Klima konkret

Bei der 3. Wedeler Klimaschutzkonferenz arbeiteten Bürgerinnen und Bürger mit Teilnehmenden aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik an Ideen für lokale Umweltinitiativen

in Rathaus & Politik

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Klimaschutz im Fokus: Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Teilnehmende aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung…
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In den Workshops arbeiteten die Teilnehmenden an Lösungen für Themen rund um den Klimaschutz.
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Die Wedeler Klimaschutzbeauftragte Simone Zippel (2. V. links) bedankte sich zum Abschluss mit Blumen bei den…
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Klare Worte: Der Poetry Slammer Simeon Buß aus Bremen setzte mit seinem Text „Was machen wir hier?“ im Ratssaal einen starken…
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Die Teilnehmenden nutzten auch die Pause für weitere Diskussionen.

Wenn Workshop-Gruppen auf einen Snack verzichten, um die Idee, die gerade auf der Agenda steht, noch ein bisschen weiter zu treiben, dann zeigt das vor allem eins: Die Teilnehmenden der 3. Wedeler Klimaschutzkonferenz meinten es ernst mit Ihrem Engagement.

Auf Einladung des Wedeler Bürgermeisters Niels Schmidt und Simone Zippel, Klimaschutzmanagerin der Stadt Wedel, hatten sich rund 90 Interessierte für die Veranstaltung angemeldet. Neben Teilnehmenden aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung nutzten auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre konkreten Ideen für die Umsetzung lokaler Klimaschutzprojekte in einem der vier Workshops einzubringen. Stark vertreten war auch der Wedeler Klimaschutzfonds, der seit Jahren Klimaschutzthemen in der Stadt Wedel initiiert und auch die derzeitigen Maßnahmen der Stadt in diesem Bereich maßgeblich unterstützt. 

Zur Eröffnung begrüßte Bürgermeister die Teilnehmenden im Ratssaal. Der junge Bühnenpoet und Poetry Slammer Simeon Buß aus Bremen setzte mit seinem Text „Was machen wir hier?“ einen intensiven Startpunkt für die vier Arbeitsgruppen, die von vier Profis in ihrem jeweiligen Fachbereich moderiert wurden. Der Workshop „Heimliche Helden im Klimaschutz“ überlegte unter der Leitung von Markus Pietrucha, dem Klimaschutzmanager der Stadt Elmshorn, wie das Engagement von Wedeler Unternehmen für den Klimaschutz noch bekannter gemacht werden könnte, um auf diesem Weg weitere Nachahmer unter den Firmen der Rolandstadt zu finden. Unter dem Titel „Wedel wird e-mobil“ entwarf Michaela Kiss von den Stadtwerken Wedel mit den Teilnehmern erste Schritte für ein Elektro-Mobilitätskonzept für die Stadt. Im Workshop von Annette Boettcher, in der Stadtverwaltung Wedel zuständig für Tiefbau, ging es darum, den Radverkehr in Wedel weiter zu stärken. Mit den  Teilnehmenden arbeitete sie sich am Beispiel des Tinsdaler Wegs in die Chancen der Einrichtung eines Schutzstreifens für Fahrräder ein. Um die Frage, wie Kitas, Schulen und Bildungsakteure in Wedel durch eine stringente gemeinsame Themensetzung ein stärkeres lokalen Bewusstsein für Klimaschutzthemen schaffen könnten, ging es schließlich im Workshop, den Anja Vratny, Klimaschutzmanagerin des Kreises Pinneberg, leitete.

In der Schlussrunde im Ratssaal präsentierten die Workshop-Leitenden die Ergebnisse der Gruppen. Gleich in mehreren Workshops wurde zudem verabredet, die Arbeit an den Projekten in weiteren Treffen fortzusetzen. Die Wedeler Klimaschutzmanagerin Simone Zippel zog denn auch eine positive Bilanz der Konferenz: „Ich freue mich, dass sich so viele Menschen aus den verschiedenen Lebensbereichen dafür engagieren, den Klimaschutz in der Stadt zu stärken und die Zukunft von Wedel aktiv mitzugestalten. Wie konstruktiv in den Workshops diskutiert wurde, um zu ganz konkreten Ergebnissen zu gelangen, hat mich sehr beeindruckt.“ (Sven Kamin/Stadt Wedel, 17.10.2017)

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