"Ich wünsche euch gutes Gelingen und alles Glück der Welt!" Mit diesen empathischen Worten gratulierte Frank Wolff, Leiter der Gebrüder-Humboldt-Gemeinschaftsschule, Schülerinnen und Schülern, die jetzt den mittleren, den Förder- und den ersten allgemeinbildenden Schulabschluss erreicht haben.
"Sie haben Wichtiges erreicht, ihre Prüfungen bestanden, sich Perspektiven geschaffen. Das verdient Respekt und Anerkennung", lobte der Schulleiter weiter. Er erinnerte außerdem daran, dass Schule nicht das Einzige ist, das im Leben zählt. Für Mitgefühl, Teamgeist, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein, Mut, Neugier und Konfliktfähigkeit gebe es keine Noten. "Jeder ist wertvoll!"
38 junge Leute erreichten den ESA, sechs den Förderschulabschluss und 83 den MSA. Manche von ihnen werden eine Ausbildung beginnen, manche lernen an anderen Schulen weiter, und 41 streben in der Oberstufe der Gebrüder-Humboldt-Schule das Abitur an.
"Was für ein Tag! Ihr habt Großes geleistet!" - für die gesamte Stadt sprach Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto Lob und Anerkennung aus. Sie plauderte nicht nur aus dem Nähkästchen über ihren eigenen Lebensweg mit dem einen oder anderen Bruch dabei, sie machte auch Mut, wenn es eben keine ganz geraden Wege zum Glück gibt. Manch einer habe sich in der Schule sogar vielleicht nicht so wohl gefühlt, jetzt eröffne sich eine neue Zeit. Die Bürgermeisterin: "Auf in eine Welt, die ihr selbst gestalten könnt!"
Natürlich hatte das Ereignis an der GHS wie gewohnt einen festlichen Rahmen. Die Absolventinnen und Absolventen hatten sich ausnahmslos schick herausgemacht und strahlten mit der Sonne um die Wette, als sie über den roten Teppich schritten, der zu ihren Ehren ausgerollt war. Der Musikkursus des neunten Jahrgangs zeigte sein Können mit "Hit the road, Jack", das Kollegium verabschiedete sich mit einem eigens entworfenen Lied, und die Eltern hatten so viele Leckereien für den Treff nach dem offiziellen Teil aufgefahren, dass sich die Tische bogen. Und das Beste an der schönen neuen Medienwelt: Dank bestimmter Apps lässt es sich viel leichter Kontakt halten als in früheren analogen Tagen. (Jörg Frenzel/11.7.2025)