„Der von der Verwaltung erarbeitete und bereits im November vorgestellte Entwurf bleibt in seiner Substanz bestehen. Er wurde lediglich um einige Zahlen aus dem Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport ergänzt“, so die Bürgermeisterin.
Der vorgelegte Doppelhaushalt für die Jahre 2026/27 sei zwar weiterhin defizitär, stehe jedoch im Einklang mit dem bestehenden und bis 2028 planmäßig laufenden Haushaltsbegleitbeschluss zur Haushaltssicherung.
„Wir setzen den eingeschlagenen Konsolidierungskurs fort, schaffen aber bewusst Spielraum für notwendige Investitionen und die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt“, betont Fisauli-Aalto.
Die Verwaltung steht im engen Austausch mit dem Innenministerium, das in einem persönlichen Gespräch bereits frühzeitig über die Ausrichtung des Haushaltes eingebunden wurde.
Seit November hatten alle Fraktionen ausreichend Gelegenheit, konkrete Anträge zur Streichung oder Umlagerung von Mitteln einzubringen.
„Es ist die originäre Aufgabe des Rates, den Haushalt zu beraten und zu beschließen. Von dieser Verantwortung kann sich niemand ausnehmen“, stellt die Bürgermeisterin klar.
Die Tatsache, dass nur vereinzelt Vorschläge eingereicht wurden, unterstreiche die Ausgewogenheit des Verwaltungsvorschlags.
An der Form des Doppelhaushalts wird festgehalten.
„Er bietet die dringend benötigte Planungssicherheit, schafft Stabilität, entlastet unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ermöglicht es, wichtige Investitionsprojekte endlich konsequent und ohne Verzögerungen anzugehen“, so Fisauli-Aalto.
Die Bürgermeisterin appelliert an die Ratsfraktionen: „Jetzt ist der Zeitpunkt für sachorientierte Zusammenarbeit, nicht für politisches Taktieren. Ich hoffe sehr, dass sich der Rat in der nächsten Sitzung auf einen Haushalt einigen kann, damit die haushaltslose Zeit und ihre spürbaren Nachteile für die Bürgerinnen und Bürger schnellstmöglich beendet werden.“
(Stadt Wedel / Pressestelle)