Der Klimawandel ist längst kein fernes Zukunftsthema mehr – er betrifft auch Wedel ganz konkret. Steigende Temperaturen, häufigere Starkregenereignisse, Trockenperioden und ein wachsendes Hochwasserrisiko an der Elbe machen deutlich: Klimaanpassung ist eine lokale Aufgabe.
Unter dem Titel „Nachhaltigkeit in Zeiten des Klimawandels – lokal handeln, global denken“ lud die Volkshochschule Wedel gemeinsam mit der Organisation Save our Future zu einer lebendigen Podiumsdiskussion in die Aula der Ernst-Barlach-Schule ein.
In ihrer Eröffnungsrede skizzierte VHS-Leiterin Claudia Bolsinger mit humorvollem, aber eindringlichem Ton die spürbaren Veränderungen in Wedel:
„Der Klimawandel hat eine Wedeler Postleitzahl. Ob steigender Meeresspiegel, hitzegeplagte Grünflächen oder Starkregen, der nicht mehr anklopft, sondern die Haustür auftritt – wir alle sind gefragt, die Stadt widerstandsfähiger und nachhaltiger zu gestalten.“, so Bolsinger.
Das Podium vereinte Expertinnen und Experten aus Umwelt, Bildung, Verwaltung und Zivilgesellschaft, zum Beispiel von der GAB, der ZAV, Wedel im Wandel und dem Regionalpark. Diskutiert wurde, wie Wedel seine Dächer begrünen, Regenwasser besser managen, Radwege ausbauen und nachhaltige Bildungsangebote stärken kann. Auch Bürgerbeteiligung und lokale Klimabildung standen im Fokus.
„Nachhaltigkeit beginnt nicht im Ministerium, sondern bei uns vor der Haustür“, betonte Bolsinger. „Und genau das machen wir heute Abend: miteinander reden, Ideen teilen, Verantwortung übernehmen.“
Mit einem positiven Ausblick endete der Abend: Wedel hat das Potenzial, ein Vorbild für lokale Klimaanpassung in Schleswig-Holstein zu werden – pragmatisch, solidarisch und mit einer Prise norddeutschem Humor.
(Volkshochschule Wedel / Stadt Wedel Pressestelle)