Die Plakatausstellung der Heinrich-Böll-Stiftung zeigt eindrucksvoll, wie die Klimakrise sich zunehmend als Wasserkrise bemerkbar macht – mit allen sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen.
Das drastische Wechselspiel aus extremer Trockenheit sowie sintflutartigen Niederschlägen in den letzten Jahren zeigt, dass die Klimakrise bereits allgegenwärtig ist. Dabei erleben wir erst einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie aus der globalen Klimakatastrophe auch in Deutschland eine Wasserkrise mit enormen sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen erwächst.
Doch was bedeuten steigende Temperaturen, Starkregen und extreme Trockenheit für das Leben der Menschen? Wie schaffen wir es, den immer kostbareren Schatz WASSER zu bewahren? Wird es künftig noch genügend Wasser für alle Bedarfe geben? Welche politischen Weichenstellungen sind jetzt nötig?
In der Ausstellung "Alles im Fluss!? Wasser in der Krise" erklären wir Zusammenhänge von Klima- und Wasserkrise sowie des Wirtschaftens und der Verfügbarkeit bzw. der Verschmutzung unseres Wassers. Wir erläutern die Bedeutung natürlicher Wasserspeicher wie Wälder, Moore und Auen. Wir schauen auf Kommunen, die zentrale Akteur*innen bei Klimaanpassung und -schutz, aber auch beim regionalen Wassermanagement sind. Ein genauerer Blick auf Seen, Flüsse, Meere und unser Grundwasser bringt aktuelle Probleme zur Sprache, bietet aber zugleich Lösungsansätze und Handlungsmöglichkeiten.
Die Ausstellung läuft vom 6. Mai bis 6. Juni im VHS-Haus im 1. Stock und ist kostenfrei.
Weitere Informationen unter www.vhs.wedel.de
(VHS / Stadt Wedel)