen Zuschauerzahl ist der Einlass ausgeschlossen. Ein nachträglicher Einlass ist leider nicht möglich. Gäste müssen daher rechtzeitig vor Ort sein. Besucher*innen des Rathauses müssen beim Betreten einen Mund-Nase-Schutz tragen. Ohne diesen Schutz darf das Rathaus nicht betreten werden. Während der Sitzung kann der Mund-Nase-Schutz abgenommen werden.

Ab Sonnabend 7. November 2020 wird die Maskenpflicht in Wedel über die Wochenmarktplätze (zu Marktzeiten) auch auf den Bahnhofsvorplatz und die Bahnhofstraße/Ecke Spitzerdorfstraße ausgeweitet. Dies legte der Kreis Pinneberg am Freitag in einer Ergänzung zur aktuellen Allgemeinverfügung fest.

Die Maskenpflicht auch unter freiem Himmel gilt von montags bis sonnabends auf dem Bahnhofsvorplatz vom Rosengarten 3 bis Rathausplatz 1, einschließlich des ZOB-Geländes in der Zeit von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Im Haupteinkaufsbereich vom Rathausplatz 2 bis zur Bahnhofstraße 50 gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Zeit von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Der Geltungsbereich wurde in Absprache mit der Stadt Wedel festgelegt.

Diese Allgemeinverfügung gilt ab dem 07.11.2020 bis einschließlich dem 29.11.2020. Eine Verlängerung oder ein vorzeitiger Widerruf sind in Abhängigkeit zum Infektions- geschehen möglich. Mit dieser Allgemeinverfügung wird die Allgemeinverfügung des Kreises Pinneberg zur Bestimmung der Bereiche, in denen nach § 2 Abs. 6 Satz 1 der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 eine Mund- Nasen-Bedeckung zu tragen ist, vom 01.11.2020 aufgehoben.

Die Stadt Wedel wird so schnell wie möglich damit beginnen, Plakate anzubringen, um die Passanten über die neue Regelung zu informieren. Hier geht es zum Plakatmotiv.

In der Allgemeinverfügung heißt es wörtlich:

"In den nachfolgend bezeichneten bzw. gekennzeichneten öffentlich zugänglichen Bereichen ist gemäß § 2 Absatz 6 Satz 1 der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2, ersatzverkündet am 01.11.2020, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend. Die Pflicht aus Satz 1 gilt von Montag bis Samstag zwischen 06.00 und 22.00 Uhr. Ausnahmen und sonstige Anforderungen ergeben sich aus § 2 Absatz 5 und 6 der Landesverordnung. Personen, die keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und für die eine Ausnahme nicht zutrifft, sind das Betreten, der Aufenthalt und die Nutzung der öffentlich zugänglichen Be- reiche nicht gestattet.

Auf dem Gebiet der Stadt Wedel


Abweichend von Ziffer 1 Satz 2 dieser Allgemeinverfügung gilt die Pflicht zum Tragen:

einer Mund-Nasen-Bedeckung auf dem Bahnhofsvorplatz vom Rosengarten 3 bis Rathausplatz 1, einschließlich dem ZOB-Gelände in der Zeit von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Im Haupteinkaufsbereich vom Rathausplatz 2 bis zur Bahnhofstraße 50 gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Zeit von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr."

In der neuesten Version der Regelungen des Landes Schleswig-Holstein vom 1. November ist eine Beherbergung von Gästen derzeit nur zulässig, wenn die Übernachtung ausschließlich beruflichen, medizinischen oder zwingenden sozial-ethischen Zwecken dient. Eine solche Nutzung auf dem Wohnmobilstellplatz als Beherbergungsbetrieb findet kaum bis gar nicht statt, weshalb sich die für den Betrieb ebenfalls geforderte Erstellung und Umsetzung eines Hygienekonzeptes nicht lohnen würde. Somit bleibt auch der Wohnmobilstellplatz der Stadt Wedel bis auf Weiteres geschlossen.

Wegen einer Häufung von Anfragen an die Verwaltung zu diesem Thema verweist die Stadt Wedel auf den Paragraphen 17 der Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein (SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung – SARS-CoV-2-BekämpfVO), die am 1. November 2020 verkündet worden ist

Dort heißt es:

 

§ 17 Beherbergungsbetriebe

„Für Hotels und andere Beherbergungsbetriebe gelten folgende zusätzliche Anforderungen:

1.Die Betreiberin oder der Betreiber erstellt nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept;

2.die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 erhoben;

3. eine Beherbergung erfolgt nur, wenn der Gast zuvor schriftlich bestätigt, dass die Übernachtung ausschließlich zu beruflichen, medizinischen oder zwingenden sozial-ethischen Zwecken erfolgt.

 

Sofern die Beherbergung vor Inkrafttreten dieser Verordnung begonnen hat, ist Satz 1 Nummer 3 mit Ablauf des 2. November 2020 anzuwenden, auf Nordseeinseln und Halligen mit Ablauf des 5. November 2020.“

 

Die Corona-Schutzmaßnahmen haben auch Auswirkungen auf die Sitzungen der politischen Gremien der Stadt Wedel. So wurde zum Beispiel die Sitzung des Sozialausschusses (ursprünglich geplant für den 10. November 2020 um 19 Uhr in der Kantine/ Rathaus) abgesagt, hier sah die Tagesordnung keine Punkte vor, die zwingend schon im November beraten werden müssen.

Die Fortsetzung der Sitzung des Planungsausschusses vom 20.10.2020, die im Ratssaal stattfinden soll, wurde vom 3. November 2020 auf Dienstag, 10. November, 18 Uhr im Ratssaal verschoben.

Die Sitzung des Rates der Stadt Wedel am 5. November 2020 um 19 Uhr im Ratssaal findet statt, allerdings in geraffter Form, um die Sitzungsdauer kurz zu halten.

Tagesaktuelle Informationen zu den Sitzungen der politischen Gremien mit den Vorlagen für die Tagesordnungspunkte finden Interessierte jederzeit im Bürger-Informationssystem der Stadt Wedel.  

  

Hintergrund Corona-Schutzmaßnahmen bei Gremiensitzungen:

Bereits seit den ersten schweren Corona-Einschränkungen vom Frühjahr tagen die politischen Gremien Wedels unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregeln. Die maximale Besucherzahl, zum Beispiel bei Sitzungen im Ratssaal ist begrenzt auf 10 Personen. Der Einlass findet nur 15 Minuten vor Sitzungsbeginn durch den Haupteingang des Rathauses statt. Nach Einlass der maximal zulässigen Zuschauerzahl ist der Einlass ausgeschlossen. Ein nachträglicher Einlass ist leider nicht möglich. Gäste müssen daher rechtzeitig vor Ort sein. Besucher*innen des Rathauses müssen beim Betreten einen Mund-Nase-Schutz tragen. Ohne diesen Schutz darf das Rathaus nicht betreten werden. Während der Sitzung kann der Mund-Nase-Schutz abgenommen werden.

Die Stadtbücherei wird ab 1. November zusätzlich einen Bestell- und Abholservice für ihre Kund*innen einrichten.

Zielgruppe sind alle Leser*innen, die während der Corona-Pandemie nicht persönlich in unsere Räumlichkeiten kommen können oder wollen, bzw. den Aufenthalt dort so kurz wie möglich halten möchten.

Diese erhalten somit künftig die Gelegenheit, per Mail oder telefonisch eine Bestellung für Medien aus unserem Bestand aufzugeben, die sie dann fertig zusammengestellt und auf Wunsch kontaktlos abholen können oder im Einzelfall nachhause geliefert bekommen. Bei der Order von maximal 10 Medien muss bitte die Leseausweisnummer mitgeteilt werden.

Die Abholung kann während der Öffnungszeiten am Verbuchungstresen erfolgen, oder durch ein Bürofenster, womit der Besuch der Bücherei komplett entfallen würde.

Bei der Bestellung müsste die entsprechende Abholpräferenz angegeben werden. Es kann auch ein Bevollmächtigter zur Abholung geschickt werden, der dann aber bitte den Leseausweis des Bestellers vorzeigt.

Je nach Nutzungsfrequenz unseres neuartigen Angebotes sollen feste Ausgabezeiten eingerichtet werden, die dann unter https://wedel.bibliotheca-open.de/ oder auf wedel.de veröffentlicht sind.

Die Rückgabe erfolgt gerne über die Rückgabebox vor der Bücherei.

Die Kontaktdaten für die Medienbestellung des Bestell- und Abholservice sind:

Per Mail: bestellungen(at)buecherei.wedel.de

Per Telefon: 04103/9359-12 zu den bekannten Öffnungszeiten der Stadtbücherei:

Mo 13-19 Uhr, Di 10-18 Uhr, Do 10-19 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr, Mi geschlossen

Die Stadt Wedel erinnert Unternehmen in Gastronomie und Einzelhandel daran, dass die aktuellen Corona-Regelungen vom 8. Oktober auch Änderungen der Hygiene-Vorschriften beinhalten, die in den Betrieben umgesetzt werden müssen. In den kommenden Tagen wird der Fachdienst „Ordnung und Einwohnerservice“ deshalb verstärkt die Umsetzung der aktuellen Regelungen in Geschäften und Restaurants kontrollieren.

