Die Stadt Wedel sorgt durch regelmäßige Überprüfung des städtischen Baumbestandes für die Sicherheit von Wedelerinnen und Wedelern. Die Ulme vor der Wedeler Villa, Mühlenstraße 35, ist von der Baumkrankheit „Ulmensterben“ befallen.
Aus diesem Grund muss der Baum am 12. Februar gefällt und der Fahrrad- und Fußweg in der Zeit zwischen 9 und 13 Uhr halbseitig gesperrt werden. Fahrradfahrende müssen in dem Bereich das Fahrrad schieben, da für den Zeitraum der Ausführung der Gehweg auf den Radweg verlegt wird. Das entsprechende Verkehrszeichen wird beidseitig in dem Bereich aufgestellt.
Eine Straßensperrung ist nicht notwendig. Die Fällung wird per Kran von einer Fachfirma ausgeführt.
Die bereits abgestorbene, vierstämmige Ulme misst eine Höhe von 21 Metern und einen Kronendurchmesser von 16 Metern. Der gefällte Baum wird entsorgt und abgefahren.
Abgestorbene Bäume sind nicht durch die Baumschutzsatzung der Stadt Wedel geschützt. Es ist kein Antrag erforderlich. Eine freiwillige Ersatzpflanzung erfolgt auf Grund des starken Bewuchses nicht durch einen Baum, sondern durch heimische Sträucher, wie etwa der Kornelkirsche und der Haselnuss. Als Mitgliedskommune des Bündnisses „Kommunen für biologische Vielfalt“ ist der Stadt Wedel die Förderung einer natürlichen Artenvielfalt besonders wichtig.
Hintergrund Ulmensterben:
Das Ulmensterben ist eine durch Schlauchpilze der Gattung Ophiostoma (Ophiostoma novo-ulmi/Ophiostoma ulmi syn. Ceratocystis ulmi) verursachte und durch Ulmensplintkäfer verbreitete Krankheit, welche die meisten europäischen Ulmen befällt.
Befallene Ulmen lassen sich durch plötzliches Welken der Krone – meist einseitig, selten die ganze Krone – erkennen. Dabei verfärben sich die Blätter gelegentlich gelb, manchmal braun, rollen sich ein und vertrocknen schließlich. Meist bleiben die Blätter an den Zweigen hängen. (Quelle: Wikipedia)
(Doris Brandt/Stadt Wedel, 11.02.2025)