Hoch lebe Königin Aurelia!

Wedel hat eine neue Weinkönigin.

in Leben in Wedel, Tourismus & Freizeit

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Die alte Königin Brenna I. übergab feierlich die Insignien ihrer Nachfolgerin Aurelia I. Fotos: Wolf Danehl, Kommunikateam
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Gute Laune war beim Auftakt des Weinfestes auch während des Multiple-Choce Quiz für die Prinzessinnen Anwärterinnen…
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Wohlsein: Zum 29 Mal findet das Weinfest im bürgerlichen Herzen statt. Das ist schon einen weißen Burgunder wert. Helge…
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Ihre strahlenden Majestätinnen gaben sich auf dem Rathausplatz die Ehre. Die ehemalige Königin Brenna I.(Brenna Fearey), die…

 Zum Auftakt des dreitägigen 29.Weinfest wurde Himmelfahrt die neue Königin inthronisiert und eine neue Prinzessin gewählt. Wieder einmal weinselig ging es auf dem Rathausplatz in Wedel zu und der Auftakt des Festes rund um den köstlichen Rebensaft schien in diesem Jahr unter einem besonderen himmlischen Beistand zu stehen, denn das angekündigte schwere Gewitter blieb aus. Passend dazu erinnerte Winzersprecher Linus Lorsbach in seinen Begrüßungsworten zunächst wehmütig an den leider im letzten Jahr verstorbenen Gründer und Initiator des Wedeler Weinfestes Nikolaus Roth. Er dankte dessen Frau Helga und Tochter Heike dafür, dass sie eingesprungen waren und das traditionelle Winzerfest alleine, auch in Gedenken an den Ehemann und Vater, organisiert hatten. Danach gaben sich ihre Majestätinnen die Ehre. Brenna I. überreichte der neuen Weinkönigin Aurelia die Insignien, die Schärpe und die Krone. Im bürgerlichen Leben heißt die neue Monarchin Aurelia Hahn. Die 24-jährige Gebärdensprachendolmetscherin ist durch ihren Vater, einen "echten Weinkenner, der immer nach Süddeutschland fährt um seinen Weinkeller aufzufüllen", auf die Idee gekommen, sich für das Amt zu bewerben. Schon souverän lächelnd nahm sie die Ehrungen entgegen. Das scheint ihr im Blut zu liegen. "Mein Onkel ist Schauspieler. Spielt derzeit unter anderem Scar im Musical König der Löwen und ich hatte schon früher in der Schulzeit bei Theaterprojekten keine Probleme auf der Bühne zu stehen", erzählte die neue Königin selbstbewusst. Angesichts der Preise für Wedels Wein-Repräsentantin, unter anderem einer mehrtägigen Reise für zwei Personen zu einem Weingut, wurde so mancher Besucher neidisch. Ein weiterer Höhepunkt war dann die Wahl der neuen Prinzessin. Eine Jury hatte sich kniffelige Fragen für einen Multiple Choice Test ausgedacht. Wissen mussten die fünf Kandidatinnen zum Beispiel, dass es das 29. Weinfest ist und das die Stadt Landau an der südlichen Weinstraße zur Pfalz gehört. Die 26-jährige Gewinnerin, Sandra Lüpping, hatte gewisse Standortvorteile. Die Sozialpädagogin ist nämlich im Diakonieverein Migration in der Stadt Wedel tätig und nun auch noch eine Prinzessin im bürgerlichen Herzen der Rolandstadt. Anschließend konnten sich alle Beteiligten wieder dem eigentlichen Star und Mittelpunkt der Veranstaltung dem köstlichen Rebensaft zuwenden. Neun Weingüter bieten in diesem Jahr 120 verschiedene Weine zur Verkostung an. Der diesjährige Jahreswein, der von einer 14-köpfigen Fachjury schon prämiert wurde, ist ein feinherber weißer Burgunder 2017 vom Weingut Sommer aus der Pfalz, der jetzt schon zum Beispiel bei Edeka Klein in Wedel erhältlich ist. Attraktiv sind in diesem Jahr auch wieder die Gewinne für Besucher. An drei Tagen können die Gäste auf einer Weinroute Stempel der Winzer sammeln und dann mit etwas Glück hochwertige Weinpräsente gewinnen. Die Bekanntgabe der Gewinner ist für Sonnabend 18 Uhr geplant. Damit der tolle Rebensaft auch bekömmlich ist, werden traditionelle Spezialitäten, wie diverse Fleischgerichte, Flammkuchen, Brezeln und als Dessert leckere Süßspeisen aus den Weinanbaugebieten angeboten. Zur Unterhaltung legt am Sonnabend DJ Merlin Grüttner auf und es gibt Live-Musik vom musikalischen Kraftwerk dem Piano Man Klaus Porath, der mit seinen aktuellen Hits aus den Charts gute Laune garantiert. Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Fest im Sinne von Nikolaus Roth, dem Vater des wichtigen Festes im Jahreskalender der Rolandstadt auch im nächsten Jahr seine Fortsetzung findet. "Schließlich können wir nicht bei 29 aufhören", war die einhellige Meinung aller Beteiligten. (Wolf-Robert Danehl, kommunikateam, 11.05.18)

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