Zu den Aspekten, die von den Mitarbeitenden des Fachdienstes „Ordnung und Einwohnerservice“ vor Ort überprüft werden gehört unter anderem,

  • ob das Abstandsgebot von 1,5 Metern eingehalten wird
  • ob auf die Maskenpflicht geachtet wird 
  • ob leicht erreichbare Desinfektionsmöglichkeiten für Gäste vorhanden sind
  • ob ein schriftliches Hygienekonzept vorliegt
  • Empfehlungen des RKI, des DEHOGA, der BGN und der Gesundheitsbehörden finden Anwendung
  • Aushänge an den Eingängen für Gäste zu Hygienestandards, Zugangsbeschränkungen, Höchstzahl an Besuchern und Verweismöglichkeiten

Die Stadt Wedel weist darauf hin, dass die Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln durch Geschäfte und Restaurants die Grundlage dafür ist, dass diese überhaupt geöffnet werden dürfen.

 

Die aktuellen Regeln im Überblick:

Am 08. Oktober 2020 ist die Ersatzverkündung der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kraft getreten.

Diese enthält notwendige rechtliche Anpassungen, welche unter anderem Veränderungen für den gesamten Einzelhandel in Bezug auf die Anforderungen der durchzuführenden Corona-Maßnahmen mit sich bringen.

 

Die Änderungen im Überblick:

Pflichten die aufgrund der neuen Verordnung zu beachten sind

Pflichten aus der alten Verordnung die entfallen sind

 

  • Ein Hygienekonzept ist nach Maßgabe von § 4 Abs. 1 SARS-VoV-2-BekämpfVO zu erstellen
  • Möglichkeiten zur Handdesinfektion nach § 3 Abs. 2 Nr. 3 SARS-VoV-2-BekämpfVO sind bereitzustellen
 

 

  • Kundenzahl ist auf eine Person pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche zu beschränken
  • ab einer Verkaufsfläche von 200 Quadratmetern ist die Einhaltung der Abstände in und vor der Einrichtung durch eine Kontrollkraft zu überwachen
 

In dem Hygienekonzept der Gaststätten sowie des Einzelhandels sind u beispielweise Maßnahmen für die Begrenzung der Besucherzahl auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten und

  1. die Wahrung des Abstandsgebots
  2. die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, die häufig von Besucherinnen und Besuchern berührt werden zu regeln.

Weiterhin besteht unverändert die Pflicht der Kundinnen und Kunden zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Verkaufs- und Warenausgabestellen des Einzelhandels, abgeschlossenen Verkaufsflächen und überdachten Verkehrsflächen von Einkaufszentren.

Die Stadt Wedel reagiert auf den Wiederanstieg von Corona-Fallzahlen im Kreis Pinneberg und mahnt Gewerbetreibende und deren Kunden aber auch alle anderen Einwohnenden und Gäste der Rolandstadt, die Sicherheitsvorgaben des Landes Schleswig-Holstein diszipliniert einzuhalten. „Die Erfahrungen der ersten Corona-Welle haben gezeigt, dass wir die Fallzahlen im Griff behalten können, wenn jede und jeder in seinem Verantwortungsbereich die Abstands- und Hygieneregeln einhält“, sagte Bürgermeister Niels Schmidt.

Zugleich macht die Stadt auf die Informationen des Landes Schleswig-Holstein auf die Bestimmungen für Reiserückkehrer aufmerksam.

Wenn die Fallzahlen weiter steigen, dann – das zeigen Corona-Ausbrüche in anderen Kreisen – könnten die derzeit geltenden Lockerungen, die einen Betrieb von Gewerbe und Gastronomie erst ermöglichen, schnell wieder zurückgenommen werden. Die Stadt Wedel appelliert an Gastronomiebetreibende und deren Gäste, vor allem bei der Erfassung der Gästedaten nicht nachlässig zu werden. Im Falle einer Infektion unter den Gästen helfen diese Daten, Infektionsketten schnell nachzuverfolgen und einen Ausbruch unter Kontrolle zu halten. Zu den notwendigerweise zu erfassenden Daten gehören Erhebungsdatum und -uhrzeit, Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. Diese sind für einen Zeitraum von vier Wochen aufzubewahren und dann zu vernichten. Wichtig ist, dass die Daten aller Gäste erfasst werden und beispielsweise nicht nur die einer Person aus einer Gästegruppe.

Grundlage für die Regelung ist die Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Verkündet am 26. Juni 2020, in Kraft ab 29. Juni 2020). Für eine Nichtbeachtung der Regelungen sieht der Corona-Bußgeldkatalog des Landes Schleswig-Holstein zum Teil empfindliche Strafen vor.

Die vollständige Landesverordnung finden Sie hier.

 

Die Stadt Wedel bedankt sich bei allen, die durch ihr tägliches umsichtiges Handeln sich und ihre Mitmenschen vor einer Infektion mit dem Corona-Virus schützen!

 

 

 

Die wichtigsten Regelungen der Landesverordnung mit Bezug auf den Gastronomiebetrieb hier im Überblick:

                                                                                  

§ 7 Abs. 1

„Für den Betrieb von Gaststätten im Sinne des § 1 des Gaststättengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. November 1998 (BGBl. I S. 3418), zuletzt geändert durch Artikel 14 des Gesetzes vom 10. März 2017 (BGBl. I S. 420), gelten folgende zusätzliche Anforderungen:

1. der Betreiber erstellt nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept;

2. der Betreiber erhebt nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 die Kontaktdaten der Gäste;

3. der Betreiber verabreicht keine alkoholischen Getränke an erkennbar Betrunkene;

4. die gleichzeitige Bewirtung von mehr als 50 Gästen erfolgt nur, wenn das Hygienekonzept zuvor der zuständigen Behörde angezeigt worden ist.“

§ 4 Abs. 2

„Soweit nach dieser Verordnung Kontaktdaten erhoben werden, sind Erhebungsdatum und -uhrzeit, Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse für einen Zeitraum von vier Wochen aufzubewahren und dann zu vernichten. Sie sind auf Verlangen der zuständigen Behörde zu übermitteln, sofern dies zum Zwecke der Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen erforderlich ist. Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte von den erhobenen Daten keine Kenntnis erlangen. Eine anderweitige Verwendung ist unzulässig. Der zur Datenerhebung Verpflichtete hat Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, von dem Besuch oder der Nutzung der Einrichtung oder der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen. Soweit gegenüber dem zur Erhebung Verpflichteten Kontaktdaten angegeben werden, müssen sie wahrheitsgemäß sein; bei dienstlichen Tätigkeiten genügen die dienstlichen Kontaktdaten.“

Ansonsten macht es vielleicht auch noch einmal Sinn für die Abstandsregelungen zu werben.

§ 2 Allgemeine Anforderungen an die Hygiene; Kontaktbeschränkungen:
„(1) Im privaten und öffentlichen Raum ist zu anderen Personen ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten (Abstandsgebot). Dies gilt nicht,

1. wenn die Einhaltung des Mindestabstands aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht möglich ist;

2. wenn die Übertragung von Viren durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird;

3. bei Zusammenkünften zu einem gemeinsamen privaten Zweck mit bis zu 10 Personen,

4. für Angehörige des eigenen Haushalts und bei Zusammenkünften zu einem gemeinsamen privaten Zweck mit den Angehörigen eines weiteren Haushalts.

(2) Kontakte zu anderen Personen als den Angehörigen des eigenen Haushalts sind nach Möglichkeit auf ein Minimum zu beschränken.

(4) Ansammlungen im öffentlichen Raum und Zusammenkünfte zu privaten Zwecken mit mehr als 10 Personen sind unzulässig (Kontaktverbot), soweit in dieser Verordnung keine Ausnahmen vorgesehen sind. Dies gilt nicht für im selben Haushalt lebende Personen und Personen, die einem weiteren gemeinsamen Haushalt angehören.“

Hier geht es zur Online-Terminvergabe

Rathaus-Termine wie Passangelegenheiten oder die Anmeldung werden für Wedelerinnen und Wedeler noch leichter planbar. Nachdem der Wechsel vom System des „Nummer-ziehen-und-abwarten“ zur persönlichen Terminvergabe während der Corona-Hochphase von den Kundinnen und Kunden positiv gesehen wurde, setzt die Stadt Wedel ab 1. Juli den Wunsch nach verlässlicher Planbarkeit von Terminen konsequent um. Ausgehend vom Büro für Einwohnerservice (mit Dienstleistungen wie u.a. das Meldewesen oder Pass- und Ausweisangelegenheiten), sollen Schritt für Schritt weitere Fachdienste des Rathauses an die Online-Terminvergabe angeschlossen werden. So folgt auch die Online-Buchung für die Sozialen Services in Kürze.

Hier geht es zur Online-Terminvergabe

„Der Schritt in die Online-Terminvergabe ist ein Meilenstein sowohl für den Weg der Stadt Wedel zu noch mehr Bürgerfreundlichkeit als auch für den Fortschritt bei der Digitalisierung der Verwaltung. Die Erfahrungen der Coronakrise haben hier ganz eindeutig den Weg geebnet. Die Bürgerinnen und Bürger konnten die Vorteile einer Terminvergabe so bereits erleben und haben sie schätzen gelernt. Dass die Stadt Wedel für den Erhalt dieser gewünschten Regelung nun schnell und nachhaltig die technischen Voraussetzungen schafft, war da nur folgerichtig“, sagt Jörg Amelung, Leiter des Fachbereiches 3 „Innerer Service“, der die Einführung des Systems mit seinem Team geplant und umgesetzt hatte. Das neue System erhöht auch die Kapazitäten der Stadtverwaltung, Termine zu vergeben. Wegen der hohen Nachfrage während der vergangenen Wochen, war die telefonische Terminannahme mitunter überlastet – diesen Engpass soll das neue System nun beseitigen.

