Die Feuerwehr Wedel beim Hamburg Wasser Triathlon

1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen: Vier Teams der Freiwilligen Feuerwehr Wedel haben als Staffeln die olympische Triathlon-Distanz gemeistert.

in Freiwillige Feuerwehr, Leben in Wedel

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Geschafft: Vier Staffeln haben die olympische Triathlon-Distanz gemeistert
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Verdient: Ein isotonischer Durstlöscher nach dem Zieleinlauf
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Treu: Die mitgereisten Unterstützer sorgten für den moralischen Rückhalt

Es ist dem charmanten, aber unnachgiebigen Werben von Gregor Karpeljuk zu verdanken, dass das Interesse der Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Wedel am sportlichen Dreiklang stetig steigt. Karpeljuk ist der Triathlon-Veteran der Wedeler Brandschützer. Hat er in jüngeren Jahren noch die Gesamtdistanz allein gemeistert, so hat er sich jetzt auf die teamfördernde Staffelvariante verlegt. Selbst als kurzfristig drei Kameraden absagen mussten, war der Start des Wedeler Teams dank Karpeljuks Organisationstalent nicht in Gefahr. Wenige WhatsApp-Nachrichten später war das vierte Team komplett – mit Freunden und Verwandten der anderen Teilnehmer besetzt. So startete das "Feuerwehr & Friends"-Team vollzählig und mit Taschen und Fahrrädern bepackt und von treuen "Fans" begleitet am Sonntagmorgen in Richtung Jungfernstieg.

Die Alster bot frische 19,4 °C Wassertemperatur, als sich um 10:40 Uhr die vier Schwimmer auf den Weg zur Wendemarke kurz hinter der Kennedybrücke machten. Am Rathausmarkt entstiegen sie dem kühlen Nass und liefen zur Wechselzone, wo bereits die Radfahrer ungeduldig warteten. Denen machte der einsetzende Regen weniger zu schaffen als der Gegenwind, der den Anstieg an der Palmaille zur Tortur werden ließ. Hatten sie diese Strapaze bewältigt, dann war es nicht etwa überstanden. Sie wussten jetzt, was sie in Runde Zwei und Drei erwartete. Trotzdem kamen alle mit guten Zeiten zurück in die Wechselzone, wo wieder der Transponder-Chip das Bein wechselte und mit vier Läufern auf die Schlussstrecke ging.

Im Zielbereich warteten die Schwimmer und Radfahrer auf "ihre" Läufer, um schließlich als Staffel-Trio gemeinsam durchs Ziel zu laufen und sich die verdiente Medaille abzuholen – und ein alkoholfreies Weißbier, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Alles in allem ein toller sportlicher Tag und ein weiterer Beweis dafür, das Sport im Team am schönsten ist. (Holger Koschek/Feuerwehr Wedel/16.7.17)

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