Die Piktogramme sind aufgetragen, die Schilder stehen. Nach einer Fahrradstraße hat Wedel jetzt auch eine Fahrradzone. Am Dienstag, den 1. April, schnitt Julia Fisauli-Aalto das Schleifenband in Schleswig-Holstein-Farben am Ansgariusweg durch. Nach der offiziellen Eröffnung ging es -natürlich per Rad - den Geesthang runter in die Marsch und auf dem Deichverteidigungsweg wieder in Richtung Rathaus.
Julia Fisauli-Aalto: Mit dieser Fahrradzone, da bin ich mir sicher, ist Wedel wieder ein Schritt weiter in Richtung fahrradfreundliche Stadt!
Bericht von Wedel TV über die Einweihungstour
Hintergrundinformationen:
Die rund 1,7 km lange Fahrradzone beginnt am Ansgariusweg und erstreckt sich bis zum Parkplatz am Deich - am Ende des Langen Dammes - sowie bis zum Obsthof Winterros. Die sukzessive Instandsetzung des Wegenetzes begann im Jahr 2018.
Mit der Grundinstandsetzung des Saatlandsdamms zwischen Steinweg und Langer Damm im Bereich der Haseldorfer- und Wedeler Marsch ist die letzte Lücke der Wegeverbindung zum Naherholungsgebiet der Elbe geschlossen.
Finanziert wurde die Instandsetzung des letzten Streckenabschnittes am Saatlandsdamm aus Zuwendungen für die Förderung des Radverkehrs vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Technologie und Tourismus.
Um die landwirtschaftlichen Flächen sowie die Gastronomiebetriebe erreichen zu können, sind Kraftfahrzeuge dennoch zugelassen. In Fahrradzonen beträgt die Höchstgeschwindigkeit jedoch 30 km/h; der Radverkehr hat hier stets Vorrang und darf weder gefährdet noch behindert werden; der Radverkehr ist damit die vorrangige Mobilitätsart.
Bereits 2018 hatten Mitglieder aus Wedels Politik, Verwaltung und den Beiräten am „Runden Tisch“ festgelegt, diesen Streckenabschnitt primär für den Fahrradverkehr vorzusehen. Ein weiterer Schritt in der Umsetzung einer fahrradfreundlichen Stadt war somit besiegelt.
(Stadt Wedel/Brandt, 03.04.2025)