Nach dem Start am 1. Juli sind das „Einwohnermeldeamt“ genannte Büro für Einwohnerservice sowie die Services aus dem Bereich „Soziales“ ausschließlich per Terminvergabe erreichbar. Notfälle wie die Hilfe bei drohender oder akuter Obdachlosigkeit werden selbstverständlich auch ohne Termin bearbeitet. Außerhalb der Öffnungszeiten (siehe unten) bleibt die Rathaustür geschlossen, da eine sichere Führung der Besucherströme sonst nicht gewährleistet werden kann.

 

Online Terminvergabe im Wedeler Rathaus auf einen Blick:

 

Ab wann geht es los? Wie kann man einen Termin buchen?

Derzeit läuft die Einrichtungs- und Testphase des neuen online-gestützten Terminvergabesystems „FrontDesk“ in der Wedeler Stadtverwaltung. Ab Sonnabend, 20. Juni, können sich Wedelerinnen und Wedeler über das städtische Internetportal www.wedel.de  unter diesem Link zunächst für Anliegen im Bereich Einwohnerservice in das System klicken und freie Termine für das jeweilige Anliegen selbst anwählen und als Termin buchen. Zusätzlich können auch auf einem Berührungsbildschirm vor dem Büro für Einwohnerservice im Rathaus freie Termine gebucht werden. Nutzende erhalten in beiden Fällen einen Beleg mit der Buchungsnummer. Da alle freien Terminplätze bis Ende Juni bereits durch die telefonische Terminannahme vergeben sind, werden zu Beginn erst Termine ab dem 1. Juli wählbar sein.

Menschen, die das neue Online-System nicht nutzen können oder möchten, können ebenfalls und weiterhin auch telefonisch oder per E-Mail (Kontaktdaten noch einmal angeben?) Termine vereinbaren. Allerdings ist die Terminvereinbarung online der sichere Weg für Wedelerinnen und Wedeler, belegte Telefon-Leitungen zu umgehen, sodass die Online-Terminbuchung sich schon kurz und mittelfristig als hauptsächlich genutzte Methode etablieren soll.  

 

Was muss nach der Terminvergabe beachtet werden?

Wedelerinnen und Wedeler, die einen Termin gebucht haben, müssen bei ihrem Eintreffen zur festgesetzten Zeit im Rathaus auch dem Berührungsbildschirm ihre achtstellige Buchungsnummer eingeben. Dadurch werden die zuständigen Sachbearbeitenden über das Eintreffen informiert und können den Besuch in Empfang nehmen. Wichtig: Die Stadt ist hier auf die Hilfe der Kunden angewiesen: Denn wenn die Anmeldung über den Buchungscode nicht selbstständig erfolgt, können die Sachbearbeitenden keine Nachricht über das Eintreffen der jeweiligen Kunden erhalten und ihren Besuch nicht in Empfang nehmen.

 

Welche Vorteile hat die Online-Terminvergabe für Kunden?

Durch die Terminvergabe ist in publikumsreichen Fachdiensten wie dem Büro für Einwohnerservice und bei den Sozialen Services erstmals eine verlässliche Zeitplanung und effektivere Terminvorbereitung für Kunden möglich.

Effizient: Konnte man nach dem bisherigen Ziehen der Wartenummer den Wartebereich nicht verlassen, wird nun auch bei der Terminvergabe vor Ort eine feste Zeit angegeben, zu der Kunden sich einfinden müssen. Die Zeit bis dahin können sie beruhigt mit anderen Besorgungen überbrücken. Auf Wunsch können Kunden außerdem eine Mobilfunknummer hinterlegen und die praktische Erinnerungsfunktion nutzen. Den Termin zu versäumen wird damit fast unmöglich.

Gut vorbereitet: bereits bei der Terminvergabe erfahren Kundinnen und Kunden, welche Unterlagen für den Termin benötigt werden. Die derzeit noch häufigen zweiten Termine für das Beibringen fehlender Unterlagen können so vermieden werden.

Maßgeschneidert: Kundinnen und Kunden können sich ihre Wunschtermine aus dem zur Verfügung stehenden Sprechzeiten selbst aussuchen

Zuverlässig: Kundinnen und Kunden, die einen Termin online buchen, werden einen Tag vorher noch einmal automatisch an den Termin erinnert.

Sicher: Durch die Vermeidung von Wartezeiten kommt es im Rathaus selbst nicht mehr zu Ansammlungen von Wartenden. Gerade in Zeiten des weiterhin aktiven Coronavirus‘ ist dies ein entscheidender Faktor, um Infektionen zu vermeiden.

 

Welche Regelungen gelten bis zum Systemstart am 1. Juli?

Die zentrale Terminvergabe des Einwohnermeldeamtes ist unter der Telefonnummer 04103/ 707-237 zu erreichen. Die Telefonnummern des Services des Fachdienstes „Soziales“ lauten wie folgt:

Wohnberechtigungsscheine:  707-302

Wohngeld:                            707-266

Seniorenbüro:                       707-268

Heimsachgebiet:                   707-263

allg. Sozialhilfe: 707-262 und 707-362

Alle Services des Rathauses mit den jeweiligen Ansprechpartnern finden Wedelerinnen und Wedeler unter diesem Link

Die übrigen Fachdienste im Rathaus sind seit dem 2. Juni, wieder ohne Terminvergabe zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses zugänglich. Die Öffnungszeiten des Wedeler Rathauses sind Montag bis Mittwoch und Freitag von 8.30 bis 13.00 Uhr und Donnerstag 15.00 bis 19.00 Uhr.

 

(Stadt Wedel/Kamin)

Die Stadt Wedel möchte Ihren Einwohnerinnen und Einwohnern auch trotz Corona-Beschränkungen einen möglichst reibungslosen Service bieten. Darum weist die Stadtverwaltung noch einmal darauf hin, dass die Services des Fachdienstes „Ordnung und Einwohnerservice“ mit dem Einwohnermeldeamt (Anmeldungen, Personalausweis, Reisepass etc.) und die Dienstleistungen des Fachdienstes „Soziales“ (Sozialhilfe, Wohngeld etc.) weiterhin ausschließlich per Termin zur Verfügung stehen.

In den vergangenen Wochen hatte die Verwaltung jeweils persönliche Termine mit den Einwohnerinnen und Einwohnern vereinbart, um die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. Die Erfahrungen dieser Zeit haben gezeigt, dass sich so die jeweiligen Wartezeiten der Besuchenden vor allem im Bereich Einwohnerservice verringert und Bürgerinnen und Bürger diese Regelung positiv aufgenommen haben.

In den vergangenen Tagen hatten jedoch zunehmend Besucherinnen und Besucher ohne Termin das Rathaus aufgesucht. Diese mussten, wenn keine absolute Dringlichkeit der Fälle vorlag, mit dem Hinweis abgewiesen werden, dass Sie zunächst telefonisch oder per E-Mail einen Termin vereinbaren müssten. Durch die konsequente und eng getaktete Terminvergabe, um möglichst viele Anliegen bearbeiten zu können, stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachdienste „Ordnung und Einwohnerservice“ und „Soziales“ kaum zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung, um zusätzliche Fälle reibungslos und ohne Wartezeiten erledigen zu können.

Die Stadt Wedel richtet sich deshalb noch einmal mit der dringenden Bitte an Wedelerinnen und Wedeler, für Anliegen in den Fachdiensten „Ordnung und Einwohnerservice“ und „Soziales“ bequem per Telefon oder E-Mail einen Termin zu vereinbaren. So können Wartefrust und vergebliche Wege vermieden werden, da Personen in diesen Bereichen ohne Termin weiterhin nur bedient werden können, wenn ein dringender Notfall vorliegt. Liegt ein solcher Notfall nicht vor müssen diese Personen noch einmal wiederkommen. Gleichzeitig werden so Ansammlungen von Wartenden in den besonders frequentierten Bereichen des Rathauses vermieden und so Besuchende und Mitarbeitende besser geschützt.

Die zentrale Terminvergabe des Einwohnermeldeamtes ist unter der Telefonnummer 04103/ 707-237 zu erreichen. Die Telefonnummern des Services des Fachdienstes „Soziales“ lauten wie folgt:

Wohnberechtigungsscheine:  707-302

Wohngeld:                            707-266

Seniorenbüro:                       707-268

Heimsachgebiet:                   707-263

allg. Sozialhilfe:       707-262 und 707-362

Alle Services des Rathauses mit den jeweiligen Ansprechpartnern finden Wedelerinnen und Wedeler hier.

Die übrigen Fachdienste im Rathaus sind ab Dienstag, 2. Juni, wieder ohne Terminvergabe zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses zugänglich. Die Öffnungszeiten des Wedeler Rathauses sind Montag bis Mittwoch und Freitag von 8.30 bis 13.00 Uhr und Donnerstag 15.00 bis 19.00 Uhr.

Erstellt von Stadt Wedel/Kamin

Die Stadt Wedel hat durch ein rasches Zusammenspiel von Verwaltung und Bauhof, die Auflagen zur Öffnung der städtischen Spielplätze bereits am ersten Tag umgesetzt, sodass Kinder dort nun wieder spielen können.  Eine neue Schleswig-Holsteinische Landesverordnung hatte am Donnerstagabend, 30. April, Die Öffnung von Kinderspielplätzen – allerdings unter Auflagen – ab dem 4. Mai freigegeben.  

Eine der entscheidenden Auflagen war dabei die Erstellung eines Hygienekonzeptes und das sichtbare Aushängen der wichtigsten Hinweise zum sicheren Spielen vor dem Hintergrund der Coronakrise. In Abstimmung mit anderen Kommunen des Kreises Pinneberg waren Regularien für Wedel am Montagmorgen erarbeitet worden. Bereits am Montagnachmittag hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wedeler Bauhofs die entsprechenden Plakate an allen öffentlichen Spielplätzen angebracht. Insgesamt verfügt und unterhält die Stadt Wedel 43 Kinderspielplätze für die Altersgruppe 6 bis 12 Jahre.

Ausgenommen von der Öffnung sind die Fußball- und Bolzplätze, die folgenden Spielplätzen angegliedert sind: Im Grund, Galgenberg, Heinrich-Schacht-Straße, Strandbad, Hellgrund, Hans-Böckler-Platz, Waldspielplatz, Geesthang, und Ansgariusweg. Da Bolzplätze von der Funktion her vor allem von Gruppen genutzt werden, und damit das Wahren von Abstandsregeln nur schwer zu erreichen ist, sollen diese Bereiche noch geschlossen bleiben. Die angegliederten Spielplätze können jedoch unter Einhaltung der sicherheitshinweise genutzt werden

Diese Hinweise sind auf dem Plakat zu finden und lauten folgendermaßen:

• Öffnungszeiten täglich: 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr.

• Der Aufenthalt ist nur gestattet…
… allein
… in Begleitung einer weiteren Person
… oder in Begleitung von im selben Haushalt lebenden Personen (max. 5 Personen)

• Es ist zu anderen Personen ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten.

• Das Spielen in Gruppen muss unterbleiben. Deshalb sind auch öffentliche Fußball- und Bolzplätze noch immer gesperrt.

• Öffentliche und private Veranstaltungen sowie öffentliche Zusammenkünfte und Ansammlungen sind untersagt.

• Benutzung je eines Spielgerätes bitte nur durch ein Kind zur Zeit.

 

Die Stadt Wedel weist zudem darauf hin, dass auch die außerhalb von Coronazeiten üblichen Hygienemaßnahmen wie gründliches Waschen von Händen und Gesicht nach dem Spielplatzbesuch weiterhin Gültigkeit haben. Sie bedankt sich schon jetzt bei Kindern und Eltern, dass sie durch das Einhalten der Hinweise, das Spiel auf den Spielplätzen der Stadt deutlich sicherer machen.

 

(Stadt Wedel/Kamin)

Gute Nachrichten für Wedeler Eltern, deren Kinder für das städtische Angebot der Schulkinderbetreuung angemeldet sind: Das Land Schleswig-Holstein hat ähnlich wie bei den Kita-Gebühren auch für die Schulkinderbetreuung Ausgleichsmittel bereitgestellt und schriftlich zugesichert. Daraufhin hat Bürgermeister Niels Schmidt in Abstimmung mit der Politik eine Erstattung der Gebühren für die Zeit des Corona-Ausfalls beschlossen.

Da der Abstand zum nächsten monatlichen Gebühren-Einzugstermin zu gering ist, werden die Gebühren im Mai zwar noch einmal abgebucht, es erfolgt dann aber zeitnah eine entsprechende Gebühren-Erstattung für die Zeit, in der die Schülerinnen und Schüler wegen der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus‘ die Schulkinderbetreuung der Stadt Wedel nicht besuchen durften.   

„Wir sind sehr froh, dass uns das Land die Mittel zur Verfügung stellt, um Familien mit Kindern, die ja besonders hart von den Corona-Einschränkungen betroffen sind, wenigstens finanziell ein wenig entlasten können“, sagt Bürgermeister Niels Schmidt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulkinderbetreuung der Stadt Wedel haben die Zeit, in der nur eine Notbetreuung gestattet war genutzt, um zahlreiche Angebote für Kinder und Familien auch online zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus entwickeln sie Konzepte weiter, wie im Falle weiterer Einschränkungen zusätzliche Angebote auch digital erreichbar sein könnten. (Stadt Wedel/Kamin)

  • Spenden in Höhe von 175.000 Euro eingegangen
  • 90 Spender, davon rund 70 Privatpersonen und 20 Firmen
  • 68 Wedeler Kleinunternehmern und Soloselbständige bekommen Unterstützung durch den Hilfsfonds Wedel
  • Weitere Antragstellungen sind bis zum 3. Mai 2020 möglich

Der „Hilfsfonds Wedel“ wurde vor rund drei Wochen von der Stadt Wedel, der Stadtsparkasse Wedel, Wedel Marketing und den Kaufleuten Wedel ins Leben gerufen. Seitdem ist einiges passiert: Dank des Engagements von Wedeler Firmen und Bürgern sind bisher Gelder in Höhe von 175.000 Euro auf das Konto des „Hilfsfonds Wedel“ eingezahlt worden. Beachtlich ist neben der großzügigen Unterstützung von rund 20 Wedeler Firmen auch das finanzielle Engagement der Wedeler Bürgerinnen und Bürger. Über 70 Privatpersonen haben zwischen 20 und 10.000 Euro gespendet.

Nachdem in den vergangenen beiden Wochen bereits Wedeler Kleinunternehmen und Soloselbständige 107.000 Euro aus den Geldern des „Hilfsfonds Wedel“ erhalten haben, hat am Dienstag dieser Woche die Vergabe-Kommission erneut getagt. Bürgermeister Niels Schmidt, Marc Cybulski (Stadtsparkasse), Claudia Reinhard (Wedel Marketing), Volker Klein (Kaufleute Wedel) und Irmgard Jasker haben 35 neue Anträge gesichtet und eine weitere Weiche für weitere Vergaben gestellt. 26 Anträge konnten bewilligt werden, da sie folgende Kriterien erfüllten. Die Antragsteller haben:

  • ein Ladenlokal,
  • Angestellte,
  • einen Wedel-Bezug oder
  • ein Geschäft/Unternehmen/Restaurant, das für die Infrastruktur der Stadt Wedel von Bedeutung ist und dessen Wegfall im Straßenbild sowie im Netzwerk der Treffpunkte öffentlichen Lebens in Wedel kaum wieder zu schließende Lücken hinterlassen würde.

Jeder Zahlungsempfänger kann sich über eine finanzielle Unterstützung von bis zu 3.000 Euro freuen. Für Unternehmen und Soloselbständige, die von den Folgen der Kontaktsperre weiniger hart betroffen sind, wurde die Auszahlung von kleineren Beträgen beschlossen.

„Der Hilfsfonds Wedel konnte Dank dem unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten nicht nur schnell ins Leben gerufen werden, auch die weitere Abwicklung läuft zügig, da das Geld jetzt und nicht erst in mehreren Wochen gebraucht wird,“ teilt Claudia Reinhard, Wedel Marketing, mit. In dieser Woche werden Zahlungen in Höhe von 58.500 Euro angewiesen.

Damit sinkt der Kontostand auf rund 10.000 Euro.

Marc Cybulski, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Wedel, dazu:
„Wir rechnen in den kommenden Tagen zwar mit weniger Anträgen, da ab Anfang Mai wieder einige Händler ihre Läden öffnen können. Dennoch gibt es noch zahlreiche existenzbedrohende Engpässe, die überbrückt werden müssen. Daher hoffen wir, dass die Zahlungsbereitschaft der Wedeler Firmen und Privatperson weiterhin anhält,“

Vorerst bis zum 3. Mai 2020 können Anträge eingereicht werden. „Sollten nach Bearbeitung dieser Anträge noch Gelder zur Verfügung stehen, werden wir natürlich auch nach dem 3. Mai Anträge entgegennehmen,“ so Marc Cybulski.

Die Anträge für Kleinunternehmen und Soloselbständige können hier heruntergeladen werden und per E-Mail an hilfsfonds-wedel@wedelmarketing.de eingesendet werden. Fragen in Bezug auf die Antragsstellung werden per E-Mail oder telefonisch unter folgenden Telefonnummern beantwortet:

Stadtsparkasse Wedel, Herr Cybulski: 04103-966230
Stadt Wedel, Wirtschaftsförderung, Herr Baehr: 04103-707234
Wedel Marketing, Frau Reinhard: 04103-707707.  

Wer helfen möchte, kann ab sofort Geld auf das folgende Konto überweisen:
Kontonummer-IBAN: DE18221517300015020175

Kontoinhaber: Wedel Marketing
Kreditinstitut: Stadtsparkasse Wedel
BLZ: 22151730
BIC: NOLADE21WED
Stichwort: „Hilfsfonds Wedel“

„Wir bedanken uns herzlich bei allen Privatleuten und Unternehmen, die bisher gespendet haben. Das zeugt von großer Solidarität in Wedel und trägt dazu bei, dass Wedel nach der Pandemie nicht völlig anders aussieht als zuvor,“ teilt Bürgermeister Niels Schmidt mit.

Erstellt von Stadt Wedel/Kamin

Auch während der Coronakrise hat die Stadt Wedel den größten Teil ihres Angebots an Serviceleistungen - trotz geschlossener Rathaustüren – per Telefon, E-Mail oder durch Terminvergabe aufrechterhalten können. Eine Liste der Verwaltungsservices, die auch seit Beginn der Coronakrise und natürlich auch weiterhin verfügbar sind (viele davon bequem per Telefon und E-Mail), finden sie hier.

