Feuerwehreinsatz in der Bahnhofstraße

Wegen Löscharbeiten in einem Wohn- und Geschäftshaus musste die Einkaufstraße am Freitagnachmittag gesperrt werden.

in Leben in Wedel,

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Foto: Stadt Wedel / V.Nendza
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Foto: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg

Ein Kellerbrand in der Bahnhofstraße 13 hatte eine starke Rauchentwicklung in dem gesamten Gebäude verursacht. Laut Kreisfeuerwehrverband Pinneberg haben etwa 60 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Wedel und Holm das Feuer und seine Folgen bekämpft. Die Ursache lag offenbar in einem brennenden E-Verteilerkasten im Keller des vierstöckigen Gebäudes.

Probleme bereitete der Rauch, der sich im gesamten Keller, aber auch bis in die Wohnungen ausbreitete. Das Gebäude besteht aus sechs Wohn- und zwei Gewerbeeinheiten. Eigentümer ist die Hamburger Volksbank. Personen wurden nach jetzigem Stand nicht verletzt.

 

Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto: Ich bin erstmal sehr froh, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind. Drei Personen haben wir in einem Hotel untergebracht. Alle anderen sind privat untergekommen. Ich danke allen Beteiligten, die hier so schnell und effektiv helfen. Es ist wirklich beeindruckend, wie alle Hand in Hand arbeiten.

 

Weitere Informationen des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg:

Die Feuerwehr Wedel war um 14.33 Uhr alarmiert worden. Einem Mitarbeiter der in dem Gebäude ebenfalls beheimateten Bank hatte den Brandgeruch und die Rauchentwicklung bemerkt und den Notruf abgesetzt. Der stellvertretende Wedeler Wehrführer Arne Augustin stellte bei der Erkundung sich im rückwärtigen Bereich des Komplexes schnell ausbreitenden Qualm fest. Er veranlasste daraufhin eine Nachalarmierung weiterer Kräfte. Ein erster Angriffstrupp, der unter Atemschutz vorging, stellte letztlich im Keller einen brennenden Schaltschrank für die Elektroverteilung fest. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Der Brandrauch aber war mittlerweile nicht nur in alle Kellerräume gezogen, sondern hatte sich auch in die oberen Etagen mit Geschäften, Wohnungen und einer Arztpraxis ausgebreitet. Das geschah vermutlich über Versorgungsschächte im Haus. Zur Belüftung wurden mehrere Druckbelüfter eingesetzt. Im Keller kam zudem ein Entlüftungsgerät, mit dem der Rauch quasi abgesaugt wird, zum Einsatz. Dennoch war es aufgrund der verwinkelten Bauweise eine langwierige Angelegenheit.

Die Einsatzstelle liegt in Wedels Haupteinkaufsstraße. Entsprechend sorgte der Einsatz für viel Aufsehen. Immer wieder passierten Passanten die eigentlich abgesperrte Einsatzstelle. Die Polizei musste mit ordnender Hand eingreifen. Das Wedeler Ordnungsamt kümmerte sich, wo nötig, um die Unterbringung von Bewohnern, weil das Gebäude stromlos geschaltet werden musste. 

(Stadt Wedel / Verena Nendza)

 

Letzte Änderung: 11.09.2025