Wedels soziales Netz trägt

Egal ob es politisch stürmt oder in der Gesellschaft brennt, in Wedel gibt es ein großes soziales Netz, das Menschen in Not trägt. Einen halben Tag lang stellten die Akteure ihr Mitstreiter und ihre Programme beim 24. Sozialmarkt auf dem Rathausplatz vor.

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Die stellvertretende Stadtpräsidentin Aysen Ciker und Pastor Hans-Günter Werner für die Arbeitsgemeinschaft der freien…
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Spannung beim Glücksrad der Wedeler Tafel.
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Auch bei Regen gab es regen Besuch auf der Meile des Sozialmarkts.
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Rita und Horst Hintze überreichten Ulrike Wohlfahrt, Leiterin der Wedeler Familienbildung, eine Spende für die Kreativkurse…

Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern", sagt ein afrikanisches Sprichwort. Mit diesen Worten eröffnete Pastorin Lucia von Treuenfels die traditionsreiche Veranstaltung. Etwa 60 Organisationen und Institutionen zeigten, wer in Wedel dabei ist, dieses Sprichwort mit Leben zu füllen.

Rita und Horst Hintze sind zwei, die ebenfalls gern die kleinen Dinge tun, die unsere Welt ein wenig schöner machen. Sie hatten überlegt, wem sie mit Geschenken für ihre Diamantene Hochzeit etwas Gutes tun können. Dabei fiel der ehemaligen Dozentin der Familienbildung ihre ehemalige Wirkstätte ein. Fünf Jahre lang hatte sie sich in den 80er-Jahren selbst, unterstützt von ihrem Mann, um Kinder gekümmert, die ihre ersten Erfahrungen beim Malen sammelten. Jetzt hat die Familiebildung dank der 550-Euro-Spende in der Lage, ihre neuen Kreativkurse besser auszustatten. Klar, dass Ulrike Wohlfahrt bei der Spendenübergabe während des Sozialmarktes über das ganze Gesicht strahlte und sich herzlich bedankte.

Über eine besondere Auszeichnung durfte sich an diesem Tag auch Richard Angermeyer freuen. Er erhielt aus den Händen der stellvertretenden Stadtpräsidentin Ayseb Ciker den mit 500 Euro dotierten Sozialpreis 2016 der Stadt Wedel. Angermeyer wurde ausgezeichnet für sein außerordentliches Engagement in der Jugendfeuerwehr.

Außerordentlich soll auch in Zukunft der Einsatz bleiben, mit dem sich die ehren- und hauptamtlichen für arme, kranke und anderweitig benachteiligte Menschen kümmern. Fast alle Besucher des Sozialmarktes wünschen den Akteuren viel Kraft dafür. (Michael Rahn, 4.9.2016)

 

 

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