Ab Montag, 20. April 2020, erfolgt nun ein weiterer behutsamer Schritt in Richtung Normalisierung des Arbeitsbetriebes. Dann werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Terminvergabe bei Anliegen, die nicht fernmündlich oder online geregelt werden können, deutlich ausweiten. Im Unterschied zur aktuellen Situation, bei der Termine nur an Personen mit besonders dringlichen Anliegen vergeben worden waren, werden Termine nun generell und auch ohne eine vorliegende Dringlichkeit vergeben. Wedelerinnen und Wedeler müssen dazu weiterhin zunächst per E-Mail oder Telefon Kontakt zu den zuständigen Fachdiensten aufnehmen und erhalten dann schnellstmöglich einen Termin und alle dafür notwendigen Details und Informationen. Die zuständigen Stellen können direkt bei www.wedel.de über den Zuständigkeitsfinder, die Serviceliste, die zentrale E-Mail-Adresse info@stadt.wedel.de  oder über die zentrale Rathausnummer 04103/ 707-0 ermittelt und erreicht werden.

„Die weitere Ausdehnung des Publikumsverkehrs, über den schon jetzt bei verschlossenen Rathaustüren regulär laufenden Verwaltungsbetrieb hinaus, soll dafür sorgen, dass sich Anliegen der Bürgerinnen und Bürger nicht unnötig stauen. Außerdem können wir so wichtige Erfahrungen zu den Abläufen vor dem Hintergrund des Abstandsgebotes sammeln.   So schaffen wir schon jetzt die Grundlage für einen reibungsloseren Übergang, wenn in einer späteren Phase das Rathaus und die Außenstellen wieder regulär öffnen können“, sagt Bürgermeister Niels Schmidt.

Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Wedel waren während der vergangenen Wochen zahlreiche zur Sicherung der Funktionalität der Verwaltung in einer Mischung aus Schicht- und Homeofficebetrieb aktiv und hatten so weiter für Bürgeranfragen zur Verfügung gestanden. Für Sie gilt ab Montag wieder eine generelle Präsenzpflicht an den Arbeitsplätzen im Rathaus und in den Außenstellen, dafür werden, wo nötig auch Büromöbel verschoben, um den notwendigen Sicherheitsabstand von zwei Metern einhalten zu können. In publikumsintensiven Bereichen wurden zum Schutz aller Beteiligten am Ende der vergangenen Woche Schutzscheiben aus Plexiglas auf den Schreibtischen installiert. Homeoffice-Plätze, die einen vollwertigen Arbeitseinsatz ermöglichen, sollen allerdings auch weiter genutzt werden.

Eltern sollen Beiträge für Kita, Hort und Tagespflege für zwei Monate erlassen werden.

- Land Schleswig-Holstein legt 50-Millionen-Euro-Soforthilfeprogramm auf

- Träger sollen April-Beiträge nicht einziehen, Entscheidung für Mai folgt

- Kreis Pinneberg legt Regelung für Sozialstaffel und Kindertagespflege fest

- Beitragsentlastung für Schulkindbetreuung muss separat geregelt werden

Das Land Schleswig-Holstein möchte vor dem Hintergrund der Coronakrise und dem dadurch bedingten Ausfall der regulären Kinder-Betreuungsangebote allen Eltern die Beiträge für Kita, Hort und Tagespflege für zwei Monate erlassen. Dafür will das Land die Kommunen mit 50 Mio. Euro aus dem Corona-Soforthilfeprogramm unterstützen. Das Land erarbeitet hierzu eine entsprechende Richtlinie. Die konkrete Abwicklung der Entlastung soll vor Ort durch die Kommunen erfolgen.

Der Kreis Pinneberg schlägt deshalb in Abstimmung mit den Kommunen vor, dass den Trägern der Kindertageseinrichtungen empfohlen wird, die Elternbeiträge für den Monat April nicht einzuziehen. Die Stadt Wedel trägt diesen Vorschlag mit und hat am Donnerstag die Träger bereits entsprechend informiert. Das konkrete Verfahren der Erstattung ist derzeit noch unklar.

Träger, die in der Zeit zwischen den nicht eingezogenen Beträgen und den Soforthilfezahlungen des Landes finanzielle Probleme befürchten, können sich an die Stadt wenden, um gemeinsam mögliche Lösungen auszuloten. Diese Vorgehensweise betrifft zunächst nur die Beiträge für den Monat April. Ob auch die Elternbeiträge für den Monat Mai oder den Monat März rückwirkend nicht eingezogen werden sollen, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Als weiteren Punkt empfiehlt der Kreis Pinneberg den Kommunen, nach eigenem Ermessen auch die Beiträge für Kinder in Notbetreuung zu stunden oder zu erlassen. Hier prüft die Stadt Wedel derzeit noch, ob sie dieser Empfehlung folgen kann.

Darüber hinaus hat der Kreis Pinneberg bereits folgende Regelungen angekündigt:

-  Elternbeiträge für den Bereich der Kindertagespflege: Diese werden durch den Kreis an jene Eltern erstattet, deren Kindertagespflegeperson im Zuge der aktuellen Situation die Betreuung eingestellt hat.

-  Die Aufwendungen für die Sozialstaffel leistet der Kreis erstmal grundsätzlich weiter. Eine entsprechende gleichsetzende Behandlung mit den Kita- Beiträgen erfolgt dann auf Grundlage im Raum stehenden Landesrichtlinie. Die Differenzkosten sind grundsätzlich von diesem Erstattungsverfahren nicht betroffen und werden vom Kreis wie bisher auch fortgezahlt.

-  Beiträge, die durch die Eltern an die Hamburger Träger entrichtet werden: hier empfiehlt der Kreis Pinneberg eine Erstattung im April durch die jeweilige Wohnortgemeinde. Auch hier findet der finanzielle Ausgleich im Nachgang durch die Landesmittel statt.

Schulkindbetreuung (SKB) der Stadt Wedel bedarf einer Extra-Regelung:

Die Schulkindbetreuung (SKB) der Stadt Wedel, die derzeit mit Ausnahme der Notbetreuung wegen der Corona-Schutzmaßnahmen ebenfalls nicht stattfindet, fällt nicht unter das Soforthilfeprogramm des Landes zur Erstattung von Kita-Gebühren und muss deshalb gesondert betrachtet werden.

Die kommunalen Spitzenverbände haben die Landesregierung in dieser Frage bereits aufgefordert, eine ähnliche Regelung wie für die Kita-Beitragserstattung auch für Angebote wie die Schulkindbetreuung aufzulegen. Sollte dies nicht geschehen, müssten die jeweiligen Kommunen eine Rückerstattung aus eigener Tasche ohne Unterstützung des Landes zahlen. Eine solche Entscheidung müsste wegen der direkten Folgen für den Haushalt vom Rat der Stadt Wedel getroffen werden.

Die Stadt Wedel wird die Beiträge deshalb für den Monat April wie gewohnt einziehen und bittet um Verständnis dafür, dass Politik und Verwaltung in dieser Frage noch Zeit benötigen, um eine rechtssichere Regelung für die Entlastung von Familien zu erarbeiten.

Erstellt von Stadt Wedel/Kamin

Stadt, Stadtsparkasse, Wedel Marketing und Kaufleute rufen zur Unterstützung für von Corona-Krise betroffene Kleinunternehmen auf und eröffnen Hilfsfonds Wedel.

  • Privatleute und weniger hart getroffene Betriebe können Solidarität zeigen und auf das „Hilfsfonds Wedel“- IBAN: DE18221517300015020175 einzahlen
  • Stadtsparkasse Wedel setzt starkes Startsignal und zahlt für schnelle Hilfe 100.000 Euro ein
  • Betroffene Betriebe können jeweils bis zu 3000 Euro Unterstützung erhalten
  • Anträge stehen ab sofort  hier bereit
  • Breit aufgestellte Kommission entscheidet über Auszahlung
  • Mögliches überschüssiges Geld kommt anschließend sozialen Einrichtungen in Wedel zu Gute

Die Stadt Wedel hält in schweren Zeiten zusammen: Um Wedeler Kleinunternehmen und Soloselbstständigen, die durch die bestehende Kontaktsperre zur Eindämmung des Coronavirus besonders betroffen sind, durch die Krise zu helfen, legen die Stadt, die Stadtsparkasse WedelWedel Marketing und der Zusammenschluss der Wedeler Kaufleute den „Hilfsfonds Wedel“ auf. Aus dem Hilfsfonds sollen Wedeler Kleinunternehmen mit nicht mehr als zehn Beschäftigten und Soloselbstständige mit einem kurzen Antrag unbürokratisch bis zu 3000 Euro Soforthilfe erhalten können. Die lokale Wedeler Initiative wendet sich mit einem Hilfeaufruf an alle Wedelerinnen und Wedeler, die mit einem selbst gewählten Geldbetrag mithelfen möchten, dass gerade die kleinen Betriebe und Soloselbstständigen, die Krise überstehen.

Die Anträge stehen hier zum Download bereit 

Gerade kleine Geschäfte oder Soloselbstständige treffen die Laden- und Restaurant-Schließungen oder die Untersagung von Dienstleistungen wie Fußpflege besonders hart: Während die Zahlungen für Ladenmiete oder Mitarbeitergehälter und Kredite weiterlaufen müssen, sinken auch bei kreativen Betriebsideen wie selbst organisierten Lieferservices die Einnahmen rapide und oft sogar auf Null. Viele Wedeler Betriebe kommen so unverschuldet in existenzielle Not. „Es ist nicht auszuschließen, dass viele Geschäfte, Restaurants und Soloselbstständige, durch die Folgen der Coronakrise schließen müssen und sich das Wedeler Stadtbild vor allem in der Bahnhofstraße massiv verändert – und auf diese Weise wichtige Teile der Stadtlandschaft, die Wedel so lebenswert machen, unwiderruflich verloren gehen. Hier hoffen wir, gemeinsam gegensteuern zu können und wenigstens die größte Not zu lindern“, wirbt Bürgermeister Niels Schmidt für Unterstützung.

