Die Klimaschutzstrategie für Wedel

Das Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Wedel aus dem Jahr 2014 bündelt verschiedene Klimaschutzmaßnahmen, die dazu beitragen sollen, den CO₂-Ausstoß in Wedel von 2012 bis zum Jahr 2035 um 41 Prozent zu reduzieren.

Auf zwei Klimaschutzkonferenzen entwickelten Akteure aus Politik, Stadtverwaltung, Wirtschaft, Verbänden und der Öffentlichkeit 27 Maßnahmen für das Integrierte Klimaschutzkonzept. Dabei wurden die vier wesentlichen Handlungsfelder „Übergeordnete/Strategische Maßnahmen“, „Wirtschaft“, „Gebäude und Energie“ und „Mobilitätswende“ herausgearbeitet. Das Konzept und dessen Vorstellung als Präsentation im Planungsausschuss der Stadt Wedel finden Sie hier:

Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Wedel 2014
Präsentation: Vorstellung des Klimaschutzkonzepts im Planungsausschuss

 

Gefördertes Anschlussvorhaben zur Umsetzung ausgewählter Klimaschutzmaßnahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes

Das Klimaschutzmanagement der Stadt Wedel liegt ab sofort in den Händen von Peter Germann. Seit dem 1. November 2020 kümmert sich der neue Klimaschutzmanager um die Unterstützung, Gestaltung und Koordinierung der Umsetzung weiterer ausgewählter Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept der Stadt Wedel. Dieses Anschlussvorhaben wird (analog zum Erstvorhaben von 2017-2020) mit Bundesmitteln aus der sogenannten Kommunalrichtlinie gefördert. Diesmal für einen Zeitraum von 2 Jahren und einer Zuschussquote von 40%. Germann tritt die Nachfolge von Simone Zippel an, die die Stadt Wedel nach drei erfolgreichen Jahren als Klimaschutzmanagerin verlassen hatte, um sich neuen Aufgaben zu widmen.

In seiner Studienzeit beschäftigte sich der gebürtige Rheinland-Pfälzer mit einer großen Bandbreite an Themen aus dem Fachgebiet der Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften. Folglich sieht er sich selbst auch primär als Generalist, der den Blick für das große Ganze hat und sich in vielen verschiedenen Fachrichtungen zu Hause fühlt. Gleichzeitig haben sich in seiner bisherigen Laufbahn bestimmte Schwerpunkte herauskristallisiert zu denen der Klimawandel, die Anpassung an Klimafolgen und die nachhaltige Stadtentwicklung gehören. In seiner beruflichen Tätigkeit kam dann auch die Beschäftigung mit der Bilanzierung von Treibhausgasemissionen hinzu. Gerade die Fertigkeiten aus dieser Tätigkeit sind für den 30-jährigen Lüneburger in der nun beginnenden Arbeit bei der Stadt Wedel sehr nützlich.

Denn eines ist klar: Nach der letzten Treibhausgasbilanzierung aus dem Jahr 2012 wird es nun höchste Zeit, den aktuellen Stand des Klimaschutzes in Wedel mit konkreten Zahlenwerten zu erfassen. Folglich wird der Arbeitsfokus von Germann in dieser Anfangsphase auch deutlich auf der Erfassung und Analyse der Treibhausgasemissionen und Energieverbräuche zwischen den Jahren 2012 und 2019 liegen. In der Hoffnung, dass im Lauf der nächsten Monate die Corona-Pandemie unter Kontrolle gebracht werden kann und größere Veranstaltungsformate wieder realisiert werden können, sind dann für 2021 weitere Maßnahmen geplant, die zuvor bereits vom Stadtrat beschlossen worden sind. Hierzu zählt die 5. Auflage der Wedeler Klimakonferenz, die Zusammenarbeit mit Schulen im Bereich Umweltbildung und die Reduktion der allgegenwärtigen Flut an Plastikmüll.

In seinen ersten Tagen im Wedeler Rathaus hieß es für Germann zunächst: Ankommen, Kennenlernen und Aufarbeiten. Denn durch die mehrmonatige Vakanz der Stelle war es zunächst notwendig die „Fäden wieder aufzunehmen“ und zu schauen, wie die in den letzten Jahren angestoßenen Projekte in dieser Übergangszeit weitergelaufen sind. Erfreulicherweise durfte er dabei in ersten Sondierungsgesprächen feststellen, dass diese Kooperationen auch weiterhin Bestand haben und eine direkte Reaktivierung bzw. Anknüpfung an die bisherigen Aktivitäten möglich ist.

Germann ist diese Kontinuität ein großes Anliegen. Zu einem seiner Ziele gehört es somit auch, an die erfolgreiche Arbeit seiner Vorgängerin anzuknüpfen, indem beispielsweise neue Unternehmen für das Projekt „Klimapartner“ gewonnen, neue Workshops im Rahmen von „Wedel ist regional!" angeboten werden und Wedel auch in Zukunft ein Aushängeschild im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung bleibt. Germann: „Ich empfinde viel Dankbarkeit und Freude für das hohe Maß an Kreativität und Tatkraft, das Frau Zippel in den vergangenen Jahren für den Klimaschutz in Wedel an den Tag gelegt hat“.

 

Peter Germann ist zu erreichen unter der Telefonnummer 04103 / 707-333 und der E-Mail-Adresse         p.germann(at)stadt.wedel.de

Peter Germann, aktueller Klimaschutzmanager
Peter Germann, seit November 2020 Klimaschutzmanager der Stadt Wedel; Foto: Stadt Wedel / Kamin

Klimaschutzkonferenzen in Wedel

Die Stadt Wedel organisiert regelmäßig Klimaschutzkonferenzen, um zusammen aktuelle Klimaschutzthemen zu diskutieren und voranzubringen. Am 1. Oktober 2019 holte die Stadt Wedel unter dem Motto "Wir wollen Ihr Projekt!" inspirierende Klimaschutz-Vorhaben aus Wedel auf die große Bühne. Über 30 Projekte wurden von den Wedeler Aktiven eingereicht. Ein Jury wählte schließlich 13 inspirierende Projekte aus, die feierlich ausgezeichnet und in Workshops lebhaft weiterentwickelt wurden. Nachfolgend finden Sie die Protokolle zu den jeweiligen Veranstaltungen:
 

5. Klimakonferenz im September 2022

Präsentation: 5. Klimaschutzkonferenz
Protokoll: 5. Klimaschutzkonferenz

4. Klimaschutzkonferenz im Oktober 2019
Präsentation: 4. Klimaschutzkonferenz „Wir wollen Ihr Projekt!“
Protokoll: 4. Klimaschutzkonferenz „Wir wollen Ihr Projekt!“

3. Klimaschutzkonferenz im Oktober 2017
Präsentation: 3. Klimaschutzkonferenz „Wedel gestaltet seine Zukunft“
Protokoll: 3. Klimaschutzkonferenz „Wedel gestaltet seine Zukunft“

2. Klimaschutzkonferenz im Mai 2014
Präsentation: 2. Klimaschutzkonferenz
Protokoll: 2. Klimaschutzkonferenz

1. Klimaschutzkonferenz im Juni 2014
Präsentation: 1. Klimaschutzkonferenz
Protokoll: 1. Klimaschutzkonferenz

 

Angaben zur Förderung durch Mittel im Rahmen der Kommunalrichtlinie:

Förderzeitraum: November 2020 – Oktober 2022

Förderkennzeichen: 03K04346-1

Projektträger Jülich: www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen