Kollege Computer hilft beim Löschen

Stadtsparkasse finanziert Spezial-Tablet für Einsatzfahrzeug

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Wichtige Unterstützung von der Sparkasse für Wedels Wehr: Uwe Brandt (von links), Marc Cybulski, Heiko Westphal und Michael Rein.
Wichtige Unterstützung von der Sparkasse für Wedels Wehr: Uwe Brandt (von links), Marc Cybulski, Heiko Westphal und Michael…

Es fallen Begriffe wie "Full-Ruggedized-Kategorie", "Legacy-Port-Optionen" und "Hotswapfähiger Akku" - der normale PC-Benutzer ist da schnell überfordert. Nicht so die Freiwillige Feuerwehr Wedel! Sie kennt sich mit der Technik aus, die ihr über den Förderverein jetzt von der Stadtsparkasse finanziert wird - oder lernt zumindest schnell, sich auszukennen. Und das steckt hinter den Begriffen: Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr bekommt eine Art Spezial-Tablet, von dem aus alle Informationen über Einsatzorte abgegriffen werden können, die bisher in dicken Ordnern nachgeschlagen werden mussten. Das spart im Ernstfall viel Zeit.

Die Sparkassen-Vorstände Marc Cybulski und Heiko Westphal ließen sich die Gerätschaften erklären und spendierten bei der Gelegenheit einen 2000-Euro-Scheck, den Wehrführer Michael Rein, sein Vize Uwe Brandt und Gerätewart Dennis Renk zu treuen Händen des Fördervereins entgegennahmen.

Der Trend zur Digitalisierung erfasst auch die Feuerwehr immer stärker. Als nächstes Großprojekt steht die Umrüstung der Einsatzleitzentrale auf Digitalfunk an. In diesem Zusammenhang wird auch der Einsatzleitwagen mit der Technik ausgerüstet, sodass Daten blitzschnell zwischen Wache und Fahrzeug ausgetauscht werden können. Nach und nach werden die anderen Fahrzeuge derart aufgerüstet. Nicht nur alle wichtigen Informationen über Gebäude sind zu bekommen, sondern auch über die Wasserversorgung samt Standorte der Hydranten oder es gibt auch Möglichkeiten nachzurecherchieren, wie eher seltene Lagen optimal bewältigt werden können, beispielsweise der Aufbau eines Dekontaminationsplatzes. Auf wedel.de-Nachfrage stellten die Feuerwehrleute ebenso eindeutig wie entrüstet klar, dass die neue Technik für "Pokemon Go" und ähnliche Spielchen absolut nicht geeignet ist... (Jörg Frenzel/kommunikateam GmbH, 2.3.2017)

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