In der aktuellen Lage ist vor allem schnelle Unterstützung gefragt. Damit die Hilfe ohne Verzug starten kann, hat die Stadtsparkasse Wedel bereits jetzt aus eigenen Mitteln 100.000 Euro in den „Hilfsfonds Wedel“ eingezahlt. Dass trotz dieser großen Summe auch die Wedelerinnen und Wedeler und die weniger stark betroffenen Unternehmen der Rolandstadt gefragt sind, den Fonds für eine nachhaltige Wirkung zu unterstützen erläutert Marc Cybulski, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Wedel: „Die 100.000 Euro sollen schnell die allergrößten Lücken schließen und sofort bereit stehen, doch je länger die Vorgaben wie Ladenschließungen anhalten, desto mehr Wedeler Unternehmen werden in Schwierigkeiten geraten und desto mehr braucht auch der Hilfsfonds einen langen Atem und finanzielle Mittel, hier werden dann die ab jetzt eingehenden Gelder wichtig.“

Dafür zählt für die Initiatoren jeder Betrag egal wie groß oder klein: „Jeder Betrag, der auf das Hilfsfonds-Konto eingezahlt wird ist wichtig und ein Zeichen für die Solidarität und den Zusammenhalt in unserer Stadt, auch viele kleine Beträge können sich schnell zu einer substanziellen Hilfe für die kleinen Geschäfte und ihre Angestellten aufsummieren“, sagt Claudia Reinhard vom Wedel Marketing. Wichtiger Hinweis für Personen und Unternehmen, die helfen wollen: Weil wegen der Kürze der Zeit für den Hilfsfonds keine gemeinnützige Vereinsstruktur eingerichtet werden konnte, wird es nicht möglich sein, eine Spendenquittung zu erhalten. „Wer wirklich helfen möchte, den hält das hoffentlich nicht ab“, sagt Claudia Reinhard.

Die Anträge für Kleinunternehmen können ab sofort hier heruntergeladen werden und per E-Mail an hilfsfonds-wedel@wedelmarketing.de eingesendet werden. Fragen in Bezug auf die Antragsstellung werden telefonisch unter folgenden Telefonnummern beantwortet:

Stadtsparkasse Wedel, Herr Cybulski: 04103-966230

Stadt Wedel, Wirtschaftsförderung, Herr Baehr: 04103-707234

Wedel Marketing, Frau Reinhard: 04103-707707.   

Wichtige Unterstützung kommt schon jetzt vom Zusammenschluss der Wedeler Kaufleute. „Als wir gehört haben, worum es bei der Idee geht, waren wir sofort mit im Boot, um den Wedeler Geschäftsleuten, die besonders unter der Krise leiden, zu helfen. Und wir hoffen, dass weitere Unternehmen, die nicht so stark von der Krise beeinträchtigt sind auch mitziehen“, sagt Volker Klein von den Wedeler Kaufleuten.

Die Entscheidung, wer Geld aus dem Hilfsfonds Wedel erhalten wird, trifft eine breit aufgestellte Kommission. Sie besteht aus Bürgermeister Niels Schmidt, Marc Cybulski (Stadtsparkasse), Claudia Reinhard (Wedel Marketing), Volker Klein (Kaufleute Wedel), Stadtpräsident Michael Schernikau und Irmgard Jasker. Sollten Mittel aus dem Hilfsfonds nicht abgerufen werden, wird das übrige Geld an soziale Projekte in Wedel weitergegeben.

Wer helfen möchte, kann ab sofort Geld auf das folgende Konto überweisen:
Kontonummer-IBAN: DE18221517300015020175
Kontoinhaber: Wedel Marketing
Kreditinstitut: Stadtsparkasse Wedel
BLZ: 22151730
BIC: NOLADE21WED
Stichwort: „Hilfsfonds Wedel“

Erstellt von Stadt Wedel/Kamin

Die Bundesregierung hat am 23.03.2020 finanzielle Soforthilfen (Zuschüsse) für kleine Unternehmen in allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten auf den Weg gebracht. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass das vom Land Schleswig Holstein angekündigte Nothilfeprogramm kurzfristig starten kann. Es ist vorgesehen, dass die Antragstellung und Abwicklung in Schleswig-Holstein über die IB.SH erfolgt.

Ab sofort unterstützt die Wirtschaftsförderung des Kreises Pinneberg (WEP) Selbstständige und Kleinstunternehmen bei der Antragstellung zum Corona-Sofortprogramm (Bundesprogramm). Interessierte melden sich bei WEP Berater Kristian Lüdtke unter Telefon 04120-70 77 50.

In Schleswig-Holstein wird die Investitionsbank Schleswig-Holstein das Programm abwickeln. Die Anträge sind online auf den Seiten der Investitionsbank verfügbar

Zur Seite der IB.SH

Das Antragsformular finden Sie auch hier: Antrag auf Gewährung einer Soforthilfe (PDF 154KB, Datei ist nicht barrierefrei)

 

Angesichts der Corona-Krise äußert sich Stadtpräsident Michael Schernikau über die nächsten Schritte der Kommunalpolitik in Wedel:

Liebe Wedelerinnen und Wedeler,

die allgemeine Nachrichtenlage zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus ist so transparent und allgegenwärtig, dass es kein Beispiel dafür gibt. Die Coronakrise betrifft alles und jeden und es ist so konsequent wie erforderlich, dass auch alle und jeder sich an der Bekämpfung der Ausbreitung des Virus beteiligen, mindestens, indem sie den öffentlichen Anordnungen Folge leisten und ihre Sozialkontakte zum Schutz für sich selbst und der Gesellschaft auf das Nötigste minimieren.

Das ist eine Selbstverständlichkeit und muss nicht diskutiert werden!

Wedel ist gut aufgestellt, die Anordnungen des Landes und des Kreises werden von den allermeisten Bürgern ernst genommen und befolgt. Es bleibt zu hoffen und von allen Bürgern darauf hinzuwirken, dass auch die wenigen offensichtlich uninfomierten oder ignoranten Personen an ihrem Umfeld merken, dass zurzeit etwas nicht stimmt, um sich dann ebenfalls situationsangemessen zu verhalten. Nur so kann die vielerorts geforderte Ausgangsperre noch vermieden werden.

Liebe Wedelerinnen und Wedeler,

als Vorsitzender der Wedeler Ratsversammlung ist es meine Aufgabe, die politische Funktion der Stadt im Zusammenwirken mit der Verwaltungsspitze, also dem Bürgermeister, sicherzustellen. Insoweit stellt sich mir die Situation in drei Phasen dar.

Die erste Phase reicht bis zu dem Zeitpunkt, bis die eingeleiteten Maßnahmen greifen und wir innerhalb der Metropolregion Hamburg und dem Land Schleswig-Holstein die Spitze Infektionskurve erreicht haben und die Zahl der Neuinfektionen stagniert und zu sinken beginnt. Diese Phase wird maßgeblich durch den Bürgermeister und die Eingriffs- und Ordnungsverwaltung einerseits und andererseits durch das disziplinierte Verhalten eines jeden Bürgers geprägt, und der ursprüngliche Appell, inzwischen Anordnung: “Minimieren Sie Ihre sozialen Kontakte und vermeiden Sie aushäusige Aufenthalte“ kann nicht oft genug wiederholt werden. Dieser Zeitpunkt wird aller Voraussicht frühestens zum Ende der kommenden Woche, also Ende März, erreicht sein. Sollte dies nicht erreichbar sein oder werden, werden sich Maßnahmen und Krise nochmals erheblich verschärfen. Das möchte keiner und deswegen nochmals meine Bitte an Ihre eigene Disziplin.

Die zweite Phase wird diejenige Zeit sein, die wir, das meint Politik und Verwaltung, brauchen werden, die bis dahin eingetretenen Folgen zu bewerten und uns mit den Folgen und dem damit verbundenen Umgang auseinanderzusetzen und Lösungen für die aufscheinenden Probleme zu finden. Diese Phase beinhaltet für Sie als Bürgerinnen und Bürger keinen anderen Umgang mit der Krise als in der ersten Phase. Für die Wedeler Ratsversammlung und die Fraktionen indes wird diese Arbeit unter erheblich erschwerten Bedingungen zur Erhaltung der Funktion der Selbstverwaltung beginnen und Möglichkeiten ersonnen werden müssen, wie Sitzungen unter Einhaltung des Gebots der Öffentlichkeit, der Gehörsgewährung, der Wahrung der Abstimmungsverhältnisse etc. abgehalten werden können. In diesem Zusammenhange wird ein konstruktiver Einigungswille Voraussetzung für ein Gelingen sein. Diese Phase wird nach den heutigen Einschätzungen und vor dem Hintergrund der ohnehin bestehenden Sitzungspause vermutlich in die ersten zwei Aprilwochen fallen, wobei ich beabsichtige mich hierzu zu Beginn dieser Phase mit den Fraktionsvorsitzenden im Ältestenrat abzustimmen.

Die dritte Phase wird einsetzen, wenn die Maßnahmen aus der ersten Phase zurückgenommen werden und die Lage zumindest im Griff, wenn auch noch nicht überwunden ist. Diese Phase wird für alle eine veränderte Gesellschaft bedeuten. Für uns hier in Wedel muss diese Phase bedeuten, dass wir uns mit den konkreten Folgen unmittelbar und sehr schnell befassen. Das Gesicht der Bahnhofstrasse mit den noch zahlreichen Einzelhandelsgeschäften, die Wedeler Handwerks- und Gastronomiebetriebe, der Wedeler Mittelstand und alle sozialen Einrichtungen, Vereine und Verbände werden nur dann in der Art und Weise erhalten werden können, wenn alle sich darauf konzentrieren, Wedel in seinem Bestand als lebens- und liebenswerte Stadt zu erhalten.

