Um die Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit an einem zentralen Knotenpunkt zu sichern, wird der Kreuzungsbereich Holmer Straße / Lülanden ab April umfassend umgestaltet.
Einhaltung von Brut- und Artenschutz
Als notwendige Vorbereitung für diese Maßnahme mussten am gestrigen Mittwoch, den 4. Februar, sieben städtische Straßenbäume im Baubereich gefällt werden. Die Arbeiten fanden diesen Monat statt, um die gesetzlichen Vorgaben zum Brut- und Artenschutz einzuhalten und so die im März beginnende Schonzeit für Vögel und Kleintiere zu berücksichtigen.
Die Stadt Wedel hat im Vorfeld intensiv prüfen lassen, ob die betroffenen Bäume erhalten oder verpflanzt werden können. Ein Fachgutachten kam jedoch zu dem Ergebnis, dass dies aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der notwendigen Fahrbahngeometrie technisch nicht umsetzbar ist.
Für ökologischen Ersatz wird gesorgt
Trotz der unvermeidbaren Fällungen ist für ökologischen Ersatz gesorgt: Gemäß der Wedeler Baumschutzsatzung werden acht neue, hochwertige Straßenbäume gepflanzt. Diese Ersatzpflanzungen erfolgen entweder direkt im Umfeld der Kreuzung oder an geeigneten Standorten im Stadtgebiet.
Hintergrund:
Der Umbau ist eine direkte Folge des Neubauprojekts „Hogschlag“. Ziel der Maßnahme, die auf Vorgaben des Landes für die Bundesstraße basiert, ist es, den Durchgangsverkehr auf der Holmer Straße auch bei künftigen Mehrbelastungen flüssig und sicher zu halten. Die Planung wurde bereits im Rahmen des Bebauungsplans Nr. 27b „Hogschlag“ politisch beschlossen.
Die Kosten für den Straßenumbau sowie für die Baumfällungen und die anschließenden Ersatzpflanzungen werden von der Firma Rehder Wohnungsbau GmbH getragen, die für die Umsetzung des Bauvorhabens verantwortlich ist.
(Stadt Wedel/Doris Brandt)