Graffiti-Projekt am Pestalozzi-Förderzentrum

Aus einer „schnöden“ Schulwand und einer Idee im Rahmen des pädagogischen Nachmittagsprogramms wird Kunst.

in Leben in Wedel, Kultur & Bildung

1/2
Die Jungen Sprayer bekamen vom "alten Hasen" Oliver "Davis" Nebel eine tolle Einführung in die Graffiti-Kunst. (Foto: Pestalozzi-Förderzentrum)
2/2
Die jungen Sprayer setzten ihre eigene Idee mit viel Motivation und Farbe um. (Foto: Pestalozzi-Förderzentrum)

Was als Wunsch von Kindern des Pestalozzi-Förderzentrums nach mehr Raum für eigene Graffiti-Ideen begann, ist zu einem farbenfrohen Gemeinschaftsprojekt geworden.

Die Idee des bunten Graffiti-Projekts entstand im Rahmen des pädagogischen Nachmittagsprogramms. Nachdem die Kinder bereits eigene Motive und Zeichen auf Platten ausprobiert hatten, entstand der Wunsch nach einer größeren Fläche, auf der sie sich kreativ „austoben“ konnten. Die Außenwand zum Spielplatz war hierfür ideal: Bereits versehen mit verschiedenen Tags, sollte sie nun gemeinsam neu gestaltet werden.

Neben der Stadt Wedel, die auch die Grundierungsfarbe beisteuerte, und Birgit Feddern, Schulleitung des Pestalozzi-Förderzentrums, machte Kathrin Gebhardt-Hoffmann, Pädagogische Leitung Kooperatives Schultraining Wedel, den neuen strahlenden Blickfang am Förderzentrum möglich. Wertvolle Unterstützung erhielt das Projekt vom Verein für Jugendhilfe und Soziales Pinneberg e. V., dem Träger des Kooperativen Schultrainings Wedel.

Tipps von Graffiti-Künstler Oliver "Davis" Nebel

Die eigentliche Umsetzung der Kunst leitete Graffiti-Künstler Oliver „Davis“ Nebel.

Zu Beginn gab er den jungen Künstlern einen Einblick in die Geschichte und Entwicklung der Graffiti-Kultur. Mit seiner lockeren und authentischen Art gelang es ihm, die Gruppe unmittelbar für das Thema zu begeistern. Anschließend konnten verschiedene Sprühtechniken ausprobiert werden, bevor es an die Gestaltung der Wand ging.

Seitdem ziert die Wand mit einem einfachen „Moin“ nicht nur ein fröhlich authentischer Gruß, sondern auch ein Gruß in regenbogenbunten Farben, die für Vielfalt, Toleranz und Freiheit stehen.

Für Oliver „Davis“ Nebel war dies nicht das erste Wedeler Schulprojekt. Der Graffitikünstler und Kommunikationsdesigner hatte bereits zuvor Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule beigebracht, wie echte und legale Graffiti-Kunst geht.

Ausschließlich positive Rückmeldungen

Das Fazit fällt entsprechend positiv aus: Das Graffiti-Projekt war ein voller Erfolg und erhielt viel positive Rückmeldung. Aus dem Wunsch nach mehr kreativen Gestaltungsmöglichkeiten ist ein tolles Ergebnis entstanden.

Ein ähnliches Projekt können sich die Verantwortlichen daher auch zukünftig gut vorstellen.

Die Stadt Wedel bedankt sich herzlich bei allen kleinen und großen Beteiligten für ihr tolles Engagement und dafür, dass sie dieses schöne Beispiel für junge Kunst möglich gemacht haben.

(Stadt Wedel / Pressestelle)

Letzte Änderung: 12.10.2026