Diese Phase müssen wir alle Politik, Verwaltung, jedes einzelne Unternehmen und jeder einzelne Bürger bereits jetzt fest in den Blick nehmen.

Bleiben Sie gesund!

Herzlichst,

Ihr Stadtpräsident

Michael Schernikau

Erstellt von Stadt Wedel/Kamin

21. März 2020, 01:04 Uhr Zusammenhalten durch Abstandhalten: Plakate informieren

Die Stadt Wedel hat begonnen, Einwohnerinnen und Einwohner mit Plakaten im Stadtgebiet auf die wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen zur Eindämmung des Coronavirus hinzuweisen. Seit Freitag werden die Plakate sukzessive in Wedel aufgehängt, um Wedelerinnen und Wedeler darauf hinzuweisen, dass jede und jeder einzelne mit sehr einfachen Maßnahmen einen wichtigen Teil dazu beitragen kann, dass sich das Virus langsamer ausbreitet und so das Gesundheitssystem vor Überlastung geschützt wird. Denn eine Erkenntnis ist wichtig: Jede Übertragung, die durch umsichtiges Handeln verhindert werden kann, schützt nicht nur einenamenlose „Risikogruppe“, sondern eine Mutter, einen Vater, eine Tochter, eine Freundin oder einen Großvater. (Stadt Wedel/Kamin)

Aufgrund der aktuellen Lage erreichen Sie die Mitarbeiter Herrn Osterloh per Telefon 707-266 oder Email t.osterloh(at)stadt.wedel.de und Frau Hörburger per Telefon 707-336 oder Email v.hoerburger(at)stadt.wedel.de.

Nehmen Sie telefonisch oder per Email Kontakt zu uns auf. Anträge stellen Sie bitte per Fax oder postalisch. Gerne können Sie diese auch in den Rathausbriefkasten einwerfen. Soweit Sie Originale einreichen, machen Sie dies bitte kenntlich. Wir fertigen die benötigten Kopien und schicken Ihnen Ihre Originale per Post zurück.

Wir tun unser Bestes, Ihr Anliegen so schnell wie möglich zu bearbeiten. 

Bitte überprüfen Sie hier https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/W/wohnen/wohngeld.html, ob sich ggf. ein Wohngeldanspruch errechnet. Wedel ist in der Mietenstufe 6.

Soweit Ihre Einkünfte überwiegend/ völlig wegfallen sind und Sie keine finanziellen Rücklagen haben, mit denen Sie den Engpass zusammen mit Wohngeld für einige Zeit überbrücken können, wenden Sie sich bitte an das Jobcenter Wedel, Hafenstr. 32, Telefon 04103/ 18809-12 und 13 und 14.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
https://jobcenter-kreis-pinneberg.de/index.php/ansprechpartner/item/640-leistungszentrum-wedel

 

Im Zuge der weiter verschärften Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sind seit dem Vormittag des 18. März 2020 alle Spielplätze und Freizeitsportsplätze (also auch Bolzplätze und ähnliche öffentliche Bereiche) im Wedeler Stadtgebiet geschlossen worden. Der Bauhof der Stadt Wedel sperrt derzeit die Spielplätze ab und bringt entsprechende Hinweisschilder an. Auch Betreiber von Wohnanlagen, die über einen Spielplatz verfügen werden derzeit von der Stadt Wedel informiert, dass die Spielplätze geschlossen werden müssen.

Zwar geht von den Spielplätzen selbst keine direkte Infektionsgefahr aus, allerdings durchkreuzt das freie Spielen größerer und kleinerer Gruppen von Kindern und Jugendlichen das Ziel der Behörden, durch die Unterbrechung der Übertragungskette die Ausbreitung des Coronavirus so entscheidend zu verlangsamen, dass das Gesundheitssystem durch die Verbreitung des Virus nicht überfordert wird. Gerade beim Zusammentreffen von Kindern in der Spielsituation, kann die Einhaltung der empfohlenen Sicherheitsvorgaben (Mindestabstand von zwei Metern, Beachtung der Hygienevorgaben) nicht sicher gewährleistet werden.

Inzwischen sind der Stadt Wedel bereits Fälle gemeldet worden, in denen das Absperrband an Spielplätzen mutwillig entfernt wurde. Die Stadt Wedel bittet Einwohnerinnen und Einwohner deshalb noch einmal eindringlich darum, die Sperrungen zu respektieren. Die Uneinsichtigkeit und Gedankenlosigkeit einzelner läuft dem durch Schul- und Kitaschließungen beabsichtigten Eindämmungsplan der Behörden zuwider und gefährdet so nicht nur die Übertretenden selbst sondern auch die Allgemeinheit.   

In der „Allgemeinverfügung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 auf dem Gebiet des Kreises Pinneberg“ vom 17. März hatte der Kreis Pinneberg unter anderem die Schließung von privaten und öffentlichen Spielplätzen verfügt.

Aktuell++ Die neuen Regelungen von Land und Kreis liegen nun vor+++Aktualisierung vom 18. März. 2020

Wichtige Regelungen zu Gaststätten- und Ladenschließungen und anderen Maßnahmen finden Sie in den verlinkten Erlassen:

Die Regelungen gelten seit Veröffentlichung also ab sofort.

Infotelefon für Gastronomen

Der Fachdienst Sicherheit und Verbraucherschutz des Kreises Pinneberg beantwortet ab sofort unter der Telefonnummer 04121/ 4502-2221 insbesondere Fragen rund um das Thema Gastronomie/Coronavirus und Hygienevorschriften.

Das Informationstelefon ist in der Zeit von Mo. -Do von 8:30 bis 15:30 Uhr erreichbar, freitags von 8:30 - 12:00 Uhr.


Der Kreis Pinneberg hat am 17. März eine neue Allgemeinverfügung veröffentlicht, die die von der Bundesregierung angekündigten Maßnahmen (zum Beispiel Geschäftsschließungen) regelt. […] (Inhalt ist durch neue Regelungen überholt und deshalb entfernt worden. Stadt Wedel/Kamin, 18.3.2020)

Wegen der dann größeren Anzahl der betroffenen Unternehmen wird eine direkte Information aller Betriebe durch die Stadt Wedel nicht mehr möglich sein. Unternehmen werden daher gebeten sich auf den Seiten des Kreises Pinneberg selbst zu informieren.

 

Menschen aus Wedel helfen sich gegenseitig, durch die Corona-Krise zu kommen. Die Stadt Wedel bringt Hilfesuchende und Helfende zusammen: Das Seniorenbüro Wedel möchte Senioren mit einer Hilfsbörse in der Corona-Krise unbürokratische Hilfestellung anbieten. So können sich Seniorinnen und Senioren und alle anderen, die wegen der Corona-Krise zum Beispiel Hilfe beim Einkaufen benötigen und dabei nicht auf Familienmitglieder oder Nachbarn zurückgreifen können, ab sofort bei Marcel Bauermeister, dem neuen Leiter des Seniorenbüros Wedel melden.

Bitte nehmen Sie aufgrund der Schließung des Rathauses ausschließlich telefonisch unter 04103/707-268 oder auch per E-Mail m.bauermeister@stadt.wedel.de  Kontakt zu Herrn Bauermeister auf.  

Unter den selben Kontaktmöglichkeiten können sich gleichzeitig Menschen melden, die in der Corona-Krise helfen möchten. Auch deren Kontaktdaten werden gesammelt. Das Seniorenbüro des Fachdienstes Soziales der Stadt wird dann die Hilfesuchenden mit den Helfenden zusammenbringen. Das private ehrenamtliche Engagement wird gerne vom Seniorenbüro unterstützt, bleibt jedoch ein rein privates Hilfsangebot, die Stadt übernimmt lediglich die Vermittlung.

Bereits jetzt haben sich bei der Stadtverwaltung Wedel erste freiwillige Helfende gemeldet, die ehrenamtlich Hilfe für Menschen aus Risikogruppen anbieten wollen, denen wegen der Corona-Krise vom eigenen Einkaufengehen abgeraten wird. Helfende müssen keine besonderen Voraussetzungen erfüllen, dürfen aber selbst nicht älter als 51 sein und dürfen selbst keiner Risikogruppe für Ansteckungen angehören. Gleichzeitig dürfen sie sich nicht innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Corona-Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet laut Robert-Koch-Institut aufgehalten haben.

Gerade Senioren gelten nach aktuellen Erkenntnissen als eine der Bevölkerungsgruppen, die von den Symptomen des Coronavirus besonders schwer betroffen sein könnten, deshalb gilt es, die Ansteckungsgefahr so weit zu minimieren wie nur irgend möglich. So sollen nach Rat von Virologen auch Enkelkinder zur Betreuung nicht mehr zu ihren Großeltern gebracht werden.

Das Seniorenbüro selbst reagiert mit folgenden Maßnahmen auf die derzeitigen Einschränkungen:

  • Das donnerstägliche „Lückenfüller“-Beratungsangebot im Rathaus und damit auch die Antragsstellung für „Menschen helfen Menschen“ fällt bis auf Weiteres aus.
  • Alle „Senioren Mobil“-Veranstaltungen sind abgesagt. Die Betroffenen werden telefonisch  kontaktiert, zwecks eventueller Rückerstattung.   
  • Die für den 25. März geplante Sitzung des Seniorenbeirats fällt aus. (Stadt Wedel/Kamin)

Das Standesamt der Stadt Wedel schränkt wegen der Schutzmaßnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus die maximale Zahl der Personen ein, die bei der Trauzeremonie im Trauzimmer anwesend sein dürfen. Bis auf Weiteres dürfen außer der Standesbeamtin oder dem Standesbeamten und dem Hochzeitspaar nur noch maximal zwei Trauzeugen sowie ein Hochzeitsfotograf bei der Trauung im Trauzimmer zugegen sein. Wer das Aufgebot bereits bestellt hat, allerdings lieber im gewohnten großen Rahmen heiraten möchte, kann die Trauung auch kostenlos verschieben.

