Rückschlag im Kampf um die Meisterrunde

Die Siegesserie der Rister Basketballer ist gerissen.

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Gegen die Oldenburger Baskets Akademie Weser/OTB verlor die Mannschaft von Trainer Felix Banobre mit 74:87 und musste damit gegen den direkten Konkurrenten einen empfindlichen Rückschlag im Kampf um die Playoff-Ränge hinnehmen. "Oldenburg hat die bessere Leistung gezeigt und verdient gewonnen", lautete das Fazit des Wedeler Trainers.

"Wir haben in den Augenblicken, in denen es darauf ankam, leider unsere Würfe nicht getroffen, uns sind Ballverluste unterlaufen. Und die Oldenburger waren konstanter als wir. Bei uns ging es auf und ab. Das war der große Unterschied", schätzte der Spanier das Geschehen ein. Die Niedersachsen setzten sich im ersten Viertel bereits auf 27:14 ab. Die Wedeler Verteidigung konnte die Offensivkraft der Gäste nicht in ausreichendem Maße eindämmen, Nino Celebic brachte die Rister kurz vor der ersten Pause dann fast im Alleingang wieder in verträglichere Regionen und verkürzte auf 18:27.

Ein Manko auf Wedeler Seite: Von jenseits der Dreierlinie ging noch nichts. Celebic war es dann auch vorbehalten, Mitte des zweiten Abschnitts den ersten Wedeler Dreier zum 28:35 zu versenken. Zur Halbzeit hatten sich die Rister auf 36:42 herangepirscht. Insbesondere Vincent Kittmann überzeugte in der ersten Hälfte mit zwölf Punkten (ohne Fehlwurf aus dem Feld) und fünf Rebounds. Die Gäste kamen stark aus der Pause und trafen zwei Dreier, damit erhöhten sie auf 48:36. Aber die Rister kämpften sich wieder heran, Celebics Dreier zum 47:51 beantwortete Oldenburgs Trainer Artur Gacaev mit einer Auszeit.

Die Wedeler hatten nun mehrfach die Gelegenheit, noch näher heranzukommen oder sogar in Führung zu gehen, die Belohnung für die gute Arbeit in dieser Phase holten sich die Hausherren aber nicht ab. Auch das war es, was Banobre meinte: In derartigen Augenblicken schaffte es seine Mannschaft nicht, die Gunst der Stunde beim Schopfe zu packen und die Vorteile gewinnbringend zu nutzen. Celebic brachte die Rister zwar auf zwei Zähler heran, dann jedoch war wieder Oldenburg an der Reihe und erarbeitete sich einen zweistelligen Vorsprung. 57:72 stand es aus Rist-Sicht rund sechs Minuten vor Schluss, das war dann schon ein ordentlicher Batzen für die Endphase.

Als die Gäste auf 20 Zähler Differenz erhöhten, wurde es einigermaßen bitter. Zwar verkürzten die Wedeler noch, aber der Zug war abgefahren und Oldenburg nicht mehr einzuholen. "Es wird jetzt ganz schwer", sagt Banobre über die Chancen auf die Playoff-Teilnahme und angesichts des Restprogramms der Punktrunde mit dem Heimspiel gegen Bochum am kommenden Sonnabend (10. Februar, 19:00 Uhr, Steinberghalle) sowie den folgenden Auswärtspartien in Rostock und Wolfenbüttel.

Viertelergebnisse: 18:27, 18:15, 16:24, 22:21 SC Rist (Punkte): Celebic (18), Kittmann (15), Adomaitis, Rich Igbineweka (je 11), Cortes Rey (7), Blessing (5), Strauß (3), Behr, Kiese (je 2), Darley, Hirschberg, Hollatz.

 

(Moritz Korff, SC Rist, 5.2.2018)

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