Naturereignisse

Schneekatastrophe 1978/1979

Ende Dezember 1978 sorgten starke Temperaturdifferenzen in Europa zu einem massiven Kälteeinbruch mit heftigen Schneefällen. Die Schneekatastrophe nahm ab dem 30.12.1978 ihren frostigen Anfang.
Im Kreis Pinneberg war die Lage verhältnismäßig ruhig. Dennoch sorgten die Schneemassen auch in Wedel für blockierte Straßen, eine Einschränkung des S-Bahnverkehrs, eingeschlossene Bauernhöfe, aber auch für glückliche Kinder. Besorgt schauten die Menschen aber auf die nördlichen Kreise des Landes Schleswig-Holstein, wo Meterhohe Schneewehen dafür sorgten, dass in etwa 80 Ortschaften die Stromversorgung zusammengebrochen war. Hier waren die Einwohner teils tagelang ohne Strom. Erst rund eine Woche später entspannte sich die Lage.

Aber nur für einig Wochen. Im Februar 1979 war Norddeutschland erneut im Klammergriff der Kälte. Nach starken Schneefällen Mitte Februar kam es erneut zu Fahrverboten. 
Im nordöstlichen Schleswig-Holstein mussten zum wiederholten Male Bergepanzer eingesetzt werden um die in den Schneemassen zugeschneiten Menschen zu befreien. In der Stadt Quickborn kam es zu Versorgungsengpässen, die mit Hilfe eines eigens vom Bürgermeister zusammengestellten Konvois behoben werken konnte. Schwierigkeiten gab es auch in den vom Eis eingeschlossenen Ostseehäfen. Der in Wedel beheimatete Eisbrecher „Stettin“ dampfte los, um in der Ostsee die Häfen von Eis zu befreien.

Der Schnee von gestern...