Das Standesamt der Stadt Wedel wird sich direkt mit den betroffenen Hochzeitspaaren in Verbindung setzen, um über die aktuellen Regelungen zu informieren und abzufragen, ob unter diesen Umständen eine Verschiebung gewünscht ist.

Klassische Hochzeitsgesellschaften mit Teilnehmenden aus allen Generationen bilden grundsätzlich ein kritisches Übertragungspotenzial für das Coronavirus – gerade in geschlossenen Räumen. Besonders Senioren gelten nach aktuellen Erkenntnissen als eine der Bevölkerungsgruppen, die von den Symptomen des Coronavirus besonders schwer betroffen sein könnte, deshalb gilt es, die Ansteckungsgefahr so weit zu minimieren wie nur irgend möglich. Das Standesamt Wedel bittet deshalb um Verständnis für die aktuelle Regelung. (Stadt Wedel/Kamin)

Wegen der allgemeinen Vorsorgemaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus‘ fällt die ursprünglich für Donnerstag, 19. März 2020, um 19 Uhr angesetzte Sitzung des Rates der Stadt Wedel aus. (Stadt Wedel/Kamin)

Die Stadt Wedel trifft folgende Maßnahmen zur Umsetzung der aktuellen Allgemeinverfügung des Kreises Pinneberg zum Verbot und zur Beschränkung von Kontakten in besonderen öffentlichen Bereichen. Die Regelungen sollen die Geschwindigkeit der Ausbreitung des Coronavirus‘ bremsen.  

Die Maßnahmen in Wedel betreffen folgende Bereiche

  1. Schließung städtischer Einrichtungen für den allg. Publikumsverkehr
  2. Auch Schulkindbetreuung (SKB) bietet Notdienst an
  3. Information von betroffenen Gewerbetreibenden mit Publikumsverkehr

 

1.Schließung städtischer Einrichtungen für den allgemeinen Publikumsverkehr

Die Stadt Wedel schließt ab Montag 16. März 2020 als Vorsichtsmaßnahme aufgrund der aktuellen Corona-Situation bis auf Weiteres folgende städtische Einrichtungen für den allgemeinen Publikumsverkehr. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen müssen allerdings an ihrem Arbeitsplatz erscheinen.

  • Volkshochschule
  • Stadtbücherei
  • Musikschule
  • Stadtmuseum
  • Stadtteilzentrum „mittendrin“
  • Kinder- und Jungendzentrum (KiJuZ)
  • Die Villa
  • Stadtentwässerung Wedel

Auch die Badebucht der Stadtwerke Wedel und das Wedeler Theater sind bis auf Weiteres geschlossen.

Als Vorsichtsmaßnahme aufgrund der aktuellen Corona-Situation schränken alle Rathäuser und Amtsverwaltungen im Kreisgebiet, und damit auch die Stadt Wedel, ihre Erreichbarkeit ab Montag, den 16. März 2020, bis auf Weiteres wie folgt ein:

Einwohnerinnen und Einwohner werden gebeten, alle Anliegen telefonisch oder via E-Mail zu klären, da die Rathäuser/ Amtsverwaltungen für den Kundenverkehr geschlossen sind. Sollte ein Aufsuchen der Verwaltung zwingend erforderlich sein, werden von den zuständigen Mitarbeiter*innen Termine vergeben. Für dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten werden die Bürger*innen gebeten, sich vorab telefonisch mit dem entsprechenden Fachdienst in Verbindung zu setzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Die Stadt Wedel bittet Einwohnerinnen und Einwohner mit aufschiebbaren Anliegen noch abzuwarten. So können Anmeldungen auch zum Beispiel in vier Wochen vorgenommen werden – von Verwarngeldern würde die Stadt Wedel wegen der Coronakrise in solchen Fällen absehen.

Das Rathaus Wedel ist auf folgenden Kanälen zu erreichen:

Alle Anfragen die das Einwohnermeldeamt betreffen:

 

Für alle weiteren Anfragen wenden Sie sich an:

Die Stadt Wedel bittet um Verständnis dafür, dass die Telefonleitungen möglicherweise stark frequentiert sein werden.

 

2. Auch Schulkindbetreuung (SKB) der Stadt Wedel bietet Notdienst an

Die Schulkindbetreuung der Stadt Wedel bietet auf Basis der Regelungen der Allgemeinverfügung des Kreises zu den Notdienstregelungen bei der aktuellen Aussetzung des Schul- und Kitabetriebes ebenfalls einen Notdienst an. Entsprechend der üblichen Tagesabläufe übernimmt die Schulkindbetreuung (SKB) nach offiziellem Schulschluss die Betreuung der Kinder, die am Morgen den Notdienst in den Schulen in Anspruch genommen haben. Andere Kinder können leider nicht betreut werden, da sonst das eigentliche Ziel der Schulaussetzung, die Ausbreitung des Coronavirus‘ durch möglichst wenig Sozialkontakte einzudämmen, nicht sinnvoll verfolgt wird.  

Die Frage nach möglichen Rückerstattungsansprüchen für Familien, die das SKB-Angebot deshalb in dieser Zeit nicht nutzen können, ist der Stadt Wedel bewusst. Die Stadt bittet allerdings um Verständnis, dass hierüber wegen der Kürze der Zeit noch keine abschließenden Regelungen getroffen werden konnten. Sie bittet deshalb Betroffene, im Zusammenhang mit möglichen Rückerstattungsfragen derzeit von Anrufen abzusehen.  

 

3. Information von betroffenen Gewerbetreibenden mit Publikumsverkehr

Die Stadt Wedel wird die Gewerbetreibenden, deren Unternehmen von den Regelungen der Allgemeinverfügung betroffen sind (Restaurants, Bars, Kneipen, Clubs, Diskotheken etc.), über die Inhalte der Verfügung direkt informieren. So ist der Betrieb von Bars, Kneipen, Clubs und Diskotheken derzeit untersagt, für Restaurantbetriebe und Hotels gelten Einschränkungen. Der Fachdienst Ordnung und Einwohnerservice wird die Einhaltung der Regelungen gegebenenfalls kontrollieren.

 

Die Maßnahmen stellen zum Teil schwere Einschnitte in das tägliche Leben dar. Sie dienen aber dazu, die Ausbreitung des Coronavirus‘ zu verlangsamen und damit dem Gesundheitssystem die Chance zu geben mit weniger Notfällen zur gleichen Zeit konfrontiert zu werden. Dieser Schritt hilft vor allem Risikogruppen, dem Virus mit noch besserer medizinischer Betreuung zu begegnen. Jede und Jeder einzelne kann so dazu betragen, Risikogruppen besser zu schützen.

Das Gesundheitsamt des Kreises Wedel hat bestätigt, dass eine Person aus der Stadtverwaltung Wedel positiv auf das das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden ist. Die Person war bis zur Anordnung der Quarantäne durch das Gesundheitsamt nach der Rückkehr aus dem Urlaub einen Tag lang bei der Stadt Wedel im Rathaus tätig, allerdings wohl nicht mit direktem Kundenkontakt.

Die Stadt Wedel steht in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt des Kreises Pinneberg, um die notwendigen und vorgeschrieben Schritte auch mit Blick auf mögliche Kontaktpersonen einzuleiten. Die Kontaktpersonen innerhalb des betroffenen Fachdienstes „Bauverwaltung und öffentliche Flächen“ (2-60) stehen nach Anordnung des Gesundheitsamtes nun unter 14-tägiger Quarantäne (gerechnet ab dem Kontaktzeitpunkt). Die Aufgaben des Fachdienstes können deshalb in den kommenden 10 Tagen nur sehr eingeschränkt fortgeführt werden. Die Stadt Wedel bittet dafür um Verständnis.    

Die infizierte Person war von einer Reise aus einem europäischen Skigebiet nach Wedel zurückgekehrt und wegen eigenen Kontakts im Verlauf der Reise zu einer anderen infizierten Person vorsorglich sofort unter häusliche Quarantäne gestellt auf das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden. Der Person geht es den Umständen entsprechend gut, sodass das Gesundheitsamt das Aufsuchen einer Klinik bisher nicht anordnen musste.

Die Stadt Wedel verweist in diesem Zusammenhang auf die verbindliche Allgemeinverfügung des Kreises Pinneberg für Reiserückkehrer aus Risikogebieten.

Zusätzlich gilt zur Sicherstellung des Verwaltungsbetriebes im Rathaus Wedel ab Montag, 16. März 2020, folgende Regelung: Personen, die sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Corona-Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet laut Robert-Koch-Institut aufgehalten haben: dürfen das Rathaus und seine Außenstellen für einen Zeitraum von 14 Tagen, seit der Rückkehr, nicht betreten.

Für dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten werden diese Personen gebeten, sich vorab telefonisch mit dem entsprechenden Fachdienst in Verbindung zu setzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Telefon: 04103 / 707 – 0.

Die aktuellen Risikogebiete finden Interessierte hier: www.rki.de/ncov-risikogebiete    (Stadt Wedel/Kamin, aktualisiert 15.3.2020, 20:11 Uhr Stadt Wedel/Kamin)