Holocaust-Gedenken am 27. Januar in der Stadtbücherei

Der Arbeitskreis der Stadt Wedel gegen Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit lädt am 27. Januar um 18:30 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung in der Stadtbücherei ein.

in Leben in Wedel

Mit der Gedenkveranstaltung möchte der Arbeitskreis ein Zeichen gegen das Vergessen setzen und aufklären.

Schülerinnen und Schüler der Gebrüder-Humboldt-Schule und der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule werden die Veranstaltung mitgestalten.

Es sprechen Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto, Ilka Hachenberg von der Stadtbücherei, Dr. Achim Juse im Namen des Arbeitskreises, Jens Wilke für die VVN-BdA, Wolfgang Kahle für den DGB und Heidi Garling für die Amschler-Stiftung.

Schülerinnen und Schüler der Gebrüder-Humboldt-Schule und der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule haben zu dem Thema "Jugend unter der Naziherrschaft" geforscht und werden ihre Ergebnisse präsentieren.

Stadtarchivarin Anke Rannegger wird mit ihrem Vortrag „Die Hitler-Jugend in Wedel“ die Hitlerjugend und den Bund Deutscher Mädel beleuchten. Doris Brandt liefert außerdem einen kurzen Beitrag über die "Swing-Jugend in den 1930er und 1940er Jahren in Hamburg". Der Hamburger Musiker Peter Schenzer wird der Opfer des Altonaer Blutsonntags gedenken. Ansonsten wird die Veranstaltung durch Swing-Musik-Einlagen der „Elbsound 5“ aus Wedel getragen.

Die Gedenkveranstaltung beginnt am 27. Januar um 18:30 Uhr in der Stadtbücherei Wedel im Rosengarten 6. Der Eintritt kostet  4 € (ermäßigt 1 €).

(Stadt Wedel/Pressestelle; AK)

Letzte Änderung: 21.01.2026