Wer spickt Karotten mit Nadeln, um Pferde zu quälen?

Die Polizei in Wedel ermittelt wegen Tierquälerei

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Diese Karottenstücke hatte der Täter mit Stecknadeln präpariert und auf einer Pferdeweide am Ortsrand von Wedel ausgelegt. Foto: Polizeidirektion Bad Segeberg

Am Freitagabend ist auf einer Weide in der Nähe vom Fährenkamp/Sandbargmoorweg bei Wedel ein Fall der Tierquälerei polizeilich bekannt geworden. Eine unbekannte Person legte mehrere Karottenstücke aus, die mit Stecknadeln präpariert waren. Ein Pferd verletzte
sich im Mund.

Eine Tierhalterin beobachtete am Abend gegen 20 Uhr Auffälligkeiten beim Kauverhalten ihres Pferdes. Eine hinzugezogene Tierärztin musste das Tier betäuben und entdeckte im Maul des Pferdes eine über vier Zentimeter lange Nadel, die in der Zunge feststeckte. Daraufhin wurden bei einer Absuche insgesamt sechs Karottenstücke, die mit Stecknadeln bestückt waren, am Toreingang der Koppel und auf der Weide verteilt gefunden.

Die eingesetzte Beamtin und der Beamte der Polizei Wedel sicherten die Köder und leiteten ein Strafverfahren nach dem Tierschutzgesetz ein. Hinweise auf den Täter oder die Täterin konnten bisher nicht erlangt werden.

Der Umweltermittlungsdienst der Polizei des Bezirksreviers Elmshorn führt die Ermittlungen und hofft auf weitere Hinweisen. Gibt es weitere Funde von präpariertem Futter oder weitere Tiere, die geschädigt wurden? Gibt es Hinweise zu verdächtigen Personen?

Sachdienliche Mitteilungen werden unter der Rufnummer 04121/4092-0 entgegengenommen. (Polizeidirektion Bad Segeberg/mi, 12.8.2025)

Letzte Änderung: 12.08.2025