Gerhard Folkerts in der päpstlichen Musikakademie

Wedeler Komponist und Konzertpianist spielte im Vatikan

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Unter dem päpstlichen Wappen: Gerhard Folkerts im Saal der Musikakademie des Vatikan.

Große Ehre für Gerhard Folkerts: Auf Einladung der Europäischen Akademie für Wissenschaften und Künste gab der Wedeler Konzertpianist  einen Klavierabend in Rom. Auf dem Programm standen Werke der vier Hamburger Komponisten Brahms, Folkerts, Mendelssohn, Telemann und Kompositionen von Bartok, Khatchaturian und Theodorakis. Auf dem wohlklingenden Faziolo-Flügel mit seinen vier Pedalen breitete Gerhard Folkerts die ganze Vielfalt musikalischer Schönheiten vom Barock bis zum 21. Jahrhundert aus.

Die Musikwelt gedenkt in diesem Jahr des 250. Todestags von Georg Philipp Telemann. So nahm auch Folkerts in Rom die Zuhörer mit in die monothematischen Besonderheiten und homophone Heiterkeit Telemanns, des produktivsten Komponisten der Musikgeschichte. Mit tiefer Emotionalität, starkem Temperament und klarem Zielbewusstsein für architektonische Strukturen musikalischer Formen unterschiedlicher Epochen interpretierte Gerhard Folkerts Mendelssohns Lieder ohne Worte op. 19, Brahms Intermezzi op. 117, Bartoks Allegro barbaro, Khatchaturians Toccata und eigene fünf Bearbeitungen von Theodorakis Liedern für Klavier. 
Das Publikum dankte dem Pianisten mit lang anhaltendem Beifall für seine mit Klangsinn gestalteten Interpretationen, deren weitgespannte Dynamik und nuancierte Vielfarbigkeit.

Auf dem Empfang der Deutschen Botschafterin im Vatikan in deren Residenz für Mitglieder der Europäischen Akademie erfuhr Folkerts durch Prof. Dr. h.c. Annette Schavan Substantielles von den sozialen Ideen und deren konkrete Umsetzung durch das Oberhaupt der katholischen Kirche Papst Franziskus und vom Fortschritt der Ökumene. Folkerts berichtet: „Wir durften uns die Werkstatt Michelangelos und Berninis und die grandiosen Jahrhunderte alten Modellentwürfe aus Holz des Petersdoms verschiedener Architekten und unterschiedliche Meisterwerke u.a. von Caravaggio, Michelangelo und Raffael ansehen. Die Tage in Rom wurden für meine Frau und mich eine wertvolle Bereicherung unseres Lebens.“ (tt/kommunikateam GmbH, 13.10.2017)

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